{"id":8208,"date":"2015-04-24T19:00:36","date_gmt":"2015-04-24T18:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8208"},"modified":"2019-01-02T21:08:01","modified_gmt":"2019-01-02T20:08:01","slug":"protokoll-des-buergergespraeches-vom-15-april-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8208","title":{"rendered":"Protokoll des \u201eB\u00fcrgergespr\u00e4ches\u201c vom 15. April 2015"},"content":{"rendered":"<p>Berliner Schnauze, <a href=\"http:\/\/www.berliner-schnauze-2015.de\/aktuelles\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16.04.2015<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>Bericht: <a href=\"http:\/\/www.berliner-schnauze-2015.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Zusammenfassung_Buergergespraech.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zusammenfassung des so genannten \u201eB\u00fcrgergespr\u00e4ches\u201c vom 15. April 2015<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Abschrift mit kleinen Erg\u00e4nzungslinks und zus\u00e4tzlich vier Anmerkungen:<\/span><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Zusammenfassung des so genannten \u201eB\u00fcrgergespr\u00e4ches\u201c vom 15.April 2015<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frau <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/ba-steglitz-zehlendorf\/politik-und-verwaltung\/bezirksamt\/christa-markl-vieto\/lebenslauf.33329.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christa Markl-Vieto<\/a> (B\u00fcndis 90\/Die Gr\u00fcnen), Stadtr\u00e4tin in Steglitz-Zehlendorf, und <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/service\/de\/gaebler.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Herr Christian Gaebler<\/a> (SPD), Staatssekret\u00e4r des Sen. f\u00fcr Stadtentwicklung, luden zu einem \u201eB\u00fcrgergespr\u00e4ch\u201c ins Auditorium Maximum der FU Berlin ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Bef\u00fcrworter der neuen Regelung, nach der Hundehalter den Weg rund um die beiden Seen \u201e<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1463\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schlachtensee<\/a>\u201c und \u201e<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krumme Lanke<\/a>\u201c nicht mehr betreten d\u00fcrfen und die Hunde nicht mehr ans Wasser d\u00fcrfen, waren neben den o.g. Akteuren noch aufs Podium geladen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Dr. Michael G\u00f6dde (Referatsleiter Umwelt auf Senatsebene)<\/li>\n<li>und Dr. Andreas Ruck (Leiter des Umweltamtes Steglitz-Zehlendorf)<\/li>\n<li>sowie ein Anwohner,<\/li>\n<li>insgesamt also 5 Personen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Bef\u00fcrworter der alten Regelung, wonach Hundehalter-Innen wie jeder andere auch am Schlachtensee spazieren gehen d\u00fcrfen, 2 Personen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Gisela D\u00fcllberg von der BI <a href=\"http:\/\/www.berliner-schnauze-2015.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berliner Schnauze<\/a><\/li>\n<li>und Melanie Knies, die in <a href=\"http:\/\/www.berlinmithund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin Stadtspazierg\u00e4nge mit Hund<\/a> anbietet.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Saal stand Interessierten offen; gekommen waren ca. 150-200 Menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Redezeit f\u00fcr die Hundegegner auf dem Podium : ca. 45 Minuten<br \/>\nRedezeit f\u00fcr die Hundefreunde: ca. 15 Minuten<br \/>\nPodiumsargumente der Hundegegner (die Gegenargumente \u2013 kursiv \u2013 konnten weitgehend nicht ge\u00e4u\u00dfert werden):<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"2\"><strong>Hunde verdrecken das Wasser. Wir m\u00fcssen die Hunde vom Wasser fernhalten, um die Gew\u00e4sser in <\/strong><strong>Zukunft sauber zu halten. (Herr Gaebler)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\">Fakt aber ist: die Wasserqualit\u00e4t am Schlachtensee und an der Krummen Lanke ist seit Jahrzehnten hervorragend trotz der dort badenden Hunde. Am Nordufer, das ans Auslaufgebiet grenzt, ist sie laut ADAC noch besser (hervorragend) als am S\u00fcdufer mit den 3 Badestellen nur f\u00fcr Menschen (Hunde verboten), wo die Qualit\u00e4t nur ausreichend betr\u00e4gt. Das ist Herrn Gaebler nat\u00fcrlich bekannt.