{"id":7451,"date":"2014-07-25T16:19:36","date_gmt":"2014-07-25T15:19:36","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?p=7451"},"modified":"2023-07-01T08:37:42","modified_gmt":"2023-07-01T07:37:42","slug":"neues-zum-jaczo-turm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=7451","title":{"rendered":"Neues zum Jaczo-Turm"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><em><strong><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-25-Neues-zum-Jaczo-Turm-von-Uwe-Gerber.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3344\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/pdf-download.jpg\" alt=\"pdf-download\" width=\"40\" height=\"40\"><\/a><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7469\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen.jpg\" alt=\"2014-04-02 Jaczoturm - Wappen\" width=\"363\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen.jpg 1600w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen-150x147.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen-300x295.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen-1024x1008.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-Jaczoturm-Wappen-400x393.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/a>Herr Emil Beringer ist als Erbauer des Turmes anzusehen<\/strong><\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>&#8222;Der &#8222;<\/em><\/span><em><span style=\"color: #000000;\">Albrecht-der-B\u00e4r-Turm&#8220;: Ein katholisches Christianisierungs-Denkmal (in eigener Sache)&#8220;, <\/span><\/em>so lautete die \u00dcberschrift eines mehrseitigen Aufsatzes, welchen ich in Bearbeitung hatte. Bis, ja bis ich mich soeben mit dem Wappen am Turm besch\u00e4ftigt habe, siehe rechts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es handelt sich hierbei um das Wappen des fr\u00fcheren mythologischen Uradelsgeschlechts der <i>Beringer<\/i> in Anhalt (siehe Feld 4 im <a title=\"Anhalt\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/d\/d2\/Wappen_Deutsches_Reich_-_Herzogtum_Anhalt_%28Gro%C3%9Fes%29.png\/640px-Wappen_Deutsches_Reich_-_Herzogtum_Anhalt_%28Gro%C3%9Fes%29.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Anhalter Wappen<\/a>). Es ist damit dem Adelsgeschlecht der <a href=\"http:\/\/de.metapedia.org\/wiki\/Askanier\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Askanier<\/a> zuzuordnen. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albrecht_I._%28Brandenburg%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albrecht der B\u00e4r<\/a>, welcher der Sage nach 1157 den letzten Wendenf\u00fcrsten Jaczo in einer Schlacht am Westufer der Havel vernichtend geschlagen hatte, war der erste Askanische Markgraf von Brandenburg. Mit seinem Sieg wurde die Mark Brandenburg christlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Grundst\u00fcck Gatower Stra\u00dfe 199, auf welchem sich der Turm befindet, <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6243\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">geh\u00f6rte<\/a> ab <strong>1901\/1902<\/strong> Herrn <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommerzienrat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kommerzienrat<\/a> Emil Beringer. Er war ein Sohn von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/August_Beringer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herrn Christian August Beringer<\/a>, Inhaber einer chemischen Fabrik in Charlottenburg und verstarb am 13. Januar 1920. Er ist im <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-27-DSC02468-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Familiengrab<\/a> auf dem evangelischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luisenfriedhof_II\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Luisenfriedfhof II<\/a> in Westend <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-27-DSC02456-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">beerdigt<\/a>. Laut der <a href=\"http:\/\/www.luise-berlin.de\/lexikon\/chawi\/b\/beringer_emil.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Edition Luisenstadt<\/a> war er \u201cvon 1876 bis 1903 unbesoldeter Stadtrat. Das Grundst\u00fcck an der Havel hatte Herr Beringer mit dem Ziel erworben, nach dorthin seine <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6339\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">chemische Fabrik zu verlegen<\/a>, was sich dann aber zerschlagen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist naheliegend anzunehmen, dass sich Herr Beringer als in verwandtschaftlicher Beziehung zu &#8222;Albrecht den B\u00e4ren&#8220; stehend verstanden hat, bzw. sich zumindestens der mythologischen Abstammung seines Nachnamens <em>Beringer<\/em> bewusst war. Und so hat er sich und seiner Familie (also seinem &#8222;Geschlecht&#8220;) mit diesem Turm ein eigenes Denkmal gesetzt, vielleicht ernst, aber vielleicht auch einfach nur &#8222;<em>spielerisch<\/em>&#8222;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Turm stellt in diesem Sinne auch kein &#8222;Jaczo-Denkmal&#8220; dar. Die Tafel an seiner Seite mit der Inschrift:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Has per fauces, Jaczo, princeps Slavorum, \/ ab Alberto Urso pulsus, ad habelam evasit. \/ Anno Domini MCLVII.