Torfgraben

Torff Stetten Grund – Torfstellen Grund – Torfstätten-Grund – Teufelsgraben – Teufelsschlucht – Torfgraben – Gendarmeriefenn – Landjägerfenn.

Die heutige Bezeichnung der Straße “Am Postfenn” trifft eigentlich nicht so richtig zu, verläuft die Straße doch eher am Torfgraben entlang. Bedauerlicherweise droht die Bezeichnung “Torfgraben” scheinbar auch in Vergessenheit zu geraten, „Teufelsgraben“ erst recht. In früherer Zeit war der Graben mit Wasser gefüllt.

  • Nördlich des Torfgrabens befinden sich die Pichelsberge. Auf einer Karte von 1755 ist der Name „Förster Acker“ vermerkt, was mir aber nicht verständlich ist, weil ich mir unter einem Acker doch eher eine ebene Fläche vorstelle.
  • Östlich endet der Graben am Postfenn, von welchem er durch die „Russenbrücke“ an der Alten Spandauer Poststraße getrennt ist.
  • Südlich des Torfgrabens befindet sich ein Berg, welcher leider kein Namen hat. In den 30iger Jahren befand sich dort eine Skisprungschanze und Schmook (Grunewaldforstmeister) hat diesen Berg 1950 als “in den Hügeln bei Schildhorn” bezeichnet. “Berg am Torfgraben” oder “Torfgrabenberg” wäre vielleicht ein passender örtlicher Name.
  • Westlich mündet der Torfgraben in den Stößensee (ehemalige Havel-Badestelle Postfenn / Restaurantschiff Alte Liebe).

Weitere Beschreibungen:

  • 1894 Fontane, Seite 11:
    Lesen:
    Der nach halbstündiger Wanderung rechter Hand auftauchende kleine waldumrandete See ist der Teufels-See und die am gegenüberliegenden Ufer befindlichen Anlagen sind die Charlottenburger Wasserwerke. Durch diese Wasserwerke ist der Grundwasserstand in der Gegend um den Teufels-See ca. 2 m gesunken und der Teufelsgraben trocken gelegt worden.
  • 1902 Berdrow, Seite 46/47 und 50
    Lesen:
    Wir sind unter lebhaftem Gespräch am nördlichen Rande des Teufelsgrabens entlang geschritten, aus dessen feuchtem Grunde sich hochstämmige Erlen erheben, während seine moosbewachsenen Böschungen üppig wuchernde Farne, Bärlapp, Gräser und Erdbeerbüschel tragen. Dicht vor dem Postfenn wird der Graben von der Russenbrücke überspannt, die ihren Namen seit der Franzosenzeit führen soll….. Die hinter den Maschinenhäusern sichtbaren Tiefbrunnen, etwa zwei Dutzend, heben das Quellwasser aus 20 Meter Tiefe, was eine Senkung des Grundwasserstandes der ganzen Umgebung und die Austrocknung des Teufelsgrabens zur Folge gehabt hat.
  • 1974 Wille, Seite 44:
    Lesen:
    Etwa zweihundert Jahre später erlangte das gebiet um den Teufelssee erneut eine wirtschaftlich-technische Bedeutung. Am Ostrand des Fenns errichteten die “Charlottenburger Wasserwerke” in den Jahren 1871 bis 1872 das Werk Grunewald, das mit seiner Inbetriebnahme die Wasserversorgung des Ortsteils Westend decken sollte. Die 18 Bohrungen, die aus 41 m Tiefe das Wasser zutage förderten, bewirkten aber, daß der Grundwasserspiegel in der ganzen Umgebung sank, wobei auch der Teufelsgraben austrocknete.

Am Südhang, oberhalb des ehemaligen Landschulheims ist zu erkennen, dass es zu früheren Zeiten zu Erdbewegungen gekommen sein muss, denn es befindet sich dort ein langgezogener treppen- bzw. terrassenartiger Absatz im Hang. Fast so, wie eine riesengroße Stufe und wie man es von Bergbaumaßnahmen kennt. Von dem Fußweg unten am Hang, hinter dem ehemaligen Schulheim, und dem kleinen Fußweg oben am Hang, ist dieser Absatz durch den dichten Strauch- und Kiefernbewuchs allerdings nur schwer zu erkennen. Man muss den Hang schon abwärts hinunterklettern oder aber von den Wegen aus seitlich dort einscheren. Lange Zeit habe ich mich gefragt, was die Ursache dafür sein könnte. Zunächst hatte ich vermutet, dass dies mit der Anlage der ehemaligen Skisprungschanze zu tun hatte. Hier ist die beeindruckende Antwort:

