{"id":5742,"date":"2014-04-03T07:46:07","date_gmt":"2014-04-03T06:46:07","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5742"},"modified":"2025-11-18T13:01:11","modified_gmt":"2025-11-18T12:01:11","slug":"jaczo-schlucht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5742","title":{"rendered":"Jaczoturm und Jaczoschlucht"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am westlichen Ufer der Havel, gegen\u00fcber dem am Havel-Ostufer gelegenen Schildhorndenkmal, befindet sich die &#8222;Jaczo-Schlucht&#8220; mit dem &#8222;Jaczo-Turm&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/cgi-bin\/hidaweb\/getdoc.pl?DEF=%2Fopt%2Fwww%2Fhtdocs%2Fdaten%2FMidas;DATEN=%2Fopt%2Fwww%2Fhtdocs%2Fdaten%2Fdaten;THE=%2Fopt%2Fwww%2Fhtdocs%2Fdaten%2Fidx;PIC=8540;KBPICTYP=jpg;PICDIR=..%2Fmfpic;FCT=g;LIST_TPL=lda_list.tpl;DOK_TPL=lda_doc.tpl;USER=test123;AnzCol=4;N_5000=7;N_5104=0;N_5110=8;N_5116=1;N_5117=2;N_9456=3;N_5230=4;N_5064=5;N_3100=6;R_5000=%3D;R_5104=%3D;R_5110=%3D;R_5116=%3D;R_5117=%3D;R_9456=%3D;R_5230=%3D;R_5064=%3D;R_3100=%3D;O_5000=and;O_5116=and;O_5117=and;O_9456=and;O_5230=and;O_5064=and;O_3100=and;i5104=Spandau;i5110=;i5116=Gatower%20Stra%DFe;i5117=199;i9456=;i5230=;i5064=;i3100=;i5000=&amp;KEY=obj%2009085570\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baudenkmal<\/a>), sowie weitere Reste einer gartentechnisch aufwendigen Anlage.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%; background-color: #d3d3d3;\">\n<figure id=\"attachment_6636\" aria-describedby=\"caption-attachment-6636\" style=\"width: 216px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1999-Nehls-Jaczoturm.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6636 size-full\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1999-Nehls-Jaczoturm.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1999-Nehls-Jaczoturm.jpg 216w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1999-Nehls-Jaczoturm-106x150.jpg 106w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1999-Nehls-Jaczoturm-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6636\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">1999 Nehls Jaczoturm<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.luise-berlin.de\/bms\/bmstxt99\/9905proh.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1999<\/a> Harry Nehls, Was wird aus dem Jaczoturm? (Auszug):<\/strong><\/span><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>E<\/em><em>in vergessenes Baudenkmal aus dem Jahre 1914 in Gatow&#8230;<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Historisch verb\u00fcrgt ist, da\u00df der Wendenf\u00fcrst Jaczo bzw. Jaxa von K\u00f6penick, dessen Bildnis uns durch M\u00fcnzen (Brakteaten) \u00fcberliefert ist, f\u00fcr einige Jahre, bis 1157, Brandenburg in seinen Besitz gebracht hatte. Im Verlauf des Jahres 1157 gelang es Albrecht dem B\u00e4ren (um 1100\u20131170), Brandenburg, das ihm zuvor von dem christianisierten Hevellerf\u00fcrsten Pribislaw-Heinrich (um 1127\u20131150) vererbt worden war, zur\u00fcckzuerobern und das Gebiet bis Spandau zu besetzen. Hier aber, wo die Geschichtsquellen versiegen, kn\u00fcpft die Sage \u00fcber das kriegerische Aufeinandertreffen von Slawen und Deutschen an.<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Dicht an der stark befahrenen Gatower Stra\u00dfe 199\/219, und dennoch leicht \u00fcbersehbar, steht in einer Senke der Haveld\u00fcnen (vormals der Sack genannt <\/em>[<span style=\"color: #ff0000;\">Anmerkung Gerber: Das ist m. W. falsch<\/span>, siehe &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Sack<\/a>&#8222;.]<em> \u2013 am Zugang der zur Havel f\u00fchrenden \u00bbJaczo-Schlucht\u00ab \u2013 ein zweites Schildhorndenkmal, ein pseudomittelalterlicher, vier Meter hoher Rundturm mit Zinnenkranz, der Jaczoturm. <\/em><\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Ein bislang anonym gebliebener Spandauer B\u00fcrger lie\u00df ihn laut Angabe des bekannten Heimatforschers Kurt Pomplun (1910\u20131977) 1914 auf eigene Kosten errichten.<\/em><\/span><\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Das rustikale Turmmauerwerk besteht aus \u00fcberwiegend unbehauenen (R\u00fcdersdorfer?) Kalksteinbl\u00f6cken, einigen Granitsteinen und r\u00f6tlichen, normalformatigen Industrieziegeln (28,5 x 13,5 x 8,5 Zentimeter), die durch Kalkm\u00f6rtel verbunden sind. Zwei der Ziegel tragen einen Stempel (51\/A 1), der vom Schriftduktus gut in die Zeit um 1914 pa\u00dft. Auf der zur Gatower Stra\u00dfe hin ausgerichteten westlichen Turmseite befindet sich auf halber H\u00f6he eine in das Mauerwerk eingelassene, zweigeteilte Sandsteinplatte in Form eines liegenden Rechteckes mit den Ma\u00dfen 1,30 x 0,74 Meter. Die obere H\u00e4lfte besitzt eine schmale Randleiste und ist mit einem flachen Figurenrelief auf horizontal geriefeltem Grund, das die sagenhafte Flucht Jaczos wiedergibt, geschm\u00fcckt. In gestrecktem Galopp verfolgen drei mit Helm, Schild und Lanze bewaffnete deutsche Ritter den fliehenden Wendenf\u00fcrsten, der sich nach seinen Verfolgern umblickt. Im Gegensatz zu jenen tr\u00e4gt Jaczo nicht den geschlossenen Helm mit Federbusch, sondern eine kappenartige Helmhaube mit zwei antithetischen W\u00fclsten. Mit seiner linken Hand h\u00e4lt er einen kleinen Rundschild, die rechte umklammert eine aufgerichtete Lanze. Der leider unbekannte Bildhauer des Reliefs hat sich redlich bem\u00fcht, hinsichtlich der Tracht und Bewaffnung die Unterschiede zwischen Deutschen und Slawen bzw. Wenden herauszuarbeiten. Unterhalb der Verfolgungsszene steht eine dreizeilige, bisher nicht ganz richtig wiedergegebene lateinische Inschrift. <\/em><em>Sie lautet korrekt: <\/em><\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Has per fauces, Jaczo, princeps Slavorum, \/ ab Alberto Urso pulsus, ad habelam evasit. \/ Anno Domini MCLVII.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>(Durch diese Schlucht wurde Jaczo der Slawenf\u00fcrst im Jahre des Herrn 1157 von Albrecht dem B\u00e4ren verfolgt und in die Havel getrieben.) <\/em><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Ein zweites, kleineres Sandsteinrelief in Form eines stehendes Rechteckes (Ma\u00dfe: 0,43 x 0,28 Meter) befindet sich unmittelbar \u00fcber der mit einem Segmentbogen \u00fcberkr\u00f6nten, 1,10 Meter breiten T\u00fcr\u00f6ffnung an der S\u00fcdseite des Turmes. Es zeigt ein rechteckiges Wappen mit einer aus Quadermauerwerk bestehenden Architektur mit ausgesparter T\u00fcr, auf der ein B\u00e4r nach rechts l\u00e4uft. Auf der oberen Wappenkante ist ein mittig plaziertes, helmartiges Gebilde zu erkennen: eine stark erodierte, aufrecht stehende Figur, m\u00f6glicherweise ein weiterer B\u00e4r. <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Auff\u00e4llig ist der unter Verwendung von \u00fcberwiegend roten Industrieziegeln sowie vereinzelten, behauenen Kalk- und schwarzen Granitsteinen recht sorgf\u00e4ltig gestaltete Portalbereich mit seinen beiden Anten und dem besagten Segmentbogen. Rechter Hand befinden sich die erw\u00e4hnten, mit Stempel versehenen Ziegel. G\u00e4nzlich verschwunden ist die T\u00fcr, \u00fcber deren Aussehen nichts N\u00e4heres bekannt ist. \u00dcbriggeblieben sind lediglich zwei eiserne, in das rechte Mauerwerk eingelassene T\u00fcrangeln, von denen die obere mit gelber Farbe