Rose Range

 

Wikipedia (entnommen am 06. Oktober 2011):

“Den ersten Schießstand erhielt die DEVA [Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen] durch Vermittlung vonKaiser Wilhelm in Berlin-Halensee auf einem Gelände der Reichsbahn. Neben dem Schießstand erhielt sie auch ein Gebäude für die technischen Einrichtungen.1927 musste das Gelände wegen Eigenbedarfs an die Reichsbahn zurückgegeben werden.

Als Ersatz für das Grundstück in Halensee stellte die Stadt Berlin der DEVA ein 7 ha großes Gelände in Wannsee zur Verfügung, auf dem 1928 ein großes Gebäude für die Verwaltung und Technik errichtet. Dazu gehörten diverse Schießbahnen bis zu 300m und ein Wurftaubenstand. Das Gelände wurde so gut ausgebaut, dass 1936 die olympischen Schießwettbewerbe dort ausgetragen wurden. [Außerdem war der Schießplatz Ruhleben (Bild) ein Austragungsort]

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Gebäude zum größten Teil zerstört. Das Gelände, das sich nun im amerikanischen Sektor der Stadt befand, wurde von der US-Militärregierung beschlagnahmt. Die Berlin-Brigade des US-Militär nutzte das Gelände fortan unter dem Namen Rose Range. Neben dem US-Militär nutzte auch die Berliner Polizei die Schießstände. Der amerikanische Rod&Gun Club nutzte das Gelände an den Wochenenden.

Nach dem Abzug der Alliierten 1994 wurde das Gelände an die BRD rückübertragen und wird seitdem wieder von der DEVA genutzt.”

Aus der Schutzmachtzeit befinden sich auf der Website www.berlin-brigade.de viele Informationen und Fotos.  HIER
2011 – Kleine Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus “Kein Schießlärm im Erholungswald!”:

“Bei der Anlage handelt es sich um ein Gelände, auf dem die Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen e. v. (DEVA) bereits 1928 Schießstände errichtete, die zum Teil heute noch bestehen. Daneben haben die amerikanischen Streitkräfte nach Requirierung des Grundstücks nach 1945 nach Abriss alter Anlagen neue Schießstände errichtet, von denen ein Teil 1989/1990 mit einem schalldämmenden Überbau versehen wurde. ….Die Schießanlage selbst ist nicht Bestandteil des Landschaftsschutzgebiets Düppeler Forst.”

 

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