{"id":1785,"date":"2012-08-31T12:35:45","date_gmt":"2012-08-31T12:35:45","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?p=1785"},"modified":"2019-05-26T12:44:11","modified_gmt":"2019-05-26T11:44:11","slug":"abgeordnetenhaus-stadtbaumoffensive-2012-in-den-startlochern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=1785","title":{"rendered":"Abgeordnetenhaus: Stadtbaumoffensive 2012 in den Startl\u00f6chern"},"content":{"rendered":"<p>Berliner Abgeordnetenhaus &#8211; <a href=\"http:\/\/www.parlament-berlin.de:8080\/starweb\/adis\/citat\/VT\/17\/KlAnfr\/ka17-10797.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Drucksache 17 \/ 10 797<\/a><\/p>\n<p>Kleine Anfrage<br \/>\nder Abgeordneten <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion-berlin.de\/fraktion\/abgeordnete\/marion_platta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marion Platta<\/a> (LINKE)<br \/>\nvom 27. Juli 2012 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 30. Juli 2012) und Antwort<br \/>\n<strong>Stadtbaumoffensive 2012 in den Startl\u00f6chern<\/strong><\/p>\n<p>Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:<\/p>\n<p><strong>Frage 1:<\/strong> Welche organisatorischen Absprachen zum Start der Stadtbaumoffensive \u2013 eine wichtige Ma\u00dfnahme zur Umsetzung der Berliner Strategie Stadtlandschaft \u2013 hat der Senat in der entsprechenden daf\u00fcr eingerichteten Arbeitsgruppe mit den Bezirken bisher getroffen?<\/p>\n<p>Antwort zu 1: F\u00fcr die Organisation der Stadtbaumoffensive hat sich eine Projektgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtent-wicklung und Umwelt und den Tiefbau- und Landschaftsplanungs\u00e4mter der Berliner Bezirke gebildet. Diese hat folgende Absprachen getroffen:Zun\u00e4chst wird in den n\u00e4chsten 1,5 Jahren gruppenweise in jeweils vier Bezirken gepflanzt. Dabei sollen pro Saison bis zu 800 B\u00e4ume gepflanzt werden, ca. 200 B\u00e4ume pro Bezirk. Ende 2013 w\u00e4re demnach in allen Bezirken einmal gepflanzt worden.<\/p>\n<p>Auftr\u00e4ge f\u00fcr die Pflanzung, ein Qualit\u00e4tsmanagement sowie f\u00fcr die Einwerbung von Spendengeldern werden zurzeit in Abstimmung mit den Bezirken vorbereitet.<\/p>\n<p><strong>Frage 2:<\/strong> Wie sind die geplanten 750 T\u20ac f\u00fcr die Stadtbaumoffensive in 2012 auf die jeweiligen Bezirke verteilt? Nach welchen Kriterien erfolgte bzw. erfolgt die Verteilung der Mittel f\u00fcr die Pflanzung der ca. 750 B\u00e4ume in diesem Jahr und der jeweils ca. 500 B\u00e4ume in den folgenden Jahren dieser Wahlperiode?<\/p>\n<p>Antwort zu 2: F\u00fcr 2012 und 2013 ist eine gleich hohe Anzahl an Pflanzungen in allen 12 Bezirken vorgesehen (siehe Antwort zu 1). F\u00fcr die folgenden Jahre wird die Setzung von Priorit\u00e4ten beispielsweise auf Grundlage des Stadtentwicklungsplans Klima (StEP Klima) erwogen.<\/p>\n<p><strong>Frage 3:<\/strong> Ist beabsichtigt, eine zentrale Ausschreibung der Leistungen f\u00fcr die im sp\u00e4ten Herbst vorgesehenen Baumpflanzungen vorzunehmen? Wenn ja, welche personellen und finanziellen Vorteile hat eine solche Regelung?<\/p>\n<p>Antwort zu 3: Die Ausschreibung der Baumpflanzungen erfolgt durch die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt. Der Vorteil der zentralen Ausschreibung liegt zum einen in der Vergleichbarkeit der eingehenden Angebote. Zum anderen k\u00f6nnen die Leistungen der ebenfalls von der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt zu beauftragenden Landschaftsarchitekten und Baumsachverst\u00e4ndigen optimal auf die Pflanzarbeiten abgestimmt werden.<\/p>\n<p><strong>Frage 4:<\/strong> Ist eine \u00dcbertragung der Haushaltsmittel f\u00fcr die Baumpflanzungen bei Nichtaussch\u00f6pfung der Gelder in diesem Jahr in das n\u00e4chste Jahr m\u00f6glich und vorgesehen?<\/p>\n<p>Antwort zu 4: Nein. Eine Nichtaussch\u00f6pfung der Finanzmittel wird im \u00dcbrigen weder f\u00fcr das Jahr 2012 noch f\u00fcr das Jahr 2013 erwartet.<\/p>\n<p><strong>Frage 5:<\/strong> Inwieweit sieht der Senat die Empfehlungen und Hinweise aus dem Stadtentwicklungsplan Klima mit der Stadtbaumoffensive umgesetzt bzw. ber\u00fccksichtigt, beispielsweise durch die Wahl von klimawandel-resisten-ten Arten (u. a. hohe Toleranz gegen Trockenstress bei gleichzeitig hoher Frostresistenz) und die Vorbereitung intelligenter Bew\u00e4sserungssysteme?<\/p>\n<p>Antwort zu 5: Die im Rahmen der Stadtbaumoffensive f\u00fcr die Baumpflanzungen zu verwendenden Gattungen, Arten und Sorten werden von den Bezirken f\u00fcr die jeweiligen Standorte bestimmt. Der Senat geht davon aus, dass bei der Auswahl neben anderen fachlichen Erw\u00e4gungen hinsichtlich der Eignung f\u00fcr den jeweiligen Standort die neuesten Erkenntnisse in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels ber\u00fccksichtigt werden. Besondere Bew\u00e4sserungssysteme sind nicht vorgesehen.<\/p>\n<p><strong>Frage 6:<\/strong> Sind aus den Mitteln f\u00fcr die Stadtbaumoffensive auch Pflegema\u00dfnahmen f\u00fcr vorhandene Stra\u00dfenb\u00e4ume finanzierbar? Wenn nein, warum nicht?<\/p>\n<p>Antwort zu 6: Um den neu gepflanzten B\u00e4umen eine m\u00f6glichst gute Entwicklungsperspektive zu geben, soll die \u00fcbliche dreij\u00e4hrige Entwicklungspflege auf insgesamt f\u00fcnf Jahre verl\u00e4ngert werden. Die ersten drei Jahre sollen aus den Mitteln der Stadtbaumoffensive finanziert werden. Es wird angestrebt, dass die Bezirke die Kosten f\u00fcr das vierte und f\u00fcnfte Pflegejahr \u00fcbernehmen. Dar\u00fcber hinaus sind die Bezirke bestrebt, die in den vergangenen Jahren aufgrund der stetig reduzierten Personal- und Finanzmittel entstandenen Pfleger\u00fcckst\u00e4nde bei den Stra\u00dfenb\u00e4umen systematisch aufzuarbeiten.<\/p>\n<p>Berlin, den 21. August 2012<br \/>\nIn Vertretung<br \/>\nC h r i s t i a n G a e b l e r<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\nSenatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt<br \/>\n(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 22. August 2012)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berliner Abgeordnetenhaus &#8211; Drucksache 17 \/ 10 797 Kleine Anfrage der Abgeordneten Marion Platta (LINKE) vom 27. Juli 2012 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 30. 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