bespr\u00fcht ist. Die heute versch\u00fcttete T\u00fcrschwelle, die vom Verfasser partiell freigelegt wurde, besteht ebenfalls aus roten Industrieziegeln, ebenso das unverputzte Gew\u00e4nde des Turminneren mit seiner eingezogenen Betondecke. Von den urspr\u00fcnglich dreizehn den Jaczoturm bekr\u00f6nenden Zinnen stehen noch zwei in situ, sieben liegen verstreut in der unmittelbaren Umgebung. Drei weitere befinden sich im Inneren des Rundturmes, der Rest scheint verschollen. Das \u00c4u\u00dfere des Turmes ist mit Graffiti \u00fcbers\u00e4t, auch das Hauptrelief. Am schlimmsten betroffen ist das Turminnere, das von einigen Zeitgenossen als WC und M\u00fclldeponie \u00bbgenutzt\u00ab wird. Fu\u00dfballfans haben mit schwarzer Farbe auf das leicht gew\u00f6lbte Flachdach des Turmes \u00bbHERTHA\u00ab aufgespr\u00fcht. <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Innerhalb der einschl\u00e4gigen Berlin-Literatur hat als erster <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurt_Pomplun\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kurt Pomplun<\/a> den Jaczoturm behandelt <\/em>[Berlins alte Sagen. Verlag Hessling, Berlin 1964. <a href=\"https:\/\/portal.dnb.de\/opac.htm;jsessionid=A5D2DC6B78F878C8F0C3F06F57DB2EA6.prod-worker0?method=showFullRecord&amp;currentResultId=%22128987340%22%26any&amp;currentPosition=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">5. Auflage 1985<\/a>]<em>. Gunther Jahn, der 1971 das Standardwerk \u00fcber Spandaus Bauwerke und Kunstdenkm\u00e4ler vorlegte, \u00fcberging Pomplun mit Stillschweigen, nannte als Literatur zum Jaczoturm lediglich Pressenotizen und datierte die Errichtung des Denkmals f\u00e4lschlich in die Zeit um die Jahrhundertwende<sup>.<\/sup> <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Die letzte Erw\u00e4hnung des Jaczoturmes findet sich in dem Buch von Klaus-Dieter Wille \u00bb42 Spazierg\u00e4nge. Historisches in Charlottenburg und Spandau\u00ab (Berlin 1976, S. 127 ff.). Sie fu\u00dft zweifellos auf Pomplun, ohne diesen im Literaturverzeichnis zu erw\u00e4hnen. Willes Betrachtung schlie\u00dft mit den Worten: \u00bbAuf dem der Allgemeinheit nicht zug\u00e4nglichen Gel\u00e4nde bleibt der &gt;Jaczo-Turm&lt; hoffentlich recht lange noch vor unliebsamen Einfl\u00fcssen verschont.\u00ab Diese Hoffnung hat sich nicht erf\u00fcllt. Auch ist das Gel\u00e4nde, vormals Eigentum der Berliner Wasserwerke und gegen 1972 an das Spandauer Bezirksamt ver\u00e4u\u00dfert, l\u00e4ngst der Allgemeinheit zug\u00e4nglich. Zwar existiert noch immer ein das Areal umgebender maroder Maschendrahtzaun, aber sowohl ein darin befindliches mannshohes Loch als auch ein unverschlossenes Eisentor an der Gatower Stra\u00dfe erm\u00f6glichen jedermann und jederzeit den Zutritt. <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Ende M\u00e4rz\/Anfang April 1984 bahnte sich so etwas wie eine Initiative zur Rettung des verwahrlosten Jaczoturmes an, ausgel\u00f6st durch zwei anonym verfa\u00dfte Zeitungsartikel. Nur wenige Tage sp\u00e4ter, am 3. April, wurde sogar ein Antrag der Spandauer SPD-Fraktion bei der zust\u00e4ndigen Bezirksverordneten-Versammlung zur Instandsetzung des Jaczoturmes eingebracht. Der damalige Leiter des Berliner Landesamtes f\u00fcr Denkmalpflege, Helmut Engel, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber dem \u00bbVolksblatt Berlin\u00ab, da\u00df auch nicht\u00f6ffentliche Denkm\u00e4ler im Zust\u00e4ndigkeitsbereich seiner Beh\u00f6rde liegen. De facto aber geschah bis zum heutigen Tage nichts. Der Turm ist nach wie vor dem grassierenden Vandalismus ausgesetzt, obwohl er inzwischen unter Denkmalschutz steht. Die blo\u00dfe, auf dem beh\u00f6rdlichen Papier stehende Klassifizierung als Baudenkmal d\u00fcrfte ihn kaum vor weiterer Demontage bewahren. <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Wie rasch seine gr\u00f6\u00dftenteils mutwillige Zerst\u00f6rung vorangeschritten ist, dokumentiert eine Serie von in der Landesbildstelle Berlin aufbewahrten Fotos, die am 7. August 1954 von W. Nitschke gefertigt wurde. Die Fotos zeigen einen nahezu intakten, vollkommen graffitifreien Turm. Selbst der bildhauerische Schmuck, die beiden Reliefs und die lateinische Inschrift, waren seinerzeit noch vorz\u00fcglich erhalten, insbesondere das Jaczo-Portr\u00e4t. Die nunmehr gewaltsam aus ihrem M\u00f6rtelbett herausgebrochenen und heruntergeworfenen Turmzinnen, der zerschlagene Segmentbogen und das arg maltr\u00e4tierte Relief mit der Verfolgungsszene, ganz zu schweigen vom chaotischen Zustand des Turminneren, bieten heute ein Bild des Schreckens. Eine Mitschuld an diesem traurigen Zustand tr\u00e4gt nicht nur das mangelhafte \u00f6ffentliche Bewu\u00dftsein f\u00fcr derartige Denkm\u00e4ler und der oftmals unsensible Umgang mit denselben, sondern auch ihre Geringsch\u00e4tzung. So wurde der Jaczoturm in der Vergangenheit gelegentlich als \u00bbnicht historisches\u00ab, \u00bbkulturgeschichtlich unbedeutendes\u00ab und \u00bbantiquarisch wertloses Bauwerk\u00ab disqualifiziert&#8230; <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>W\u00e4hrend das Schildhorndenkmal zur Zeit gerade \u00bbaufpoliert\u00ab wird, indem man den ihn umgebenden Wald auslichtet, ist der Jaczoturm wieder in Vergessenheit geraten. Eine vom Verfasser vorgenommene, wenn auch nicht unbedingt repr\u00e4sentative Umfrage ergab, da\u00df das Jaczodenkmal selbst Einheimischen nahezu unbekannt ist.&nbsp; Nicht einmal die 1998 erschienene Brosch\u00fcre des seit zwanzig Jahren bestehenden Arbeitskreises Gatow, \u00bbWanderungen durch Dorf und Feldflur in Gatow\u00ab, erw\u00e4hnt es. Wenn die Denkmalsch\u00fctzer nicht wollen, da\u00df es bald nur noch ein Schildhorndenkmal gibt und sp\u00e4tere Chronisten einmal dar\u00fcber sp\u00f6tteln, da\u00df Gatower Kugeln offenbar popul\u00e4rer waren als der (bisher noch nicht einmal vermessene) Gatower Jaczoturm, dann sollten sie sich schnell f\u00fcr eine wirksame konservatorische Rettungsma\u00dfnahme stark machen.<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_5845\" aria-describedby=\"caption-attachment-5845\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-073-a-Grabstein-Familie-Hissink.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5845\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-073-a-Grabstein-Familie-Hissink.jpg\" alt=\"2014-04-02 - 073 a Grabstein Familie Hissink\" width=\"450\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-073-a-Grabstein-Familie-Hissink.jpg 600w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-073-a-Grabstein-Familie-Hissink-150x81.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-073-a-Grabstein-Familie-Hissink-300x163.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-04-02-073-a-Grabstein-Familie-Hissink-400x217.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5845\" class=\"wp-caption-text\">Grabstein der Familie Hissink auf dem Grundst\u00fcck.