{"id":643,"date":"2012-06-04T09:36:57","date_gmt":"2012-06-04T09:36:57","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=643"},"modified":"2024-05-06T08:34:45","modified_gmt":"2024-05-06T07:34:45","slug":"twilights","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=643","title":{"rendered":"Twilight Zone"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">So ein \u201crichtiger Wald\u201d hat nat\u00fcrlich auch seine Mythen und eigent\u00fcmlichen Gegebenheiten und leider auch Schicksale und Straftaten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>EIN VERSUNKENE KIRCHE IM GRUNEWALDSEE:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>1902<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=676\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berdrow<\/a>, Seite 80 &#8211; Eine von P. (?) Kunzendorf aufgelegte M\u00e4r um das <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4895\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jagdschloss Grunewald<\/a>:<br \/>\n\u201cAls einst ein Fischer auf dem stillen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=800\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">See<\/a> beim Jagdschlo\u00df Grunewald sein Netz hochziehen wollte, bemerkte er, da\u00df es fest sa\u00df und nicht los kam, er h\u00e4tte es denn in St\u00fccke gerissen. Da h\u00f6rte er pl\u00f6tzlich ein seltsammes Summen und Gurren, da\u00df aus der Tiefe des Sees drang, und als er n\u00e4her hinh\u00f6rte, da vernahm er deutlich Glockengel\u00e4ute. Gleichzeitig fiel ein heller Sonnenstrahl auf den See, und aus der Mitte des Sees ragte deutlich die vergoldete Spitze eines Kirchturms hervor, an welchem sein Netz hing, das er nun leicht abl\u00f6sen konnte. Gleich darauf verschwand auch die Turmspitze wieder.<br \/>\n<strong>Das ist die Kirche einer kleinen Insel, die einst im See lag<\/strong>, und von guten Menschen bewohnt war, aber vor langen, langen Jahren in die Tiefe sank.\u201d<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>DAS PICHELSDORFER &#8222;SACKWUNDER&#8220;:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>1894<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fontane<\/a>, Seiten 2 und3:<br \/>\n&#8222;Wie sehr auch noch bis in die neuere Zeit &#8230; durch Bodenerhebungen die Erdoberfl\u00e4che in der Mark Ver\u00e4nderungen erf\u00e4hrt, erhellt aus der f\u00fcr das Grunewaldgebiet sehr interessanten Thatsache , da\u00df sich am <strong>17. Mai 1807, um 1 Uhr Nachmittags<\/strong>, w\u00e4hrend eines heftigen, mit Hagel vermischten, Gewitterregens, zwischen dem Pichelswerder und Pichelsdorf [<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4645\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelssee<\/a>] eine 50 Schritte lange und 12 bis 15 Schritte breite Insel aus den Havelfluthen erhoben hat. Wie die sogleich nach dem Entstehen der Insel von dem Geologen Bonhoff angestellten Untersuchungen ergeben haben, handelt es sich bei dieser Inselbildung nicht etwa um ein Zusammensp\u00fclen losen Erdreichs, sondern um die wirkliche Hebung eines soliden St\u00fccks des Havelgrundes. Die Insel ist auch nicht wieder verschwunden, sondern noch vorhanden und jetzt mit einer Grasnarbe bekleidet. (Berghaus: Landbuch der Mark Brandenburg, Erster Band.)&#8220;<br \/>\n.<\/li>\n<li>Havel Heimatflu\u00df, erschienen ca. 1939:<br \/>\n\u201cEine Karte aus dem Jahre 1807 verzeichnet in dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4645\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Pichelssee<\/strong><\/a> , der damals \u201c<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sack<\/a>\u201d genannt wurde (dieser Name ist auf die Landzunge zwischen Gem\u00fcnde und Scharfe Lanke \u00fcbergegangen) ein kleines Eiland, mit dem es eine eigenartige Bewandtnis hatte. Die kleine Insel trat am<strong> 17. Mai 1807<\/strong> w\u00e4hrend eines harten Gewitters zutage. Das Eiland war 50 Schritt breit und mit Fischen, Muscheln, und Schnecken bedeckt. Ein Teil des Schlammes sank wieder ab, der Rest wurde mit dem Pichelsdorfer Ufer landfest.