  • 1927 Wolter Sommer, Klotz, Seiten 134-137:
    Der Stößensee – Ein See wird geteilt:
    Lesen:
    Ursprünglich bestand zwischen den Pichelsbergen und dem Pichelswerder, der im Laufe der Zeit zur Halbinsel verlandet ist, keine Verbindung.
    1813 bauten die preußischen Truppen bei der Belagerung der Feste Spandau Schiffsbrücken von Pichelsdorf nach dem Werder und von hier nach den Pichelsbergen. Die meisten von uns werden sich noch der vom Rupenhorn nach dem Werder führenden “Sechserbrücke” entsinnen, die von dem Besitzer der Wirtschaft Rackwitz unterhalten wurde.
    Mit dem Bau der Döberitzer Heerstraße, die den mit der Zeit fortschreitenden Verkehrsverhältnissen nach dem Westen Rechnung tragen sollte, wurde ein bequemer Übergang geschaffen. Die Vorarbeiten dazu reichen in die Jahre 1907/08 zurück. Die Festlegung des Heerstraßenzuges über den Stößensee stieß auf große Schwierigkeiten. Es wurden viele Baupläne erwogen, denn man wollte doch das Projekt zur Ausführung bringen, das möglichst geringe Schwierigkeiten und Kosten verursachte.
    Aus diesem Grunde sollte anfänglich die Straße nördlich um den Stößensee geführt werden. Da stellten sich aber verschiedene Schwierigkeiten ein. Einmal wäre die Befestigung und Fundamentierung des Straßendamms in dem weiten Faulschlammgebiet sehr kostspielig geworden, und zum andern mußten die angrenzenden Grundstücke, die im Straßenzuge lagen und Bauland waren, teuer erworben werden. An den hohen Kosten scheiterte das Projekt.
    Man griff darum zum ursprünglichen Plan zurück, den Pichelswerder als Brückenpfeiler zu verwenden, den See zu überbrücken und so die Straße quer über den See zu führen. Nach diesem Plan sollte der Straßenzug etwas südlicher über den See führen, als es heut der Fall ist. Wilhelm II. ordnete nach einer Besichtigung an, den Straßenzug etwas nach Norden zu verlegen, um das malerische Ufer des Stößensees nicht zu verletzen.
    Um eine Brücke von so großen Ausmaßen herzustellen, mußte natürlich der Baugrund des Stößensees ganz genau abgebohrt und untersucht werden. Da stellte man dann fest, daß bei einem 3-4 m tiefen Wasserstande der Grund aus Faulschlammschichten bis zu 15 m Mächtigkeit bestand.
    Welche Schwierigkeiten sich also auch an dieser Stelle durch die schlüpfrigen, weichen Schichten dem Bau entgegenstellten, ist leicht zu erkennen.
    Man wollte anfänglich, um die Brücke auf festen Untergrund zu stellen, den Schlamm ausbaggern. Nach Kostenanschlägen hätte die Ausführung dieser Arbeiten und die Errichtung des Oberbaus auf Brückenpfeilern auf versetzten Senkkästen etwa 10 Millionen Mark gekostet.
    Auch diese Bauausführung scheiterte an den großen Kosten. Nun entschloß man sich, durch den See einen Damm aus Sand und Kies zu schütten und nur ein schmales Uferstück des Sees am Ostufer zu überbrücken.
    Man ging dabei von der richtigen Annahme aus, daß die gestürzten Bodenmassen bei einem bestimmten Gewicht die Faulschlammschichten zur Seite drücken und sich dadurch von selbst eine feste Unterlage schaffen würden.
    Nun begann am Stößsensee und in der Teufelsschlucht ein reges Leben und Treiben. – Feldbahnzüge rollten beladen von der Schlucht zum See, der die Sandmassen aufnahm und verschlang, die der Bagger von der Südwand der Teufelsschlucht abfraßen.
    – Am Ostufer des Sees begannen die Schüttungen. Im Laufe der Zeit wuchs der Damm immer weiter in den See hinein. – Interessant war es, das Absinken des Damms zu beobachten. Hatte er durch bedingte Ausmaße ein bestimmtes Gewicht und einen bestimmten Druck erreicht, dann sanken die Riesenmassen in die Tiefe, drückten die Faulschlammschichten zu beiden Seiten weg und hoben sie in die Höhe. Infolge ihrer Mächtigkeit kamen sie bald an die Wasseroberfläche und bildeten schlüpfrige, unbetretbare Inseln. – Die Seebecken zu beiden Seiten des Damms, besonders am Ostufer des Werders, waren bald mit Schlamm ausgefüllt.

