Drei Briefe an Karl Bartoschek

Karl Joseph Bartoschek (* 26. November 1870 in Wien; † 31. Dezember 1943 in Ahrenshoop) war ein österreichisch-deutscher Maler und Sänger.

Laut Wikipedia ließ sich Bartoschek 1895 in Berlin nieder. 1897 war er auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten mit den Werken „Der Poet“ und „Der Chronist“. In den Berliner Adressbüchern wurde er in den folgenden Jahren als Zeichenlehrer geführt:

  • Bartoschek, Carl. In: Berliner Adreßbuch, 1904, Teil 1, S. 67. „Städt. Zeichenlehrer, NW, Turmstr. 30 I“.
  • Bartoschek, Wilma. In: Berliner Adreßbuch, 1904, Teil 1, S. 67. „Frau, Pianomagazin u. Leihinstitut, NW, Turmstr. 30 I“.
  • Bartoschek, Karl. In: Berliner Adreßbuch, 1930, Teil 1, S. 116. „Leiter d. Schubertbund, NW21, Turmstr. 30, T. Mb. 6199“

Bartoschek war verheiratet mit der Pianistin Wilhelmine Bartoschek, die nebenher ein „Pianomagazin und Leihinstitut“ führte. In Berlin gründete er 1905 den Schubertbund. Dieser veranstaltete unter seiner Leitung 25 Jahre lang Volkskunstabende. Nach dem Tod seiner Frau Wilhelmine († 1907) heiratete er 1909 in zweiter Ehe die Pianistin Klara Stenzel († 1934) und 1943 in dritter Ehe seine Haushälterin Grete Kühnel († 1945).

Die nachfolgenden Postsendungen aus dem Jahr 1923 bestätigen die Anschrift in der Turmstraße.

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