<br \/>\n(Durch diese Schlucht wurde Jaczo der Slawenf\u00fcrst im Jahre des Herrn 1157 von Albrecht dem B\u00e4ren verfolgt und in die Havel getrieben.)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">ehrt nicht Jaczo, sondern Albrecht den B\u00e4ren. Auch nimmt die Inschrift nicht Bezug auf die Schildhornsage. Jaczo wurde an dieser Stelle in die Havel getrieben und damit endet die Darstellung am Turm. Sein heutiger Name &#8222;Jaczoturm&#8220; ist daher falsch und resultiert aus einer Fehlinterpretation bzw. der Unkenntnis \u00fcber seine(n) Erbauer. Richtig w\u00e4ren die Namen: &#8222;<strong>Albrecht-der-B\u00e4r-Turm<\/strong>&#8222;, &#8222;<strong>Askanierturm<\/strong>&#8220; oder &#8222;<strong>Beringerturm<\/strong>&#8222;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Turm besteht zu einem gro\u00dfen Teil aus \u00fcberformatigen, roten Ziegelsteinen, wie sie ab 1900 im historisierenden &#8222;m\u00e4rkischen&#8220; Kirchenbau verwendet wurden. So befindet sich ein Ziegel mit der Stempelung &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6232\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">51\/A1<\/a>&#8220; rechts an seinem Eingang. Vergleichbare Ziegelsteine mit \u00e4hnlichen Stempeln habe ich an der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6711\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Katholischen St. Marien-Kirche in Spandau<\/a> (erbaut 1909\/10 mit der damaligen Anschrift: Askanierring 11-12, heute Flankenschanze 43) und an der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=7357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Katholischen St. Marien-Kirche in Friedenau<\/a> (erbaut 1913\/14) gefunden. Die Ziegel der St. Marien-Kirche in Spandau stammen von den \u201c<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=7214\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Rathenower Verblendwerke C. G. Matthes &amp; Sohn<\/strong><\/a>\u201d. Bei der Stempelung handelt es sich um nichts anderes als Katalognummern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meines Wissens sind leider keine Kataloge der Ziegelei Matthes \u00fcberliefert, so dass die Einsch\u00e4tzung, von wann bis wann der Ziegel mit dem Katalog-Stempel &#8222;51\/A1&#8220; zum Verkauf angeboten wurde, zun\u00e4chst nur anhand der beiden Kirchen gesch\u00e4tzt werden kann. Demnach liegt das Baujahr des Turmes in der Zeit von <strong>1909 bis 1914<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unklar ist, weshalb der Turm aus Ziegeln errichtet wurde, welche wegen ihres \u00dcberformates eher f\u00fcr Geb\u00e4ude in einem monumentalen Stil, wie Kirchen oder Museen verwendet wurden, zumal die Ziegel am diesem kleinen Turm keinen derartigen Wert haben, au\u00dfer vielleicht, dass der Turm durch das historisierende Ma\u00df auch \u00e4lter wirken soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re daher interessant die Frage zu kl\u00e4ren, wie Herr Beringer ausgerechnet an diese Ziegel geraten ist? Wurden sie einfach nach Katalog bestellt? Oder handelt es sich um \u00dcberschuss-Ziegel vom Bau der St. Marien-Kirche in Spandau oder in Friedenau? Wie gelangten sie dann aber auf das Grundst\u00fcck? Gab es damals einen Kontakt zwischen Herrn Beringer und der katholischen Kirche in Berlin? Sollte dies der Fall sein, so w\u00fcrde ich es f\u00fcr m\u00f6glich halten, dass der Turm nicht nur nach eigener Intention, sondern unter Mitwirkung von Mitgliedern der Katholischen Gemeinde errichtet wurde. Vielleicht sogar erst auf deren Vorschlag hin. Es w\u00fcrde dahingehend Sinn machen, weil die Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde zu Spandau eben in jenem Jahr 1157 begann: Herr Franz Kohstall, Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde Spandau, Einleitung: &#8222;<em>\u2026bis unter den Askaniern die Germanisierung und Christianisierung der Mark vollst\u00e4ndig wurde. \u2026 und hier setzt meine Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde Spandau ein, der Gemeinde zu S. Marie<\/em>n.