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"2\"><strong>Die Seen sind seit 2006 EU-Badeseen, Hunde d\u00fcrfen schon seit langem dort nicht baden. Die <\/strong><strong>Hundehalter halten sich nicht daran; deshalb m\u00fcssen sie nun mit einem generellen Platzverbot belegt <\/strong><strong>werden (Markl-Vieto, Dr. Ruck).<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gagenargument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\">Fakt aber ist: Um einen See als EU-Badesee zu melden, m\u00fcssen erst einmal 4 Jahre lang alle 14 Tage Messungen der Wasserqualit\u00e4t gemacht werden. Dies ist seit 2008 geschehen mit dem durchgehenden Ergebnis A+++ trotz st\u00e4ndig dort badender Hunde. Die Seen wurden erstmals 2012 als Badeseen eingestuft, bekannt gemacht wurde dies erst 2015.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nNoch heute stehen \u00fcberall am Schlachtensee und an der Krummen Lanke Schilder, die das Hundeauslaufgebiet an der Nordseite bis an das Wasser f\u00fchren. Von Badeverbot f\u00fcr Hunde ist nirgendwo die Rede. Die Hundehalter haben sich v\u00f6llig korrekt verhalten.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"2\"><strong>Bei der Einrichtung des Hundeauslaufgebietes 1923 haben unsere Vorfahren einen Fehler gemacht, <\/strong><strong>indem sie das Gebiet bis an die Seen f\u00fchrten. Dieser Fehler soll nun korrigiert werden. Au\u00dferdem <\/strong><strong>zertreten Hunde Bodenbr\u00fcter wie z.B. den Kuckuck. (Dr. G\u00f6dde)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fakt aber ist: Unsere Vorfahren wussten im Gegensatz zu Dr. G\u00f6dde noch, dass Hunde Lebewesen sind, die auch Bed\u00fcrfnisse haben zu spielen und zu baden, und dass sie ihre K\u00f6rpertemperatur nicht \u00fcber schwitzen regulieren k\u00f6nnen. Sie brauchen Wasser zur Abk\u00fchlung.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nDas Auslaufgebiet wurde von unseren weitblickenden Vorfahren zu einer Zeit eingerichtet, als die Bev\u00f6lkerungszahl in Berlin durch die zunehmende Industriealisierung stark anwuchs. Zur gleichen Zeit schuf man \u00fcberall Sportanlagen , Fu\u00dfballpl\u00e4tze, Kinderspielpl\u00e4tze, Hallen- und Freib\u00e4der, Strandb\u00e4der, Tierparks; hinzu kamen sp\u00e4ter Eislaufbahnen, Tennis- und Golfpl\u00e4tze bis hin zum Tempelhofer Feld als Multi-Freizeitst\u00e4tte.Das Berliner Auslaufgebiet galt bislang als vorbildlich weltweit, wenngleich mangels Infrastruktur vom Senat sehr vernachl\u00e4ssigt (wenig B\u00e4nke, keine M\u00fclleimer ,keine Toiletten, verkommene Treppen<br \/>\nohne Gel\u00e4nder etc.).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\n\u00dcber den bodenbr\u00fctenden Grunewaldkuckuck h\u00e4tten wir gern mehr Informationen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"2\"><strong>Es kommt seit Jahren zu Konflikten zwischen den verschiedenen Nutzern der Seen und der <\/strong><strong>Uferwege. Deshalb m\u00fcssen die Hunde weg. (Markl-Vieto und alle Hundegegner)<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\">Das Argument ist richtig, die Schlussfolgerung aber falsch.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nDie zunehmende Aggressivit\u00e4t in der Stadt macht auch vor dem Grunewald nicht halt.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nSeit 15 Jahre verteilen deshalb Hundefreunde in Kooperation mit der B\u00fcrgerinitiative Berliner Schnauze Flyer, in denen alle Nutzer zu gegenseitiger R\u00fccksichtnahme aufgefordert werden, keinen M\u00fcll zu hinterlassen, den Wald nicht als Toilette zu benutzen etc.