<br \/>\nDie Gegebenheit des \u201cSackwunders\u201d zog viele tausende Berliner und Spandauer nach Pichelsdorf, und es waren bald Ger\u00fcchte im Umlauf, da\u00df <strong>unter dem Wasser ein Feuer brenne<\/strong>.<br \/>\nDer Pichelsdorfsche Krug aber hatte ein gutes Gesch\u00e4ft. Das Pichelsdorfer \u201cSackwunder\u201d wurde von dem damals in Berlin lebenden plattdeutschen Volksdichter Wilhelm Bornemann besungen.\u201d<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">SPUK AM <\/span><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4659\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"text-decoration: underline;\">PICHELSBERG:<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Havel Heimatflu\u00df, erschienen ca. 1939:<br \/>\n\u201cAn der Nordostseite des St\u00f6\u00dfensees liegen die Pichelsberge mit dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4498\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Spukpavillon<\/strong><\/a>, den ein m\u00e4rkischer Dichter, der Pfarrer Schmidt von Werneuchen, der oft auf dem Berge, den \u201c<strong>H\u00f6hen voll Geistergrauen<\/strong>\u201d weilte, in den Mittelpunkt eines Liedes stellte:<br \/>\n<em>\u201cWenn irgendwo ein scheuer <strong>Berggeist <\/strong>haust,<br \/>\nSo mu\u00df er dort ein finsterer W\u00fcste lauern &#8211;<br \/>\nWas ist\u2019s, das sonst das Wipfellaub durchschaut,<br \/>\nVernehmlich \u00e4chzt aus jener Kl\u00fcfte Schauern?<br \/>\nWas packt uns sonst mit unsichtbarer Faust<br \/>\nIn jenes G\u00f6tzentempels \u00f6den Mauern?<\/em>&#8220;<br \/>\nWas es f\u00fcr eine Bewandtnis mit dem Spuk hatte? &#8211; Zur Spandauer Franzosenzeit war es in der N\u00e4he des Pavillons zu einem Zusammensto\u00df zwischen franz\u00f6sischen und preu\u00dfischen Offizieren gekommen. Die Lage wurde f\u00fcr die Preu\u00dfen gef\u00e4hrlich, sie waren aber dann pl\u00f6tzlich von der Bildfl\u00e4che verschwunden. Der F\u00f6rster aus der nahen F\u00f6rsterei hatte sie in dem unwegsamen Gel\u00e4nde in den Pavillon und von dort durch eine verborgende Fallt\u00fcr in den Dachboden gerettet. <strong><br \/>\nDie franz\u00f6sischen Offiziere aber glaubten an einen Spuk.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>MOORLEICHEN:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>1957<\/strong> Behm, Seite 47, 48:<br \/>\n\u201cEine vom Menschen hinterlassene Chronik \u00fcber den Grunewald existiert nicht&#8230;Der Ergr\u00fcnder seiner Waldurgeschichte mu\u00df die Natur selbst befragen&#8230;Der Bewahrer solcher Archive ist noch immer ein Moor, genauer gesagt der Torf, den er bildet uns seiner Oberfl\u00e4che unterlagert. Man kommt der Sache n\u00e4her, wenn man weniger empfindlich als jener Toorfstecher ist, der mitten in der Arbeit seine Schaufel ungew\u00f6hnlich belastet f\u00fchlt und seinen Unmut dar\u00fcber mit den Worten \u201c<strong>Der Teufel hole den Fant..<\/strong>.\u201d bekr\u00e4ftigt. Wenige Sekunden sp\u00e4ter l\u00e4\u00dft er schreckensbleich die Schaufel fallen und rennt wie besessen davon. Bis in den sp\u00e4ten Abend hinein ist er nicht f\u00e4hig, eine vern\u00fcnftige \u00c4u\u00dferung \u00fcber die Ursache seines seltsamen Gebarens zu machen. Er zittert am ganzen K\u00f6rper und behauptet allen Ernstes, vom Teufel verfolgt zu sein, der ihm drau\u00dfen im Moor begegnete. Ein geschw\u00e4rztes Haupt mit Haar und abscheulicher Grimasse sei pl\u00f6tzlich vor ihm aufgetaucht, und bei der eiligen Flucht habe er alles andere vergessen.