{"id":2585,"date":"2012-12-10T14:58:05","date_gmt":"2012-12-10T13:58:05","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?p=2585"},"modified":"2019-05-26T12:44:22","modified_gmt":"2019-05-26T11:44:22","slug":"zur-wolfsfrage-boykottaufruf-gegenuber-brandenburgs-bauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=2585","title":{"rendered":"Zur Wolfsfrage: Boykottaufruf gegen\u00fcber Brandenburgs Bauern"},"content":{"rendered":"<p>Der Bauenbund Brandenburg fordert die aktive Bejagung des Wolfs. Wer, wie ich, eine solche Forderung als unfassbar empfindet, kann ihr am besten damit begegnen, indem man die landwirtschaftlichen Produkte aus dem Land Brandenburg m\u00f6glichst nicht mehr kauft.<\/p>\n<p>Wie geht das? Berliner Superm\u00e4rkte wie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kaisers.de\/Region.2.0.html?&amp;tx_dmcproducts_pi1[referer]=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kaisers<\/a> oder\u00a0<a href=\"http:\/\/www.netto-online.de\/Filial-Angebote.chtm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Netto<\/a> bewerben gezielt Produkte aus der Region. Meiden Sie diese Produkte und nehmen sie die aus anderen Regionen. Bestimmte Restaurants werben au\u00dferdem damit, dass sie landwirtschaftliche Produkte aus der Region Brandenburg verarbeiten. Meiden sie diese Restaurants bzw. weisen sie den Wirt darauf hin, dass er mit dem Vertrieb von landwirtschaftlichen Produkten aus dem Land Brandenburg die Forderung des Bauenverbandes unterst\u00fctzt und Sie als Kunde dies nicht w\u00fcnschen. Sie k\u00f6nnen auch eine eMail an den Bauenverband oder Kaisers schicken, wie ich das unten getan habe.<\/p>\n<p>Die Forderung des Brandenburger Bauenverbandes ist kasseorientiert. Etwas anderes als das Druckmittel \u00fcber die Kasse versteht er daher wohl auch nicht. Ein Boykott landwirtschaftlicher Produkte aus dem Bundesland Branbenburg ist daher gerechtfertigt!<\/p>\n<blockquote><p>BAUERNBUND BRANDENBURG e.V.<br \/>\nchristlich &#8211; konservativ &#8211; heimatverbunden<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bauernbund-brandenburg.de\/Pressemitteilungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PRESSEMITTEILUNG<\/a> \/ <a href=\"http:\/\/www.bauernbund-brandenburg.de\/Presseerklaerungen\/PE-130-Wolfsplan.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">04.12.2012<\/a><br \/>\n<strong>Isegrimm unerw\u00fcnscht: Bauernbund fordert aktive Bejagung des Wolfs<\/strong><\/p>\n<p>Eine Woche vor der abschlie\u00dfenden Sitzung zu dem vom Umweltministerium geplanten Wolfsmanagement hat der Bauernbund Brandenburg seine Mitarbeit an dem Projekt aufgek\u00fcndigt. &#8222;Das Beteiligungsverfahren ist eine Farce. F\u00fcr die B\u00fcrokraten stand von vornherein fest, dass der Wolf sich ungehindert ausbreiten soll&#8220;, kritisierte Bauernbund-Vorstandsmitglied Lutz-Uwe Kahn, Nebenerwerbslandwirt aus Kle\u00dfen im Havelland. Die Ausbreitung des Wolfs bedroht nach Auffassung des Bauernbundes die Weidetierhaltung. Kahn: &#8222;Ausgerechnet die umweltfreundlichste und tiergerechteste Haltungsform wird damit langfristig unwirtschaftlich, wenn nicht gar unm\u00f6glich gemacht.&#8220;<\/p>\n<p>Im Laufe des Verfahrens habe sich herausgestellt, dass das Umweltministerium weder in der Lage sei, den Tierhaltern fl\u00e4chendeckend wolfssichere Z\u00e4une zu finanzieren, noch eine dauerhafte Entsch\u00e4digung von Wolfsrissen innerhalb der bestehenden Zaunsysteme zusagen k\u00f6nne. Kahn: &#8222;Dasselbe Problem hatten wir schonmal mit den Wildg\u00e4nsen. Nach anf\u00e4nglichen Erfolgen hat das Land seine Zahlungen eingestellt und die Landwirte bleiben auf den Kosten sitzen.&#8220;<\/p>\n<p>V\u00f6llig ungekl\u00e4rt sei dar\u00fcber hinaus die Haftungsfrage bei ausbrechenden Rinderherden, bedauert Kahn: &#8222;Kommt es durch W\u00f6lfe vermehrt zu Schadensf\u00e4llen, werden die Beitr\u00e4ge zur Haftpflichtversicherung so steigen, dass es g\u00fcnstiger ist, die Rinder gleich im Stall zu m\u00e4sten.&#8220;<\/p>\n<p>Das Wolfsmanagement des Ministeriums verdiene diesen Namen nicht, weil auch nach mittlerweile vier Sitzungen keine konkrete Zielgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr eine vertr\u00e4gliche Wolfspopulation in Brandenburg genannt wurde, so Kahn weiter: &#8222;Genau das ist aber das Mindeste, wenn man einen Kompromiss zwischen Naturschutz und Tierhaltung finden will.&#8220; Der Bauernbund lehnt die Planungen daher grunds\u00e4tzlich ab und fordert statt dessen, den Wolf aktiv zu bejagen: &#8222;Wir haben in Brandenburg etwa 60.000 Hektar Naturreservate sowie tagebau- oder munitionsgesch\u00e4digte Sperrgebiete, in die sich der Wolf schon jetzt zur\u00fcckziehen kann. Wenn das nicht reicht, gibt es ja auch noch Potsdam und Berlin. Bei uns auf dem Land jedenfalls wollen wir ihn nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Bauernbund Brandenburg<br \/>\nGesch\u00e4ftsf\u00fchrer Reinhard Jung<br \/>\nDorfstra\u00dfe 20, 19336 Lennewitz<br \/>\nTelefon (038791) 80200<br \/>\nTelefax (038791) 80201<br \/>\n<a href=\"mailto:jung@bauenverbund-brandenburg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">jung@bauernbund-brandenburg.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bauernbund-brandenburg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.bauernbund-brandenburg.de<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Weiterf\u00fchrend:<\/p>\n<p>Land Brandenburg\u00a0 &#8211; &#8222;<a href=\"http:\/\/www.mugv.brandenburg.de\/cms\/detail.php\/bb1.c.215447.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">W\u00f6lfe im Land Brandenburg<\/a>&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bauenbund Brandenburg fordert die aktive Bejagung des Wolfs. 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