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Meine Meinung dazu und Chronologie weiterer Erkenntnisse:<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mal abgesehen davon, dass es sich bei der ganzen Geschichte eh nur um eine <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schildhornsage\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sage<\/a> handelt, bin ich nicht der Meinung, dass die Schlucht urspr\u00fcnglich irgendetwas mit der Geschichte zu tun hat. Als ich mit den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2006-05-06-cimg7628-jaczo-turm-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Turm<\/a> im Jahre 2006 in Vorbereitung auf einen langen Trainingslauf mit meinem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2006-09-10-cimg0881-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lauftreff Grunewald<\/a> angeschaut hatte, hatte ich dort einen \u00e4lteren Herren getroffen und ihn gefragt, ob er wisse, was es mit dem T\u00fcrmchen auf sich hat. Er erz\u00e4hlte mir, dass der Turm vom damaligen Grundst\u00fccksbesitzer erbaut wurde, &#8211; und zwar zum spielen f\u00fcr die Kinder!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das ist nat\u00fcrlich auch so eine Geschichte, die nicht belegt ist. Aber sie blieb mir im Kopf h\u00e4ngen, und &#8211; sie schien mir auch nicht unplausibel:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Denn in der Schlucht befindet sich nicht nur das kleine T\u00fcrmchen &#8211; mit <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2012-03-03-dsc08548-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eindeutigem Bezug<\/a> zur Jaczo-Geschichte&nbsp; &#8211; sondern auch noch ein kleiner <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2006-05-06-cimg7635-jaczo-turm-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasserfall<\/a> \u00fcber drei Etagen mit einen kleinen Teich als <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-166-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Auffangbecken<\/a>. Von dem Becken f\u00fchrt eine unterirdische <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-177-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ablaufrinne<\/a> die Schlucht hinunter. Das besondere an dem Wasserfall ist, dass er zum funktionieren einen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-021-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasserzulauf<\/a>, vermutlich in Form einer Wasserleitung oder einer Pumpe, ben\u00f6tigt. So etwas zu bauen oder bauen zu lassen, erfordert nicht nur Interesse und Geschick, sondern auch Planung und Geld.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich habe mich daher gefragt, ob man das T\u00fcrmchen und den Wasserfall nicht als Garten-<span dir=\"auto\">Ensemble betrachten muss. Daraufhin habe ich mir das Grundst\u00fcck angeschaut und nach weiteren Hinweisen gesucht, welche darauf schlie\u00dfen lassen, dass die beiden Anlagen m\u00f6glicherweise vom damaligen Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer<\/span><span dir=\"auto\"> im Rahmen einer Gartengestaltung angelegt wurden. M\u00f6glicherweise <\/span><span dir=\"auto\">&#8222;einfach nur so, aus einer Laune heraus&#8220;, oder aber vielleicht sogar romantisch inspiriert von den <\/span><span dir=\"auto\"><span dir=\"auto\">1911 auf dem Pichelswerder stattgefundenen &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4271\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albrecht der B\u00e4r-Festspielen<\/a>&#8222;?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auf dem Grundst\u00fccksteil oberhalb der Schlucht habe ich am <strong>02. April 2014<\/strong> dann folgendes gefunden:<\/span><\/p>\n<figure style=\"width: 461px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-03-gps-lageplan-aufnahmen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-03-gps-lageplan-aufnahmen.jpg\" alt=\"\" width=\"461\" height=\"257\"><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Bildstandorte vom 02. April 2014<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Einen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-049-a-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Natursteinbrunnen<\/a> mit einem kleinen Sammelbecker davor (daneben eine <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-048-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grube<\/a>, welche von der Gr\u00f6\u00dfe her an ein (Garten)h\u00e4uschen erinnert?).<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eine mit Efeu bewachsene Kuhle, welche auf mich von ihrer Form und Gr\u00f6\u00dfe her sofort an ein Grab erinnerte.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Davon abseits dann einen &#8222;herumliegenden&#8220; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-096-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grabstein<\/a> der Familie Hissink mit folgenden Angaben:<\/span>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Jacobus Hissink<\/strong> \/ 08.03.1874 &#8211; 01.05.1940<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Hertha Hissink<\/strong>, geborene Beringer \/ 14.10.1882 &#8211; 31.01.1944<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zum Gedenken an: <strong>Joan Erik Hissink<\/strong>, 26.02.1912 &#8211; gefallen 03.09.1939 (mehr siehe bitte Eintrag vom 24.07.2014)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Einen kleinen, befestigten <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-101-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teich<\/a> mit einem kleinen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2014-04-02-jaczo-schlucht-105-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasserfallzulauf<\/a>.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u00dcber die Familie Hissink habe ich daraufhin folgendes gefunden:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Wolfgang K\u00f6nig, Technikwissenschaften 1880 &#8211; 1914, <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=Qihs7RIvlOYC&amp;lpg=PA238&amp;dq=Jacobus%20Hissink&amp;hl=de&amp;pg=PA238#v=onepage&amp;q=Jacobus%20Hissink&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seite 238<\/a>:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8222;<em>So gelangte &#8230; Michael v. Dolivo Dobrowolsky zur <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/AEG\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AEG<\/a>, stieg dort auf und holte mit <strong>Jacobus W. Hissink<\/strong>, Karl Schmidt und Anton Weber drei Elektrotechniker in die Firma, die Karriere machten und es bis zum Generalbevollm\u00e4chtigten und Vorstandsmitglied der AEG bzw. im Falle von <strong>Hissink<\/strong> zum Generaldirektor von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergmann-Borsig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bergmann<\/a> brachten.<\/em>&#8222;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">2007, <\/span><span class=\"addmd\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Bettina Beer, Frauen in der deutschsprachigen Ethnologie, <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=KRcwsGp70-wC&amp;lpg=PA74&amp;ots=EfEffl4QLb&amp;dq=AEG%20Hissink&amp;hl=de&amp;pg=PA73#v=onepage&amp;q=Hissink&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seite 73 uff.<\/a>, Auszug:<\/span><br \/>\n<em><strong><a href=\"http:\/\/www.miradas-alemanas.de\/uploads\/tx_templavoila\/Bild_3_13.