<strong><br \/>\nDas der Vergangenheit angeh\u00f6rende Ereignis beruht auf Wahrheit<\/strong>, doch es war nicht ein Moorteufel, der Schrecken ausl\u00f6ste, sondern eine der Moorleichen, die der Torfstecher ber\u00fchrt hatte&#8230;\u201d<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>WASSERLEICHEN:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>1957<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Behm<\/a>, Seite 20, 21:<br \/>\n\u201cNicht unerw\u00e4hnt soll bleiben, da\u00df die betr\u00e4chtliche Wassertiefe aller Mittel jeweils mehrere Meter betragende Wassertiefe aller Seen der Rinne und ungew\u00f6hnliche Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnisse im Bereich ihrer flutenden Wasser keine geeigneten St\u00e4tten f\u00fcr badelustige Spazierg\u00e4nger sind. Deutlich genug weisen Warnschilder darauf hin. So lesen wir beispielsweise an den bei der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krummen Lanke<\/a> aufgestellten Gro\u00dftafeln die bezeichnenden Worte<br \/>\n<strong>\u201cIm Zeitraum von 8 Jahren ertranken in diesem See 17 Menschen! Willst Du der n\u00e4chste sein?\u201d<br \/>\n<\/strong>Da\u00df alle Seen urspr\u00fcnglich noch sehr viel tiefer waren und zum Teil H\u00f6chsttiefen bis zu 20 m, stellenweise auch dar\u00fcber besa\u00dfen (Anm: <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1377\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Riemeistersee<\/a> 27 m!), beweisen die ihren einstigen Bodengrund \u00fcberlagernden Faulschlammschichten&#8230;. Im Hinblick auf die erw\u00e4hnten Gefahren, denen ein Badender in den Grunewaldseen ausgesetzt ist, erscheint es angebracht, noch einige Angaben \u00fcber die Tiefenverh\u00e4ltnisse der verschiedenen Gew\u00e4sser zu machen. Auch manchen Besuchern unseres Forstes w\u00e4hrend des Winters d\u00fcrfte eine Kenntnis der Tiefen davon abhalten, eine vereiste Seenfl\u00e4che zu betreten. So verlockend das mitunter sein mag &#8211; Untiefen oft nahe dem Ufer sind stellenweise von einer minder starken Eisdecke \u00fcberlagert, die leicht einbricht&#8230;<br \/>\n&#8230;<strong>Der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=800\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grunewaldsee<\/a> ist etwa 3,5 Meter tief, aber nicht weit vom <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4895\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grunewaldschlo\u00df<\/a> liegt dickschwartiger Faulschlamm bis zu 12 m.<\/strong>\u201d<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>DAS JAHR 1929: 109 SELBSTMORDE IM GRUNEWALD:<\/strong><\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Der 25. Oktober 1929 &#8211; Schwarzer Freitag an der New Yorker B\u00f6rse, Ende der so genannten \u201cGoldenen zwanziger Jahre\u201d (1924 &#8211; 1929) in Deutschland und Beginn der Weltwirtschaftskrise.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=583\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schmook<\/a> brichtet 1950 in seinem Buch:<br \/>\n\u201cDas sollte nicht das einzige Erlebnis des Tages bleiben: Auf meinen Hofe fand ich eine Gruppe Menschen vor, die mir zwei Wasserleichen aus dem Grunewaldsee vor die Haust\u00fcre gelegt hatten&#8230;Ein gut gekleideter Mann und eine Frau waren die Toten, mit einem Strick um die H\u00fcften zusammengebunden. Also wohl eine ungn\u00e4dige Liebesgeschichte&#8230;<br \/>\nIn jenem ersten Amtsjahre im Grunewald erlebte ich mehr oder minder den Freitod von <strong>109<\/strong> Menschen mit! Die meisten ertr\u00e4nkten sich im Grunewaldsee, Teufelssee, Hundekehlensee, Krumme Lanke oder Schlachtensee oder der Havel. Einige ertranken auch unfreiwillig. Viele erh\u00e4ngten sich in einer Dickung, andere erschossen sich, darunter ein mir pers\u00f6nlich bekannter, vielgenannter Herr unmittelbar vor meinem Hoftor in fr\u00fcher Morgenstunde. Wieder andere nahmen Gift oder schnitten sich die Pulsadern durch&#8230;<br \/>\nMeist kam jede Hilfe zu sp\u00e4t. Nur einmal konnte ich im letzten Moment einen Lebensm\u00fcden bei meiner P\u00fcrsche auf einen Schaufler in einer Dickung am Postfenn losschneiden, worauf der, kaum da\u00df er wieder zu Atem gekommen war, eiligst entlief.