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><br \/>\nEine vern\u00fcnftige Beschilderung, Einsatz von \u201eRangern\u201c, Regelungen zur tempor\u00e4ren Einschr\u00e4nkung einzelner Gruppen sind au\u00dferdem denkbar und liegen als Grundlage f\u00fcr einen echten Dialog am Runden Tisch l\u00e4ngst bereit. Alle Gespr\u00e4chsangebote der verschiedenen B\u00fcrgerinitiativen wurden bisher von der \u201eGr\u00fcnen\u201c Stadtr\u00e4tin und dem Senat ausgeschlagen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"2\"><strong>Man muss auch Menschen mit einer Hundephobie erm\u00f6glichen, einen Spaziergang zu machen, ohne <\/strong><strong>einem Hund zu begegnen.<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\">Warum diese Menschen ihren Spaziergang ausgerechnet im Hundeauslaufgebiet machen m\u00fcssen, wurde nicht erl\u00e4utert. Ebenso wenig wurde die Frage beantwortet, warum bei jeder anderen Phobie eine Therapie empfohlen wird, in diesem Fall aber die Hunde weg m\u00fcssen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kritik der \u201eBerliner Schnauze\u201c, das Verfahren an sich sei undemokratisch, da der Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf ohne Anh\u00f6rung der Betroffenen gefasst worden sei, blieb unbeantwortet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso der Hinweis, dass nicht nur der Hund, sondern auch der Halter einen Platzverweis erhielte, was als diskriminierend empfunden w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frau Knies brachte viele vern\u00fcnftige Gedanken ein, pl\u00e4dierte f\u00fcr Toiletten und Papierk\u00f6rbe, und machte deutlich, dass man in anderen St\u00e4dten und L\u00e4ndern vertr\u00e4gliche L\u00f6sungen f\u00fcr alle gefunden habe. Ihre Appelle blieben aber ebenso wie die aus der Zuh\u00f6rerschaft ungeh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Befragung des Publikums wurden wiederum wie auf dem Podium die Hundegegner in der Redezeit nicht begrenzt , w\u00e4hrend den Hundefreunden jeweils nur eine kurze Wortmeldung zugestanden wurde. Dann wurde ihnen das Mikrofon abgedreht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Argumente aus dem Publikum gegen Hunde am See waren:<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td colspan=\"2\"><strong>Die Hunde m\u00fcssen weg, weil die Menschen Vorrang haben.<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument<\/td>\n<td>Das Auslaufgebiet umfasst 8 % der Berliner W\u00e4lder; d.h. 92 % sind kein Auslaufgebiet mit riesigen<br \/>\nWasserzug\u00e4ngen an der Havel, der Spree, dem Wannsee, dem Tegeler See, dem Karower See, dem<br \/>\nWei\u00dfensee, dem Halensee etc. mit Dutzenden von Badestellen nur f\u00fcr<br \/>\nMenschen. Das wurde bisher von den Berlinern immer akzeptiert.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td colspan=\"2\"><strong>Wir m\u00f6chten als Anwohner ungest\u00f6rt die Seen genie\u00dfen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td>Die Seen sind keine Privatseen f\u00fcr einzelne Zehlendorfer Gruppen. Sie geh\u00f6ren allen Berlinern.<br \/>\nViele Hundehalter sind extra nach Zehlendorf gezogen, um dort am Auslaufgebiet ein gutes Leben mit<br \/>\nHund f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Wer an ein Hundeauslaufgebiet zieht und sich dann beschwert, dass dort<br \/>\nHunde sind, \u00e4hnelt Leuten, die aufs Land ziehen und dann den Bauern verklagen, weil sein Hahn um<br \/>\n4 Uhr kr\u00e4ht.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td colspan=\"2\"><strong>Argument eines kleinen M\u00e4dchens, das einen einstudierten Text aufsagt: \u201eIch mag keine Hunde, ich <\/strong><strong>habe Angst vor Hunden, ich will, dass sie weg sind.