&#8220; und sich die katholische Kirche um 1900 in einer Diaspora befand, gegen welche sie sich zu wehren versuchte (umfangreich beschrieben 1993 von Herrn Prof. Dr. Dr. Andreas Tacke, Kirchen f\u00fcr die Diaspora, Christoph Hehls Berliner Bauten und Hochschult\u00e4tigkeit 1894-1911). Viele Aspekte fallen hier passend zusammen. Einen derartigen Kontakt zwischen Herrn Beringer und (einzelnen) namhaften Mitgliedern der katholischen Kirche kann ich aber nicht belegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Momentan bewerte ich den Turm einfach als eine Art &#8222;Familiendenkmal&#8220;. M\u00f6glicherweise auch wirklich einfach nur (mit) zum Spielen f\u00fcr die Enkelkinder gedacht und zusammen mit den anderen (sp\u00e4teren) Gartenanlagen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-042-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasserfall<\/a>, <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-102-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teich<\/a> und <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-055-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brunnen<\/a> ein Garten-Ensemble darstellend. Mit dem Jaczo-Denkmal auf Schildhorn hat er nichts zu tun. Das Jaczo-Denkmal auf Schildhorn befindet sich auch nicht gegen\u00fcber der Schlucht, in welcher such der Turm befindet. Das Schildhorn-Denkmal befindet sich, in \u00dcbereinstimmung mit der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1823 von Herrn Valentin Heinrich Schmidt<\/a> mit konkreten Handlungsorten begr\u00fcndeten Sage, gegen\u00fcber der Landzunge &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sack<\/a>&#8222;, dorthin zeigen das Schild und das (evangelische) Kreuz. Sollte sich jedoch ein Kontakt zwischen der Familie Beringer und Mitgliedern der katholischen Kirche belegen lassen, so kann der Turm zus\u00e4tzlich wohl auch als katholisches Gegendenkmal zur Schildhorns\u00e4ule verstanden werden. Nicht auszuschlie\u00dfen w\u00e4re dann sogar, dass an seiner Errichtung Herr Prof. Christoph Hehl beteiligt war. Denn ich gehe davon aus, dass dem Turm als Bauwerk eine Planung zugrunde gelegen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da am Turm das Familienwappen der Beringer angebracht ist, d\u00fcrfte es auszuschlie\u00dfen sein, dass der Turm vor 1901 von einem der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6243\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vorbesitzer des Grundst\u00fccks<\/a> erbaut wurde. Denn nicht nur das Familienwappen, sondern auch das Alter des Ziegelsteins mit dem Stempel &#8222;51\/A1&#8220; schlie\u00dfen dies doppelt aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Herr Emil Beringer ist daher als Erbauer des Turmes anzusehen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit sollten nunmehr jahrzehntelange Spekulationen ein Ende nehmen, wer der Erbauer des Turmes war und wann er erbaut wurde. Die erste derartige Spekulation geht nach meinem bisherigen Wissenstand auf einen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1954-05-30-Neue-Zeitung-Jaczoturm-mit-Anmerkungen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zeitungsartikel vom 30. Mai 1954<\/a> zur\u00fcck. Die weiteren Einsch\u00e4tzungen sind in den Seiten unten dokumentiert. Den \u00e4lteren Einsch\u00e4tzungen liegt leider das Problem zugrunde, dass sie nicht in der Lage waren, den Standort des Turmes mit den wirklichen Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern in Einklang zu bringen. &#8222;Stadtentw\u00e4sserung&#8220; war immer eine falsche Feststellung, und so bot sich Raum f\u00fcr Ger\u00fcchte. Dies \u00e4nderte sich erst 2011 mit den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6665\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Forschungssergebnissen<\/a> von Frau Gabriele Birkenmayer und dem Projektteam der Paul-Moor-Schule, deren Ergebnisse dann auch in diesem Jahr vom mir eigenst\u00e4ndig nachvollzogen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bleibt noch zu tun?<\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\">Eine Beteiligung katholischer Mitglieder k\u00f6nnte bereits jetzt anhand schl\u00fcssiger Indizien und einer positiven Motivlage vermutet werden, ist aber nicht wirklich beweisbar und so m\u00f6chte ich dies nur als <strong>Merkpunkt<\/strong> f\u00fcr die weitere Erforschung des Turmes und der Historie der Familie Beringer (Hissink) und der katholischen Kirchengeschichte in Spandau und Berlin im Raum stehen lassen. Diesen Punkt zu postulieren w\u00e4re falsch, ihn zu verschweigen w\u00e4re aber nicht richtig.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Dar\u00fcber hinaus erscheint es mir wichtig weitere Information \u00fcber Geb\u00e4ude zusammenzutragen, welche mit Ziegelsteinen der Ziegelei Matthes aus Rathenow errichtet wurden. Ziel ist es den Zeitraum einzugrenzen, von wann bis wann die Ziegelkatalognummern nach dem Muster 51\/A1 verwendet wurden um abzukl\u00e4ren, ob f\u00fcr den Turm auch eine Erbauung vor 1909 oder nach 1914 in Frage kommt, bzw. ob eine Hinbewegung zur den katholischen Kirchenbauten sinnvoll erscheint oder nicht. <strong>Optimal w\u00e4re nat\u00fcrlich, wenn zum zweifelsfreien Abgleich die Ziegelstein-Angebotskataloge der ehemaligen Rathenower Ziegelei Matthes gefunden werden w\u00fcrden<\/strong>.