<br \/>\nAm Sportplatz Eichkamp mu\u00dfte ich einen regelrechten Ring- und Boxkampf mit einem jungen Manne auff\u00fchren, der sich die rechte Pulsader mit einer Rasierklinge gerade aufgeschnitten hatte und an der linken herums\u00e4belte, ehe es mir gelang, ihn zu \u00fcberw\u00e4ltigen und gegen seinen Willen zu verbinden. Ein auf meine Hilferufe herbeieilender Polizist nahm mir gl\u00fccklicherweise das weitere ab&#8230;<strong>Die Not der damaligen Zeit trieb eben viele zu jenen dunklen, letzten Schritten&#8230; <\/strong>\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>SCHWERE VERBRECHEN &amp; MORDE:<\/strong><\/span><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">04.12.1905<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Raubmord<\/span><\/strong> in <strong>Grunewald bei Berlin-Wannsee<\/strong><br \/>\nOpfer: Kellner August Giernoth (*27.04.1884),<br \/>\nT\u00e4ter: Lederarbeiter Rudolf Hennig (*30.10.1874 in Berlin), zum Tode<br \/>\nverurteilt.<br \/>\nQuelle: Landesarchv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<br \/>\nWeiterf\u00fchrend <a href=\"https:\/\/www.erichs-kriminalarchiv.de\/25-fall-rudolf-hennig.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">14.10.1929<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Mord<\/span><\/strong> in Berlin, im Grunewald <strong>zwischen Havelchaussee-Kronprinzessinnenweg, unweit des Forsthauses Wannsee<\/strong>, am 14.10.1929,<br \/>\nOpfer: der in der Geologischen Landesanstalt t\u00e4tige <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_von_Linstow_(Geologe)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. Otto von Linstow<\/a> (*23.04.1872 in Ratzeburg),<br \/>\nT\u00e4ter: Unbekannt<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">21.02.1931<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Mord<\/span><\/strong> in Berlin-Grunewald, <strong>N\u00e4he Bahnhof<\/strong>, am 21.02.1931,<br \/>\nOpfer: Charlotte Jackowski,<br \/>\nT\u00e4ter: Eugen Rei\u00df (*12.08.1898 in Berlin)<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">09.07.1931<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Mord<\/span><\/strong> in Berlin, Grunewald, <strong>Jagen 97<\/strong>, am 09.07.1931,<br \/>\nOpfer: Gerda Kalisch (*17.10.1914),<br \/>\nT\u00e4ter: Arbeiter und Stiefvater Hans Papke (*08.08.1891 in Charlottenburg)<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">21.03.1933<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><span style=\"background-color: #ff0000;\"><strong>Mord<\/strong><\/span> in Berlin, Grunewald, <strong>Jagen 89<\/strong>, am 21.03.1933,<br \/>\nOpfer: Fritz Schmitzberg-Imme (*29.10.1916 in Zehlendorf),<br \/>\nT\u00e4ter: Willi Rochow (*18.03.1915 in Kieck) und Otto Woithe<br \/>\n(*26.03.1914 in Zehlendorf), beide am 14.06.1934 in Pl\u00f6tzensee hingerichtet<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<br \/>\nWeiterf\u00fchrend <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?client=firefox-b-d&amp;q=Fritz+Schmitzberg-Imme\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">11.10.1933<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Mord<\/span><\/strong> in Berlin, im Grunewald, <strong>Jagen 83<\/strong>, am 11.10.1933,<br \/>\nOpfer: Filmvorf\u00fchrer und Mitglied der NSDAP Hans Boelke (*26.12.1903 in Berlin),<br \/>\nT\u00e4ter: Unbekannt<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">16.10.1935<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Totschlag und Selbstmordversuch<\/span><\/strong> in Berlin, Grunewald, an der <strong>Teufelsseestra\u00dfe, Jagen 108<\/strong>, am 16.10.1935,<br \/>\nOpfer: Else Otto (*22.08.1914 in