\u201c<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td>Wir \u00e4u\u00dfern uns dazu nicht. M\u00f6ge jeder Leser und jede Leserin selbst dar\u00fcber nachdenken und<br \/>\nentscheiden, was f\u00fcr eine Art Mensch hier von den Eltern herangezogen wird.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Argument:<\/td>\n<td colspan=\"2\"><strong>Ich habe als Studienrat mit meinen Sch\u00fclern Wasserproben entnommen und analysiert. Wir haben <\/strong><strong>Mikroorganismen im Wasser festgestellt.<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Gegenargument:<\/td>\n<td>Es stimmt, dass sich Mikroorganismen im Wasser befinden. Aber sie sind f\u00fcr Menschen nicht<br \/>\ngef\u00e4hrlich. Entsprechende Studien k\u00f6nnen bei uns eingesehen werden. Seit Jahrzehnten schwimmen<br \/>\nMenschen und Hunde in den Grunewaldseen, ohne dass ein einziger Fall von Erkrankung bekannt<br \/>\ngeworden ist. Bitte erziehen Sie Ihre Sch\u00fcler zu Toleranz und sch\u00fcren Sie keine falschen \u00c4ngste. Wir<br \/>\nnehmen Ihre \u00c4ngste aber ernst und laden Sie hiermit zu unserem angestrebten Runden Tisch ein.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Frau D\u00fcllberg versuchte, die Diskussion von der F\u00e4kalebene auf eine eher nachdenkliche Ebene der Philosophin <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hannah_Arendt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hannah Arendt<\/a> zu f\u00fchren, wurde sie nach 4 S\u00e4tzen von einem kleinen aber hasserf\u00fcllten und lautstarken Mob in den ersten Reihen niedergebr\u00fcllt (\u201edas reicht\u201c, \u201ewir wissen, wohin das l\u00e4uft\u201c, \u201egleich kommt sie mit <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Heidegger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heidegger<\/a>\u201c, \u201e den Mist wollen wir nicht h\u00f6ren,\u201c \u201eaufh\u00f6ren\u201c, \u201eabschalten\u201c.) Frau Markl-Vieto lie\u00df das Mikrofon abschalten. Frau D\u00fcllberg verlie\u00df daraufhin den Saal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Folge kam es noch zu weiteren Wortmeldungen, bei denen erstmals auch moderatere T\u00f6ne angeschlagen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Fazit:<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ergebnis dieses sog. \u201eB\u00fcrgergespr\u00e4ches\u201c stand von vornherein fest. Es war eine reine Alibiveranstaltung, um eine Art \u201eB\u00fcrgerbeteiligung\u201c vorzut\u00e4uschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit sehr hohem technischen Aufwand und Profimoderatorin bei gesch\u00e4tzten Kosten von mindestens 20.000 Euro Steuergeldern demonstrierte der SPD-Senat in diesen 2,5 Stunden den neuen Politikstil von Michael M\u00fcller, w\u00e4hrend am gleichen Tag in Steglitz-Zehlendorf 3 Containerschulen wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen werden mussten und Innenminister De Maiziere ein \u201eKlima der Ma\u00dflosigkeit und des Hasses\u201c (gegen Ausl\u00e4nder) beklagte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frau Markl-Vieto als Vertreterin der \u201eGr\u00fcnen\u201c bot das erb\u00e4rmliche Bild einer willf\u00e4hrigen Stadtr\u00e4tin, die sich SPD-Staatssekret\u00e4r Gaebler anbiederte (\u201eder starke Partner an meiner Seite\u201c), wohl um im Hinblick auf die n\u00e4chsten Wahlen als neuer Koalitionspartner der SPD zur Verf\u00fcgung zu stehen. Dass sie dabei alle grunds\u00e4tzlichen Positionen der Gr\u00fcnen von Basisdemokratie und B\u00fcrgerbeteiligung auf allen Entscheidungsebenen \u00fcber Bord warf, st\u00f6rte bei den zahlreich von ihr herbeigerufenen \u201eGr\u00fcnen\u201c offenbar niemanden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berliner Schnauze, 16.04.2015: Bericht: Zusammenfassung des so genannten \u201eB\u00fcrgergespr\u00e4ches\u201c vom 15. 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