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karin Hahn-Hissink<\/a>, geb. Hissink<\/strong> &#8211; geboren 4. November 1907 (Berlin), verstorben 23. Mai 1981 (Kronberg im Taunus)<\/em><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em><span class=\"addmd\">Die Quellenlage ist im Fall von Karin Hahn-Hissink au\u00dfergew\u00f6hnlich gut. Im <a href=\"http:\/\/frobenius-institut.de\/index.php\/de\/component\/search\/?searchword=Hissink&amp;searchphrase=all&amp;Itemid=101\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Frobenius-Institut<\/a> in Frankfurt am Main ist sowohl ihr privater als auch ihr wissenschaftlicher Nachlass archiviert. Das w\u00fcrde eine weitergehende Auswertung von Dokumenten, Feldforschungstageb\u00fcchern und vor allem Fotos und Zeichnungen erlauben, als es im Rahmen des vorliegenden Handbuchs m\u00f6glich ist.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em><span class=\"addmd\">Karin Hissink wurde als Tochter eines holl\u00e4ndischen Vaters und einer deutschen Mutter in Berlin geboren. Ihr Vater war in einer leitenden Position bei der AEG t\u00e4tig. Ihre Mutter kam aus einer wohlhabenden Charlottenburger Familie. Offensichtlich Iag der Mutter die Gleichberechtigung von Frauen am Herzen. So schrieb sie 1933 einen Brief an den Reichskanzler Adolf Hitler, in dem sie ihm vorwarf, er verstehe die Frauen nicht. Unter &#8222;Ehre&#8220; der Frau m\u00fcsse Gleichberechtigung verstanden werden. Auch Teile des Nachlasses von Hertha Hissink sind im Archiv des Frobenius-lnstituts einsehbar. Ihr Mann, Jack Hissink, kam aus einer reichen holl\u00e4ndischen Familie.<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em><span class=\"addmd\">Gemeinsam bewirtschaftete das Ehepaar u.a. einen gr\u00f6\u00dferen landwirtschaftlichen Betrieb in Gatow (Berlin-Spandau).<br \/>\n<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Karin Hissink hat in ihrer Jugend viel Sport getrieben, auch Ski fahren und Segelfliegen. Sportarten, die Kindern aus wohlhabenden Familien vorbehalten waren. So war sie Mitglied der &#8222;Spandauer Damengruppe der Segelflieger&#8220;. Die Ferien verbrachte sie gemeinsam mit ihrem Bruder und Freunden im Skiurlaub. Ihre Erziehung war jedoch auch geschlechtsspezifisch ausgerichtet. Im Archiv findet sich beispielsweise ein Zeugnis \u00fcber den Abschluss eines Kurses in S\u00e4uglings-, Kinder- und Krankenplege beim Leite-Verein in Berlin. Hermann Trimborn schrieb \u00fcber ihre fr\u00fchen Jahre:<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>&#8222;Wir erfahren nur, da\u00df sie die ersten f\u00fcnf Jahre ihrer Schulzeit in der Privatschule Tanneck, am Reichskanzlerplatz in Westend, absolvierte und nach deren Aufl\u00f6sung zum <\/em><em>Westend-Gymnasium \u00fcberging. Dort bestand sie offenbar 1928 die Reifepr\u00fcfung; jedenfalls wissen wir, da\u00df sie sich von 1928 bis 1933 einem breitgef\u00e4chertem Studium in Lausane, M\u00fcnchen und Berlin widmete, wobei die Palette ihrer Fachgebiete damals schon von der Philosophie \u00fcber die Pr\u00e4historie und Arch\u00e4ologie bis zur V\u00f6lkerkunde, und hier vor allem der Amerikanistik, reichte.&#8220;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Ihr Bruder Jan fiel als Oberstleutnant 1939. Die Familien-Legende besagt, der Vater sei 1940 letztlich als Folge des nicht verwundenen Todes seines einzigen Sohnes gestorben. Karin Hissink schrieb am 20. Oktober 1944 an einen alten Freund: &#8222;Nach Ursels Tod haben wir uns ja noch einmal kurz in M\u00fcnchen gesehen, so dass Du vielleicht wei\u00dft, dass Jan schon im September 1939 gefallen ist. Ihm folgte im Mai 1940 mein Vater nach kurzer schwerer Krankheit, zu deren \u00dcberwindung er nach Jans Tod keine Widerstandskraft mehr besa\u00df.&#8220;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Anfang der siebziger Jahre trat Karin Hahn-Hissink als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurator_(Museum)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Oberkustodin<\/a> am St\u00e4dtischen Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde in Frankfurt in den Ruhestand. In den siebziger Jahren erkrankte sie und wurde bis zu ihrem Tod 1981 auch nicht wieder v\u00f6llig gesund&#8230;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Erst 1966 hatten Karin Hissink und Albert Hahn geheiratet&#8230;<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Albert Hahn und Karin Hissink hatten keine Kinder, die Anspruch auf ein Erbe gehabt h\u00e4tten. lhr gesamtes Verm\u00f6gen vermachte das Ehepaar der <a href=\"http:\/\/www.frobenius-institut.de\/index.php\/de\/component\/search\/?searchword=Hissink&amp;searchphrase=all&amp;Itemid=164\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Frobenius-Gesellschaft<\/a>. Aus diesen Mitteln wird heute etwa die Jensen-Ged\u00e4chtnis-Vorlesung sowie ein Forschungspreis bezahlt der es einem Stipendiaten erm\u00f6glicht, ein Jahr lang am Frobenius-Institut <\/em><em>wissenschaftlich zu arbeiten.<\/em><\/span><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das hintere Grundst\u00fccksgel\u00e4nde (&#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/jaczoturm\/2005-liegenschaftskarte-jaczo-schlucht-gatower-strasse-199.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Private Naturnahe Parkanlage<\/a>&#8222;) ist von Wald, Efeu und Schutt (auch alten Ziegelsteinen) bedeckt. M\u00f6glicherweise finden sich unter dem Bewuchs auch noch andere Anlagen. Ich kenne auch nicht die (damaligen) Eigentumsverh\u00e4ltnisse. Aber wenn man sich mit dem T\u00fcrmchen besch\u00e4ftigt, sollte man dies meiner Ansicht nach auch in Kontext mit dem gesamten Areal und den anderen Anlagen tun. Haupts\u00e4chlicher Hinweisgeber w\u00e4re hier die Familie Hissink, und hier insbesondere dann Frau <span class=\"addmd\"><strong>Karin Hahn-Hissink <\/strong><a href=\"http:\/\/www.miradas-alemanas.de\/uploads\/tx_templavoila\/Bild_3_13.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(Foto)<\/a>, welche zum vermuteten Bauzeitpunkt 1914 bereits rund 7 Jahre alt war und so das T\u00fcrmchen mit Sicherheit gekannt haben muss und es w\u00e4re sehr unwahrscheinlich, wenn sie dort nicht auch gespielt h\u00e4tte. Sind Herr <strong>Kurt <\/strong><\/span><strong>Pomplun 1964<\/strong>, Herr <strong>Gunther Jahn 1971<\/strong>, Herr <strong>Klaus-Dieter Wille 1976<\/strong> und Herr <strong>Harry Nehls 1999<\/strong> bei ihren Untersuchungen zu der gleichen \u00dcberlegung gelangt? Hat jemand von Ihnen mit Frau Hahn-Hissink \u00fcber das T\u00fcrmchen und die anderen Anlagen sprechen k\u00f6nnen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ansonsten glaube ich nicht, dass es damals (1157) einen Haveluferweg gab. Die Spree und die Havel waren damals nicht &#8222;gez\u00e4hmt&#8220;. Auch das Areal um die &#8222;Jazco-Schlucht&#8220; d\u00fcrfte kaum zug\u00e4nglich gewesen sein. Nicht nur wegen dem Dickicht, sondern auch wegen dem Uferschlick, vermutlich gerade auch in diesem Bereich, der weitfl\u00e4chig ist und sehr tief liegt und daher bestimmt oft \u00fcberflutet war. Wer sich einige noch mehr oder weniger naturbelassene Gebiete an der Havel anschaut, der wird verstehen was ich meine. &#8222;Wenn&#8220; Jaczo auf seinem Pferd geflohen ist, dann wird er auch an Geschwindigkeit interessiert gewesen sein, also &#8222;wenn&#8220;: Dann wird er auf einem bereits angelegten Weg geflohen sein, dass kann dann eigentlich nur der damalige Verbindungsweg zwischen Gatow und Spandau gewesen sein. Das es damals bereits einen Verbindungsweg von Spandau \u00fcber das sp\u00e4tere Gatow gab, schlie\u00dfe ich daraus, dass Gatow kurz nach 1200 als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stra%C3%9Fendorf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stra\u00dfendorf<\/a> entstand.