{"id":8418,"date":"2015-08-02T12:59:27","date_gmt":"2015-08-02T11:59:27","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8418"},"modified":"2019-01-02T21:07:11","modified_gmt":"2019-01-02T20:07:11","slug":"berliner-forsten-machen-mit-front-gegen-hundemenschen-am-neuen-grossen-griebnitzsee-ex-schlachtensee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8418","title":{"rendered":"Berliner Forsten machen mit Front gegen HundeMenschen am Neuen Gro\u00dfen Griebnitzsee (ex Schlachtensee)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u201egr\u00f6\u00dftes Hundeklo Deutschlands\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Ausgabe 03\/2015 der Berliner Waldzeitung machen die Berliner Forsten ebenfalls Front gegen HundeMenschen. Im Artikel &#8222;Harte Arbeit im Revier Dachsberg&#8220;, in welchem von der Arbeit des zust\u00e4ndigen Revierf\u00f6rster berichtet und dieser kurz portr\u00e4tiert wird, hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Harte Arbeit im Revier Dachsberg&#8230;.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berliner F\u00f6rster haben Residenzpflicht. Das hei\u00dft, sie bekommen eine <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/H%C3%BCttenweg+53,+14193+Berlin\/@52.4587,13.26171,617m\/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47a85a1b9c0b0c5b:0x6f25a0d76378a305!6m1!1e1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dienstwohnung<\/a>, um ihr Forstrevier zu betreuen. Andreas Constien, der F\u00f6rster vom Grunewaldrevier Dachsberg, wohnt und arbeitet seit 1987 idyllisch am Waldrand im h\u00fcbschen Forsthaus mit Naturgarten&#8230;&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich idyllisch ist sein Revier um Grunewald-, Schlachtensee und Krumme Lanke auf den ersten Blick. Drei lange schmale Seen, die sich an steilen H\u00e4ngen durch die Landschaft schl\u00e4ngeln, mit Uferwegen und Badestellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch hier ist die Idylle leider empfindlich gest\u00f6rt. Denn Andreas Constien hat mit dem Revier auch das gr\u00f6\u00dfte Hundeauslaufgebiet Europas zu betreuen. Er mag Vierbeiner. Aber was sich hier t\u00e4glich abspielt, muss man mal erlebt haben. Nirgends sonst in Berlin und Brandenburg gibt es ein vergleichbares Gebiet, das Hunden so gro\u00dfz\u00fcgig Auslauf erlaubt. Schon seit den 20iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts f\u00fchren die Berliner hier ihre Vierbeiner aus. Heute kommen nicht nur Frauchen oder Herrchen mit dem Hund, sondern auch der Gassi-Service mit je 10 bis 15 Vierbeinern im Schlepptau. Die Hunde spielen und toben, buddeln und bellen \u2026. Sportler, Spazierg\u00e4nger und vor allem Badeg\u00e4ste an Schlachtensee und Krumme Lanke f\u00fchlten sich l\u00e4ngst ausgebotet. Seit Beginn der Badesaison in diesem Jahr sind nun die Seeufer f\u00fcr Hunde gesperrt. Das gibt Konfliktstoff, mit dem sich Andreas Constien t\u00e4glich auseinandersetzen muss. Er tut es gelassen und freundlich, schlie\u00dflich kennt er viele Leute hier. Doch es brodelt zwischen den Fronten und die Natur an den Grunewaldseen hat sichtbar gelitten. Das schmerzt den F\u00f6rster nat\u00fcrlich sehr. \u201eSchon Richard von Weiz\u00e4cker spazierte hier einst am Schlachtensee\u201c, erz\u00e4hlt er und blickt die geschundenen Uferh\u00e4nge hinauf. Einem Nachfolger, der in dreieinhalb Jahren sein Revier \u00fcbernehmen soll, wird er empfehlen, die Buchen und Amerikanischen Roteichen hier wegzunehmen und auf einen Mischwald aus lichten Kiefern, Eichen und Birken zu setzen. Sogar Gr\u00e4ser und Kr\u00e4uter wie Drahtschmiele und Sternmiere k\u00f6nnten sich hier eines Tages in neuer Pflanzengesellschaft ansiedeln, sobald sich die Natur vom Spiel der Hunde erholt hat und sich in Ruhe wieder ausbreiten kann&#8230;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als er 1987 in Berlin-Zehlendorf das Revier Dachsberg \u00fcbernahm, wusste er, worauf er sich hier einl\u00e4sst. Das ist kein ruhiges Pl\u00e4tzchen im Walde, sondern stadtnahes Ausflugsziel f\u00fcr Anwohner und G\u00e4ste und dazu noch ein historisch bedingtes Gebiet f\u00fcr Vierbeiner, das er scherzhaft \u201egr\u00f6\u00dftes Hundeklo Deutschlands\u201c nennt&#8230;.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Berliner Waldzeitung <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/forsten\/freizeit\/waldzeitung\/download\/waldzeitung_2015_3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ausgabe 03\/2015<\/a><br \/>\nHerausgegeben von der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtwentwicklung und Umwelt<br \/>\nErh\u00e4ltlich <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/forsten\/freizeit\/waldzeitung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>, sowie in den Forst\u00e4mtern und Revierf\u00f6rstereien<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/forsten\/berliner_forsten\/organisation\/de\/foa_grunewald.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forstamt Grunewald<\/a> und Revierf\u00f6rstereien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201egr\u00f6\u00dftes Hundeklo Deutschlands\u201c In der Ausgabe 03\/2015 der Berliner Waldzeitung machen die Berliner Forsten ebenfalls Front gegen HundeMenschen. 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