    Der Damm schuf sich so durch sein eigenes Gewicht das feste Fundament und wuchs in die Höhe. Über 1 Millionen cbm Boden sind aufgeschüttet worden.
    Die Faulschlammassen, die den See erfüllten, mußten natürlich beseitigt werden. Durch Baggerbetrieb wurden sie gehoben, verladen und in der Teufelsschlucht, aus der man den Sand holte, abgetürzt. Diese Arbeiten waren recht umständlich und zeitraubend Später kam man dazu, den Schlamm mit Wasser zu einem fließenden Brei zu verrühren und durch Schlauchleitungen in das nördliche verlandete Gebiet des Sees zwischen dem Werder und der östlichen Uferstraße zu drücken. Es entstanden Schlammaufhöhungen, die hochwasserfrei sind. Heute ist dieses Gelände mit einer Laubenkolonie und Botshäusern besiedelt.

    Kaum ahnt der Spaziergänger auf hohem Damme, daß das Gelände des Nordufers des Sees mit seinen Lauben und üppigen Gärten und den bunten Bootshäusern aus dem Boden besteht, der einst der Untergrund des Dammes war.
    Bei dem Ausbaggern und Auspumpen des Schlammes kamen mancherlei kultur- und naturgeschichtliche Reste der Vorzeit zum Vorschein: Knochen von Elen, Hirsch, Renntier, vorgeschichtliche Topfreste, Kanonenkugeln und manches andere.
    Der östliche Teil des Dammes mußte später wieder weggebaggert werden, um durch eine Flutrinne eine Verbindung zwischen den beiden neu entstandenen Seebecken herzustellen. Über diesem Verbindungsarm wurde von der Firma Holzmann die heutige Stößenseebrücke erbaut. Das interessante Bauwerk paßt sich in der Konstruktion und den Baustoffen in geschickter Weise der Umgebung an und ist ein Meisterwerk deutschen Ingenieurgeistes.
    Die Widerlager der Brücke ruhen auf mächtigen Granitsockeln, diese wiederum auf Pfahlrosten. Die eisernen Brückenpfeiler sind mittels halbkugelförmiger Gelenke so aufgelegt, daß sie sich bei Temperaturschwankungen heben und senken können.
    Der Oberbau und die flankierenden architektonisch schönen Treppentore bestehen aus Pyroxengranitporphyr von Beucha aus Leipzig……Beachtenswert sind auch die in die Seitenwände des Oberbaus an den Treppenaufgängen eingelassenen prachtvollen großen Geschiebe.
    Von der Brücke aus hat man einen schönen Blick auf Spandau mit seinem Schornsteinwald, der der Landschaft einen bestimmten Reiz gibt.
    Nach Süden zu sehen wir über den Stößensee hinweg die Halbinsel Schildhorn und die Steilufer des Stößensees an der Uferstraße.
    In der Straßenrichtung nach Pichelsdorf zu erscheint am Horizont der Wasserturm vom Lager Döberitz.
    Bild
    Und dabei hatte der Pichelswerder und der Stößensee ja noch Glück im Unglück. Den andere Planentwürfe sahen laut Wikimedia wie folgt aus: Lösungen: Möglichkeit 1 und Möglichkeit 2, Möglichkeit 3 und Möglichkeit 4.

Ebenfalls am Südhang, hinter dem ehemaligen Schullandheim, der heutigen Privatschule “Berlin British School”, befindet sich ein Eingang zu einem Tunnel. In den Karten ist der Tunnel nicht eingetragen, lediglich die etwa Ende der zwanziger Jahren entstandene Sprungschanze, welche zwischenzeitlich aber wieder abgetragen ist und von welcher heute auch keine Reste mehr auffindbar sind. Was ist das also für ein Tunnel? Ich habe eine entsprechende Anfrage an die Berliner Unterwelten e. V. geschickt und von von dort freundlicherweise folgende Information erhalten:

Lesen:
—– Original Message —–
From: <reiner.janick@xxxxxx>
To: <uwe.gerber@gerber-beratung.de>
Sent: Sunday, September 03, 2006 12:35 PM
Subject: Re: Webseiten-Kontakt: Ich habe Fragen zu einzelnen unterirdischen Bauwerken.