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Version, dass er dann auf seiner Flucht irgendwie auf dem &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sack<\/a>&#8220; gelangte und von dort nicht mehr anders fliehen konnte, als sich mit seinem Pferd in die &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=257\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Breite<\/a>&#8220; zu st\u00fcrzen, erscheint naheliegender, als das er sich gerade im dem Bereich der Schlucht in den Schlick begeben hat, wo er vermutlich vor Erreichen des freien Wassers mit seinem Pferd steckengeblieben w\u00e4re.&nbsp; Und davon gingen wohl auch die Erbauer des Schildhorndenkmals aus, denn warum sonst ist das Denkmal mit Kreuz und Schild auf die Landzunge &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Sack<\/a>&#8220; ausgerichtet? Vielmehr ist anzunehmen, dass die &#8222;Jaczo-Schlucht&#8220; den Erbauern des Denkmals unbekannt war, weil die Schlucht den Namen erst tr\u00e4gt, seitdem das T\u00fcrmchen ins Bewusstsein einiger Interessierten gelangt ist und sich so einen kleinen Platz in der bzw. in dieser Geschichte erobert hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mich erinnert dieses Areal an eine kleine, private Miniausgabe der gr\u00f6\u00dferen Parkanlagen wie zum Beispiel <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Park_Klein-Glienicke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klein-Glienicke<\/a> oder die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pfaueninsel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pfaueninsel<\/a>, welche f\u00fcr sich genommen ja auch nur kleine romantische Traumwelten darstellen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich meine daher, dass das T\u00fcrmchen und die Schlucht mit der Jazco-Geschichte nur dahingehend etwas zu tun haben, als das es die Geschichte neu auffrischt und als Sage weiterhin lebendig h\u00e4lt. Mir erscheint es auch absolut plausibel, dass das T\u00fcrmchen und die Anlage ganz schlicht vom damaligen Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer, den Eheleuten Hissink, angelegt wurde &#8211; und warum nicht eben auch einfach nur f\u00fcr die Kinder &#8222;Karin&#8220; und &#8222;Jan&#8220; zum spielen. &#8211; So wie die Schlucht und das T\u00fcrmchen heute dazu dienen, die Kinder mit einem <a href=\"http:\/\/www.schildhornschwimmen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhornschwimmen<\/a> spielerisch zu erfreuen&#8230;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Und wenn es so war, so hat es bei der Tochter Karin &#8222;gefruchtet&#8220;, denn schlie\u00dflich wurde sie Kulturwissenschaftlerin und als solche wusste sie sicher, dass es kein gr\u00f6\u00dferes Mysterium gibt, als &#8222;Das Unbekannte&#8220;. Und das gr\u00f6\u00dfte &#8222;Unbekannte&#8220; an dem T\u00fcrmchen ist: &#8222;<\/span><em><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ein bislang anonym gebliebener Spandauer B\u00fcrger&#8220;.<\/span><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #ff0000; text-decoration: underline;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 14pt;\">Chronik meiner weiteren Forschungen zum Jaczo-Turm:<\/span><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 512px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">09.04.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6243\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eigentumsverh\u00e4ltnisse<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">14.04.2014<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Nachlass von Frau Karin Hissink<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eine Anfrage von mir an das Frobenius-Institut hat zu folgendem Ergebnis gef\u00fchrt:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Sehr geehrter Herr Gerber,<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">die Informationen in der Publikation von Bettina Beer kann ich best\u00e4tigen. Der umfangreiche Nachlass von Karin Hissink liegt in unserem Archiv. Neben den Unterlagen zu ihrer wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit enth\u00e4lt der Nachlass eine F\u00fclle von Dokumenten privater Natur darunter auch Unterlagen aus dem Familienkreis und diverse Fotoalben. Der Nachlass konnte bisher nur zu geringen Teilen erschlossen werden (siehe <a href=\"https:\/\/archiv.frobenius-katalog.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/archiv.frobenius-katalog.de<\/a>) und kann ggf. vor Ort in Frankfurt eingesehen werden. Bitte haben Sie Verst\u00e4ndnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine n\u00e4heren Ausk\u00fcnfte zum Inhalt der noch unerschlossenen Nachlassteile geben k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Leider habe ich nicht die M\u00f6glichkeit nach Frankfurt zu reisen. Die Frage ist, ob sich in dem privatem Nachlassteil Unterlagen befinden, welche Auskunft \u00fcber das T\u00fcrmchen und die anderen Gartenanlagen geben k\u00f6nnten. Zum Beispiel: Grundst\u00fcckskaufvertr\u00e4ge \u00fcber den Erwerb und die Ver\u00e4u\u00dferung des Grundst\u00fccks, Flurkarten, Bauunterlagen, Fotos vom Turm und der Gartenanlage, (vielleicht sogar Fotos, auf den die Kinder Katrin und Jan am T\u00fcrmchen oder in der Schlucht spielen) etc.<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">04.05.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6146\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Historische Bebauungsplanentw\u00fcrfe<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">05.05.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6232\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ziegelsteinstempel am Jaczoturm<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; height: 24px; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">10.05.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\">\n<blockquote><p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8222;<strong>Spielparadies<\/strong> &#8230; <strong>Hissink-Wald<\/strong> &#8230; war Privatgel\u00e4nde und eingez\u00e4unt. Dort befindet sich ja auch der Jaczo-Turm, der uns immer wieder magisch anzog.&#8220;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Herr Ralf Salecker hat auf seiner sehr informativen Heimatkundeseite &#8222;<a href=\"http:\/\/www.unterwegs-in-spandau.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unterwegs in Spandau<\/a>&#8220; unter dem Titel &#8222;<a href=\"http:\/\/www.unterwegs-in-spandau.de\/erinnerungen-an-die-scharfe-lanke-und-umgebung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erinnerungen an die Scharfe Lanke und Umgebung<\/a>&#8220; einen Bericht des Spandauers Herrn J\u00f6rg Sonnabend aus seinen Kindheitstagen ver\u00f6ffentlicht. Herr Sonnabend berichtet auch kurz von dem &#8222;Jaczot\u00fcrmchen&#8220; und das Grundst\u00fcck der Familie Hissink:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8222;<em>Wir hatten, seit 1939, auf der Lanke-Werft eine Werkwohnung. zu diesem Zeitpunkt war ich 5 Jahre alt und meine Mutter arbeitete auf der Werft als Buchhalterin. Was die wenigsten Spandauer wissen, die Lanke-Werft hie\u00df zu diesem Zeitpunkt noch \u201e<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1920-Holzverlag-Naglo-Werft.