Stettin), T\u00e4ter: Karl Hahn (*03.02.1909 in Wansleben)<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">10.03.1936<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\">In Berlin, Forst Grunewald, <strong>Jagen 95<\/strong>, am 10.03.1936,<br \/>\nOpfer: SA-F\u00fchrer Artur Petznick (*19.02.1913 in Lenzenbruch), <strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">erschossen<\/span><\/strong><br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">25.08.1939<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Mord und Selbstmord<\/span><\/strong> in Berlin-Charlottenburg, Johann-Georg-Stra\u00dfe 18, am 08.08.1939,<br \/>\nOpfer: Manik\u00fcre Vera Krause (*26.06.1913 in Berlin), T\u00e4ter und Selbstm\u00f6rder: Bernhard Adelt (*15.03.1894 in Sch\u00f6neberg), am 25.08.1939 im <strong>Grunewald bei Pichelsberge<\/strong> erh\u00e4ngt.<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">01.11.1941<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><strong><span style=\"background-color: #ff0000;\">Mord<\/span><\/strong> im Grunewald, Forst im \u2019<strong>Langen Luch<\/strong>\u2019, am 01.11.1941,<br \/>\nOpfer: unbekanntes ca. 1j\u00e4hriges M\u00e4dchen, T\u00e4ter: Unbekannt<br \/>\nQuelle: Landesarchiv Berlin (A Pr.Br.Rep. 030-03 \/ Zentralkartei f\u00fcr Mordsachen und Lehrmittelsammlung)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 16%; vertical-align: top; text-align: justify;\">28.09.2021<\/td>\n<td style=\"width: 84%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><span style=\"background-color: #ffffff;\"><span style=\"background-color: #ffffff;\"><strong>Verurteilung im Fall eines Berliner <span style=\"background-color: #ff0000;\">Serienvergewaltigers<\/span> rechtskr\u00e4ftig<\/strong><br \/>\n<\/span><\/span>Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 28. September 2021 ist die Verurteilung eines Berliner Serienvergewaltigers durch das Landgericht Berlin rechtskr\u00e4ftig geworden. Dieses hat den Angeklagten wegen sieben Vergewaltigungstaten, die mit K\u00f6rperverletzungen und in einem Fall mit einer versuchten r\u00e4uberischen Erpressung einhergingen, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt. Daneben hat es seine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung angeordnet.<br \/>\nNach den Urteilsfeststellungen griff der Angeklagte im Berliner Stadtgebiet (Zehlendorf, Wannsee) und im Umland (Kleinmachnow, Bernau) in der Zeit zwischen dem 12. Juni und 14. Juli 2020 sieben junge Frauen an. Er zerrte seine Opfer in ein anliegendes Waldst\u00fcck und vergewaltigte sie; zudem forderte er in einem Fall von der Gesch\u00e4digten ohne Erfolg, eine dritte Person zur \u00dcbergabe von Geld an ihn zu bewegen.<br \/>\nDer in Leipzig ans\u00e4ssige 5. Strafsenat hat die Revision des Angeklagten verworfen. Die \u00dcberpr\u00fcfung des Urteils durch den Senat hat keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben.<br \/>\nVorinstanz: Landgericht Berlin \u2013 Urteil vom 19. April 2021 &#8211; 518 KLs 284 Js 2657\/20 (41\/20)<br \/>\nQuelle: BGH, Pressemitteilung vom 05.10.2021 zum Beschluss vom 28. September 2021 \u2013 5 StR 290\/21.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So ein \u201crichtiger Wald\u201d hat nat\u00fcrlich auch seine Mythen und eigent\u00fcmlichen Gegebenheiten und leider auch Schicksale und Straftaten: EIN VERSUNKENE KIRCHE IM GRUNEWALDSEE: 1902 Berdrow,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template\/full-width.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":31,"footnotes":""},"class_list":["post-643","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=643"}],"version-history":[{"count":50,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15411,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/643\/revisions\/15411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}