Hallo Uwe,
Ihr habt Euch mit diesem Tunnel sehr viel Mühe gegeben, ihn zu dokumentieren. Dieses Engagement ist wirklich lobenswert. Deshalb möchte ich Euch mit einigen Informationen unterstützen.
Dieser Tunnel wurde 1944 als Stollen für die Telefonzentrale des Generalbauinspekteurs in den Torfgraben gebaut.
Bis zum Ende des Krieges blieb er jedoch nur ein Rohbau. Der Stollen hat eine U-Form und besaß zwei Zugänge, die etwa 60 Meter auseinander liegen.
Heute gibt es jedoch nur noch einen Zugang.
Der Stollen ist zu großen Teilen verschüttet und wird heute als Reservat für Fledermäuse genutzt, dafür wurden diese erkennbaren Ziegel eingebaut.
Der Haltegriff war einmal ein Halter für die Stollenbeleuchtung.
Ich hoffe, daß ich Euch damit etwas weiter helfen konnte und verbleibe
mit freundlichem Gruß
Reiner Janick (AG Bunkeranlagen)

Der zweite Eingang wurde offenbar gut verschüttet, denn er ist im Gelände nicht mehr auszumachen, jedenfalls nicht bis zum September 2015, denn dann wurde der zweite Eingang von Fledermaus-Freunden mit einem Bagger freigelegt.

A1933 ca Skisprungschanze Teufelsfenn a2 kleinber damit nicht genug, der Südhang birgt noch ein weiteres geschichtliches Geheimnis. In den dreißiger Jahren stand dort eine große Skisprungschanze. Die offizielle Einweihung fand am 05.02.1933 statt. Bis auf vielleicht einen kleinen Sandhügel, welcher sich im Birken-Bereich befindet, sind von der Schanze keine sofort ins Auge fallende Reste mehr zu erkennen. Ich habe hier ein sehr schönes Foto von der Anlage beigefügt, auf welchem auch sehr schön der terrassenartige Geländeverlauf zu erkennen ist. Wann die Schanze wieder abgetragen wurde, ist mir bisher nicht bekannt.

  • 1933 Vossische Zeitung, Sonnabend, 28. Januar:
    Lesen:
    Ski-Springen bei Schildhorn / Erste Probe auf neuer Schanze
    Trotz der bescheidenen Schneelage hat der R.S.B. seine fertiggestellt große Ski-Schanze zwischen Schildhorn und Pichelsberg durch Aufschütten großer Schneemenegen sprungfähig gemacht und beabsichtigt, falls nicht noch ein Witterungsumschlag eintritt, morgen, nachmittag 14 Uhr, ein erstes Probespringen durchzuführen. Die Schanzen-Weihe würde dann am darauffolgenden Sonntag [Anm.: 05.02.1933] stattfinden. Die Schanze ist vom Bahnhof Pichelsdorf mit dem Schildhorn-Omnibus oder mit Straßenbahn 58 und 75 bequem zu erreichen.
    (Übermittlungsdank an Oliver Ohmann, BZ)
  • 1950 Schmock, Seite 57/63:
    „In den Hügeln bei Schildhorn… An dem Berge der unfreiwilligen Rutschpartie wurde übrigens einige Jahre später eine Skisprungschanze erbaut….“
  • 1995 Ski-Club-Pallas e. V., 75 Jahre-Jubiläumsheft:
    Lesen:
    1932 wurde die neue Sprungschane am Postfenn im Grunewald eingeweit. Es war Helmut Tornows Verdienst, daß die Schanze mit viel Eigenleistung erbaut wurde. Unter dem Schanzentisch entstanden zwei Clubräume, in denen man sich jedes Wochenende zum Training traf. 1933 veranstaltete der Norddeutsche Skiverband ein Skispringen, an dem 18 Springer teilnahmen und Weiten von 31 Metern erzielt wurden.
  • 2002 taz – Ein Hauch von Olympia im Grunewald – lesen
  • 2014 BZ – Skispringen im Grunewald – lesen