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Naglo-Werft<\/a>\u201c. Der Besitzer der Lanke-Werft war Herr Hugo Reinicke, es war der Gro\u00dfvater des heutigen Besitzers der \u201e<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-05-05-Lanke-Werft.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marina-Lanke-Werft<\/a>\u201c (Scharfe-Lanke 109-131). F\u00fcr uns Kinder war die Umgebung ein Spielparadies.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>Wir hatten \u00fcberall Zugang zum Wasser, vor uns die Haveld\u00fcne und links (im Anschluss an den Segelverein <a href=\"https:\/\/www.svuh.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=48&amp;Itemid=27\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SVUH<\/a> den Hissing-Wald, wie wir ihn nannten. Die Haveld\u00fcne war noch ein reiner Sandberg und nicht so begr\u00fcnt wie heute. Der Wald, durch den heute die Uferpromenade nach Gatow f\u00fchrt, war Privatgel\u00e4nde und eingez\u00e4unt. Ich brauch wohl nicht zu betonen, dass Z\u00e4une f\u00fcr uns damals keine Hindernisse waren. Dort befindet sich ja auch der Jaczo-Turm, der uns immer wieder magisch anzog.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>\u00dcberhaupt befand sich die Haveld\u00fcne damals noch in einem urspr\u00fcnglichen Zustand. Die park\u00e4hnliche Anlage, die wir heute sehen, wurde erst in den sechziger Jahren angelegt. Es f\u00fchrten zwar schon steinerne Treppen hinauf zur Weinmeisterh\u00f6he, aber diese Treppen waren schmaler und steiler sodass wir noch gen\u00fcgend Platz f\u00fcr unsere Rodelbahnen hatten.<\/em>&#8222;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 120px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">13.05.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6339\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ziegelein bei Gatow<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">01.06.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6665\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ergebnisse der Sch\u00fclerprojektgruppe der Paul-Moor-Schule<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">08.06.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; height: 24px;\"><strong><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6232\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vergleichbare Stempel an der Katholischen Kirche &#8222;Maria, Hilfe der Christen&#8220; in Spandau gefunden<\/span><\/a><\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">14.06.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6232\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Was bedeutet die Fundstelle an der Kirche &#8222;Maria, Hilfe der Christen&#8220; f\u00fcr die Erforschung des Jaczot\u00fcrmchen?<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 10.9082%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">18.06.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 89.0918%; height: 24px;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6985\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das Turminnere<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 11.2043%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">16.07.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.7957%; text-align: left; vertical-align: top;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zeitungsartikel \u00fcber den Jaczoturm aus den Jahren 1954 und 1958<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am 16. Juli war ich im <a href=\"http:\/\/www.zitadelle-spandau.de\/Museum_---\/-_Stadtgeschichtl__Archiv\/-_stadtgeschichtl__archiv.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spandauer Stadtgeschichtlichen Archiv<\/a>, welches sich im Dachgescho\u00df des Kommandantenhauses der Zitadelle befindet. Der dortige Leiter Herr Metz machte mich freundlicherweise auf zwei Artikel aufmerksam, welche sich in der Sammlung des verstorbenen Spandauers Herrn <a href=\"http:\/\/www.gedenktafeln-in-berlin.de\/nc\/gedenktafeln\/gedenktafel-anzeige\/tid\/albert-ludewig\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Albert Ludewig<\/a> befindet. Herr Ludewig war Klempnermeister und hat 1909\/10 zuf\u00e4lligerweise auch die Klempnerarbeiten an der neuen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6711\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">St. Marien-Kirche<\/a> ausgef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u2192 30. Mai 1954 &#8211; Neue Zeitung &#8211; Denkmalsgeheimnis &#8211; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1954-05-30-Neue-Zeitung-Jaczoturm-mit-Anmerkungen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lesen mit Anmerkungen von mir<\/a><br \/>\n\u2192 1<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">9. April 1958 &#8211; Spandauer Volksblatt &#8211; Sonntagsspaziergang &#8211; Jaczo-Turm &#8211; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1958-04-19-SV-Spaziergang-Jaczoturm-Anmerkungen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lesen mit Anmerkungen von mir<\/a><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 11.3031%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">24.07.2014<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.6969%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Neuigkeiten \u00fcber Jan (Joan Erik) Hissink<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_11146\" aria-describedby=\"caption-attachment-11146\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-Bordgemeinschaft-der-Emdenfahrer-Gefallenentafel.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-11146 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-Bordgemeinschaft-der-Emdenfahrer-Gefallenentafel-200x145.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-Bordgemeinschaft-der-Emdenfahrer-Gefallenentafel-200x145.jpg 200w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-Bordgemeinschaft-der-Emdenfahrer-Gefallenentafel-413x300.jpg 413w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-Bordgemeinschaft-der-Emdenfahrer-Gefallenentafel-768x558.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-Bordgemeinschaft-der-Emdenfahrer-Gefallenentafel.jpg 1204w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11146\" class=\"wp-caption-text\">Gefallenentafel der Bordgemeinschaft der Emdenfahrer (Link erloschen)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">H<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7710 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein-112x150.jpg\" alt=\"2014-07-27 IMG598 Grabstein Jan Hissink klein\" width=\"112\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein-112x150.jpg 112w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein-225x300.jpg 225w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein-768x1024.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein-400x533.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2014-07-27-IMG598-Grabstein-Jan-Hissink-klein.