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Frage ist noch, ob sich im Nachlass von Frau Karin Hahn-Hissink, der Enkelin von Herrn Emil Beringer, Fotos vom Turm und vom Grundst\u00fcck befinden. Von Interesse w\u00e4re auch der Kaufvertrag, mit welchem Herr Beringer das Grundst\u00fcck erworben hat. Der Nachlass befindet sich im Frobenius-Institut in Frankfurt\/Main und ist diesbez\u00fcglich noch nicht vollst\u00e4ndig gesichtet.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Abschlie\u00dfend ist noch anzumerken, dass es schon eine interessante Geschichte zur Spandauer Heimatkunde ist, dass ein (wenn auch nur imagin\u00e4rer) Verwandter von Albrecht dem B\u00e4ren ausgerechnet ein Grundst\u00fcck in diesem Gebiet erworben hat, welches von Herrn Kohstall 1922\/24 wie folgt beschrieben wurde:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;<strong><em>Als &#8230; Albrecht der B\u00e4r im Jahre 1157 auf den Bergen zwischen Weinmeisterhorn und Gatow die letzte St\u00fctze des Heidentums in hiesiger Gegend, den Jaczo von K\u00f6penick, besiegt hatte<\/em><\/strong>.&#8220; und die \u00e4ltere Inschrift am Turm dann auch noch zuf\u00e4llig erg\u00e4nzt: \u201c<em><strong>\u2026und dann in die Havel trieb<\/strong><\/em>\u201d.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>Ziegelstempelvergleiche:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7584\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau.jpg\" alt=\"2014-08-03 Stempelvergleiche Jaczoturm - St.MKSpandau - St.MKFriedenau\" width=\"1045\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau.jpg 1600w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau-150x63.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau-300x126.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau-1024x430.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-08-03-Stempelvergleiche-Jaczoturm-St.MKSpandau-St.MKFriedenau-400x168.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1045px) 100vw, 1045px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorgeschichte und Weiterf\u00fchrend:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5742\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jaczoturm und Jaczoschlucht<\/a>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6146\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201cJaczoschlucht\u201d in der historischen Bebauungsplanung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6243\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eigentumsverh\u00e4ltnisse des Jaczot\u00fcrmchens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6665\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ergebnisse der Sch\u00fclerprojektgruppe der Paul-Moor-Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6998\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hohlraumdecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6985\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Turminnere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6339\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ziegeleien bei Gatow und Jaczoschlucht-Ufer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6232\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ziegelsteinstempel am Jaczoturm<\/a>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=7408\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fundstelle Herz-Jesu-Kirche Zehlendorf (1908-09)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=7357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fundstelle St. Marien-Kirche Friedenau (1913-14)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6711\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fundstelle St. Marien-Kirche Spandau (1909-10)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=7214\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fundstelle Ziegelei Matthes aus Rathenow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6949\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fundstellensuche nach 51\/A1<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Uwe Gerber, 25. Juli 2014<br \/>\n<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kontakt<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Emil Beringer ist als Erbauer des Turmes anzusehen &#8222;Der &#8222;Albrecht-der-B\u00e4r-Turm&#8220;: Ein katholisches Christianisierungs-Denkmal (in eigener Sache)&#8220;, so lautete die \u00dcberschrift eines mehrseitigen Aufsatzes, welchen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":28,"footnotes":""},"categories":[301],"tags":[],"class_list":["post-7451","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jaczoturm"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7451"}],"version-history":[{"count":107,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7451\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41068,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7451\/revisions\/41068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}