Weitere Informationen um Torfgraben:

  • 1946 Zeltlager am Postfenn – lesen
  • 1996 Berliner Zeitung (21.09.) – „Eltern werfen dem Jugendamt Fehlplanung vor“
  • 1996 Berliner Zeitung (07.11.) – „Kindergarten im Grunewald soll geschlossen werden / Vorwurf der Eltern: ein „abgekartetes Spiel“
  • 1996 Berliner Zeitung (22.11.) – „Postfenn-Kita: Trotz Schließung bleiben Kosten“
  • 1998 Berliner Zeitung (21.10.) – „Wald-Kita droht aus Geldmangel die Schließung“
  • 1998 Berliner Zeitung (21.10.) – „Anthroposophen bekommen keine Zuschüsse für ihren Kindergarten“
  • 1999 Berliner Zeitung (18.06.) – „Grundstück im Wald“
    Von 1951 bis 1997 betrieb das Bezirksamt Wilmersdorf den Kindergarten am Postfenn. Von 1997 bis Juni 1999 wurde der Kindergarten für eine monatliche Pacht von etwa 10 000 Mark an den Verein zur Förderung der Waldorfschule Berlin Südost vermietet. Das Kindergartengebäude hat eine Grundfläche von rund 800 Quadratmetern. Das dazugehörige Grundstück ist etwa 11 500 Quadratmeter groß und liegt im Grunewald.
  • 1999 Berliner Zeitung (18.06.) – „Kindergarten am Postfenn schließt“
  • 1999 Berliner Zeitung (18.10.) – „Kindergarten am Postfenn schließt“
  • 1999 Tagesspiegel (26.10.) – „Ein junger Mann wurde durch einen Schuss in den Mund schwer verletzt“
  • 1999 Berliner Zeitung (27.10.) – „Mann in den Mund geschossen“
  • 2000 Berliner Zeitung (17.07.) – „British School am Postfenn“
  • 2003 Berliner Zeitung (28.02.) – „Krötenzäune werden aufgestellt“
  • 2004 Berliner Zeitung (28.10.) – „CDU will Rettungsstation erhalten“
  • 2012 Berlin British School e. V. – Über uns/Geschichte:
    Lesen:
    Auf Anregung der Britischen Botschaft begannen in den frühen 1990er Jahren Diplomaten und eine Gruppe anderer Berufstätiger damit, Pläne für eine British School in Berlin zu entwickeln. Ihr Ziel war es dabei, britische Traditionen in der Stadt zu verwurzeln, die nach dem Abzug der Alliierten zur deutschen Hauptstadt werden sollte. Der BBS e.V. wurde gegründet, um gemeinsam mit der deutschen Regierung, dem Berliner Senat und schließlich dem Bezirksamt den Weg für die Übernahme der früheren British Military School in Charlottenburg zu ebnen…
    Im Jahr 1999 gelang es uns, unsere Vorschulklassen Nursery and Reception auf den Hügel an der Havelchaussee zu verlegen, in ein Gebäude am Wald, das mit seinen speziell zu diesem Zweck erbauten Räumlichkeiten perfekt an die Bedürfnisse kleiner Kinder angepasst ist. Seit September 2000 steht den Schülern der Oberschule ein großzügiger Campus Am Postfenn zur Verfügung. An diesem Standort, einem geschützten Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit, haben wir eine Kunstwerkstatt, einen Speisesaal und ein hochmodernes Naturwissenschaftslabor eingerichtet. Eines der sechs bereits existierenden Gebäude wurde in ein Studienzentrum für unsere IB-Schüler umgewandelt. Ein siebtes Gebäude, das großzügigerweise durch die Berliner Lotto-Stiftung finanziert wurde, konnte im Januar 2010 fertig gestellt werden und bietet eine geräumige Bibliothek sowie weitere naturwissenschaftliche Labore und Klassenräume.Wir sind zuversichtlich unsere wachsende Schülerschar in einer schönen und gut ausgestatteten Umgebung unterbringen zu können, um ein fröhliches und gesundes Lernklima zu gewährleisten. Die Schule bietet außerdem Sommercamps und ein Ferienbetreuungsprogramm.
    Der BBS e.V. ist bis zum heutigen Tag Inhaber der unabhängigen, privaten britischen Schule.

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