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><\/a>err Jan Hissink hatte sich f\u00fcr die Offizierslaufbahn bei der Marine entschieden. Er fiel als Oberleutnant zur See am <strong>04. September 1939<\/strong>. Am 01. September 1939 fand der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polenfeldzug\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00dcberfall auf Polen<\/a> statt. Am 03. September 1939 erkl\u00e4rten Frankreich und Gro\u00dfbritannien im Rahmen ihrer Beistandsvertr\u00e4ge mit Polen Deutschland den Krieg. Am 04. September 1939 erfolgte ein britischer Luftangriff auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelmshaven\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wilhelmshaven<\/a>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Dabei kam Herr Jan Hissink zusammen mit weiteren Besatzungsmitgliedern des leichten Kreuzers &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emden_%28Schiff,_1925%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Emden<\/a>&#8220; ums Leben. Es waren die ersten Gefallenen der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">DER LANDSER&#8220; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/Der-Landser-Nummer-157-Bomben-auf-Grosskampfschiffe-Emden.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nummer 157<\/a>, Seite 20\/21:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RAF_Bomber_Command\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bomber-Comand<\/a> verlor keine Zeit, den Versuch eines solchen Luftangriffes auf Kriegsschiffe gleich nach Kriegsausbruch vorzubereiten und auszuf\u00fchren. Schon am 3. September, dem Tag der Kriegskl\u00e4rung, flog ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bristol_Blenheim\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blentheim-Bomber<\/a>, navigiert von einem Seeoffizier als Beobachter, zur Aufkl\u00e4rung \u00fcber der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helgol%C3%A4nder_Bucht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Helgol\u00e4nder Bucht<\/a>. Er beobachtete Schiffe, die offensichtlich aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelmshaven\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wilhelmshaven<\/a> ausliefen. Auf seine Meldung hin wurden 55 Bomber zum Angriff gestartet, die jedoch die gemeldeten Schiffe nicht fanden. Der gleiche Aufkl\u00e4rungsbomber flog am n\u00e4chsten Tag, dem 4. September, seine zweite Aufkl\u00e4rung. Diesmal meldete er die Anwesenheit von Schweren Einheiten sowohl auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schillig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schilling<\/a>&#8211; und Wilhelmshaven-Reede als auch bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brunsb%C3%BCttel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brunsb\u00fcttel<\/a>, dem Westende des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nord-Ostsee-Kanal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kaiser-Wilhelm-Kanals<\/a>. 14 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vickers_Wellington\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vickers-Wellington-Bomber<\/a> wurden als erste Angriffswelle gestartet. Ihnen folgten unmittelbar danach 15 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bristol_Blenheim\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bristol-Blentheim-Bomber<\/a> als zweite Welle.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Wellington hatten, obwohl eine von ihnen &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Scharnhorst_%28Schiff,_1936%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Scharnhorst<\/a>&#8220; und &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gneisenau_%28Schiff,_1936%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gneisenau<\/a>&#8220; bei Brunsb\u00fcttel angriff, keinen Erfolg. Einer der Bristol-Blentheim-Bomber, der die &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emden_%28Schiff,_1925%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Emden<\/a>&#8220; anflog, die auf Wilhelmshaven-Reede lag, warf zwei Bomben, die dicht neben dem Kreuzer detonierten und Splitterwirkung im Vorschiff versursachten. Der von der Fliegerabwehr getroffene Bomber, der beim Niedergehen aufs Wasser die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Backbord_und_Steuerbord\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Backbordseite<\/a> des Vorschiffs streifte, ri\u00df die Bordwand auf, eine Besch\u00e4digung, die bereits nach 12 Tagen repariert war. Die ebenfalls angegriffene &#8222;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Admiral_Scheer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Admiral Scheer<\/a>&#8222;, die auf Schilling-Reede zu Anker lag, erlitt Besch\u00e4digungen. Die geworfenen Bomben detonierten nicht, wahrscheinlich &#8211; wie das englische Seekriegswerk &#8222;The War at Sea&#8220; vermutet &#8211; weil sie aus zu niedriger H\u00f6he geworfen wurden. Das h\u00e4tte zur Folge gehabt, da\u00df die Z\u00fcndersicherung sich noch auswirkte und die Bomben unscharf blieben. Nach dem englischen Bericht wurden 5 Bomber angeschossen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der deutsche <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberkommando_der_Wehrmacht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OKW<\/a>-Bericht vom 05. September sagte &#8211; soweit er die Kriegsmarine betraf &#8211; folgendes:<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8222;<em>Die Kriegsmarine hat die Sicherungsma\u00dfnahmen f\u00fcr die deutsche K\u00fcste planm\u00e4\u00dfig durchgef\u00fchrt. An der Nordseek\u00fcste griffen gegen 18 Uhr englische Kampfflugzeuge modernster Bauart Wilhelmshaven und Cuxhaven sowie die in den Flu\u00dfm\u00fcndungen liegenden Seestreitkr\u00e4fte an. Die Jagd- und Flakabwehr von Kriegsmarine und Luftwaffe setzte so fr\u00fchzeitig und wirksam ein, da\u00df der Angriff auf Cuxhaven \u00fcberhaupt vereitelt wurde, w\u00e4hrend die Bombenabw\u00fcrfe in Wilhelmshaven keinen Schaden anrichteten. Von den angreifenden Flugzeugen wurden mehr als die H\u00e4lfte abgeschossen.<\/em>&#8220;<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die deutschen Zeitungsnachrichten vom 05. und 06. September wichen ebenfalls von den Angaben des englischen Seekriegswerkes und den Beobachtungen, die damals von den deutscherseits beteiligten Stellen gemacht wurden, ab. So wurde von der &#8222;<em>Vernichtung von mindestens 8 englischen Bombern mit Sicherheit<\/em>&#8220; geschrieben&nbsp; und mitgeteilt, da\u00df die Besatzung eines am Angriff beteiligten Bombers gefangengenommen wurde. Eine andere Zeitung gab die Zahl der angreifenden Flugzeuge mit &#8222;<em>insgesamt 20-25<\/em>&#8220; f\u00fcr den Bereich des K\u00fcstenbefehlshabers Ostfriesland an und behauptete, da\u00df &#8222;<em>mit Sicherheit 10 feindliche Flugzeuge abgeschossen<\/em>&#8220; wurden.<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es ist interessant, zu sehen, wie weit die in der Erregung der ersten Kriegstage gemachten Feststellungen voneinander abweichen.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Das seitliche Aufschlagen des abgeschossenen Bombers auf das Vorschiff der &#8222;Emden&#8220; hatte leider Menschenverluste zur Folge, deren Zahl nirgendwo angegeben ist. Es waren die ersten Gefallenen der Kriegsmarine.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Aus mehreren Ausgaben der Zeitschrift &#8222;Die Yacht&#8220; aus den Jahren 1901-1931 ergibt sich, dass die Familie Beringer\/Hissink aktive Segler und Mitglied im &#8222;<a href=\"http:\/\/www.vsaw.de\/der-verein\/ueber-den-vsaw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verein Seeglerhaus am Wannsee<\/a>&#8220; (V.S.a.W.) waren. Der Gro\u00dfvater, Kommerzienrat <strong>Emil Beringer<\/strong>, war Eigner der Segelyachten &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Heft-9-Beringer-a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pinguin<\/a>&#8220; (erbaut 1901 Neptunswerft, Rostock) und &#8222;Pinguin II&#8220; (Kreuzeryacht Klasse IV). Unter der Produktbezeichnung &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1910-Heft-3-Beringer-a.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pinguin<\/a>&#8220; vertrieb das Familienunternehmen A. Beringer, Chemische Fabrik auch eine streichfertige Lackfarbe f\u00fcr Boote. Sein Vater, <strong>Jacobus Hissink<\/strong>, war Eigner der 6-Meter-Segelyacht &#8222;Hertha&#8220; und sp\u00e4ter der &#8222;Hertha II&#8220;. Ein Verwandter, <strong>Christian August Beringer<\/strong>, <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Am+Rupenhorn+16,+14055+Berlin\/@52.5056024,13.2125324,17z\/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47a85709f6d916d1:0x67463597f15abc61!8m2!3d52.5056024!4d13.2147211?dcr=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Am Rupenhorn 16,<\/a> war ebenfalls Segler und zudem auch im <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1936-Heft-10-Die-Yacht-Beringer-Chr.Aug_.-Beringer-Am-Rupenhorn-16.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Modelbootbereich<\/a> aktiv und veranstaltete \u00fcber den Deutschen Segelverband <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1936-Heft-10-Die-Yacht-Beringer-Chr.Aug_.-Beringer-Am-Rupenhorn-16.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Preisausschreiben<\/a>. Offensichtlich wurde auch Jan Hissink in seiner Kindheit ans Segeln herangef\u00fchrt, denn im August <strong>1939<\/strong>, nur eine Woche vor Kriegsausbruch, nahm Jan Hissink noch an der Starboot-Weltmeisterschaft in Kiel teil. Allerdings wurde er mit seinem Boot &#8222;Perseus&#8220; nach einer Kollision disqualifiziert. (<a href=\"http:\/\/www.starclass.org\/history\/1939worlds.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Quelle<\/a>: &#8222;<em>The first race started off with a collision on the starting line, and when the smoke cleared away, we found Perseus, sailed by Oberleutnant Hissink, withdrawn, having been on the port tack<\/em>.&#8220; und &#8222;<em>Perseus gambled on a port tack, and although Oberleutnant Hissink did some beautiful sailing to come in first, he was disqualified.<\/em>&#8220; und Quelle: <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-08-05-Hissink-Die-Yacht-Die-Weltmeisterschaft-auf-der-Fjoerde.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Yacht 1939<\/a>: &#8222;<em>Der Start war nicht in allem ganz gl\u00fccklich. An der &#8222;Undine&#8220; dr\u00e4ngte sich eine Gruppe zusammen und eines der Boote, der deutsche Star &#8222;Perseus&#8220; (Mannschaft: Oberleutnant z. See Hissink und Leutnat z. S. Harms) fuhren die Kieler &#8222;M\u00fcggel&#8220; an (Dr. Hansohm und Christian Blankenburg) an, die nun mit einem fast fausgro\u00dfen Loch im Rumpf in das erste Meisterschaftsrennen gehen mu\u00dfte, w\u00e4hrend die &#8222;Perseus&#8220; ausschied.<\/em>) <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-08-05-Hissink-Die-Yacht-Die-Weltmeisterschaft-auf-der-Fjoerde.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Angek\u00fcndigt<\/a> war das Team Hissink mit Oberleutnant zur See Bertelsmann, angetreten ist dann aber das Team Hissink mit Leutnant zur See Harms, m\u00f6glicherweise k\u00f6nnte, es sich hierbei um <a href=\"http:\/\/www.ubootarchiv.de\/ubootwiki\/index.php\/Hans-Joachim_Bertelsmann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans-Joachim Bertelsmann<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.ubootarchiv.de\/ubootwiki\/index.php\/Otto_Harms\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Otto Harms<\/a> gehandelt haben.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_11172\" aria-describedby=\"caption-attachment-11172\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1938-Hissink-Meteor-in-Santa-Cruz.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-11172 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1938-Hissink-Meteor-in-Santa-Cruz-200x130.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"130\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1938-Hissink-Meteor-in-Santa-Cruz-200x130.jpg 200w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1938-Hissink-Meteor-in-Santa-Cruz-450x293.jpg 450w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1938-Hissink-Meteor-in-Santa-Cruz.jpg 589w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-11172\" class=\"wp-caption-text\">Mai 1938, Forschungsschiff <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meteor_%28Schiff,_1915%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Meteor (I)<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Santa_Cruz_de_Tenerife\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Santa Cruz de Tenerife<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Von Januar bis Juli <strong>1938<\/strong> nahm er, ebenfalls im Rang eines Oberleutnants zur See, als WO und AO an der <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?ei=pST8U82IA6S_ywP78oCwBQ&amp;hl=de&amp;id=j9gNAQAAIAAJ&amp;dq=1938+Meteor+Hissink&amp;focus=searchwithinvolume&amp;q=Hissink\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zweiten Teilfahrt der Nordatlantik Expedition<\/a> des Forschungs- und Vermessungsschiff <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meteor_%28Schiff,_1915%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Meteor (I)<\/a> teil. Bei dieser Fahrt wurde die Gro\u00dfe Meteor Bank (<a href=\"http:\/\/www.senckenberg.de\/popup_images\/great_meteot_bathy_blank_434.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grafik<\/a>) entdeckt, <a href=\"http:\/\/www.senckenberg.de\/root\/index.php?page_id=4545\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ein Seamount oder Seeberg<\/a>. Aus der Tiefsee steigt dieser unterseeische, ehemalige Vulkan aus ca. 4000 m Tiefe bis ca. 300m unter dem Meeresspiegel auf. Seine abgeflachte Kuppe hat die gewaltige Fl\u00e4che von knapp 1200 km\u00b2. Er liegt in der N\u00e4he des Atlantischen R\u00fcckens, s\u00fcdlich der Azoren und westlich von Madeira und den Kanarischen Inseln bei ungef\u00e4hr <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/30%C2%B000'00.0%22N+28%C2%B030'00.0%22W\/@29.8517957,-37.2724744,3797400m\/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d30!4d-28.5?dcr=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">30\u00b0N und 28\u00b030\u2019W<\/a>. Au\u00dferdem wurde die s\u00fcdliche Echo Bank (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/25%C2%B023'00.0%22N+19%C2%B026'00.0%22W\/@25.3390222,-21.7973278,1038266m\/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d25.3833333!4d-19.4333333?dcr=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">25\u00b0 23&#8242; N 19\u00b0 26&#8242; W<\/a>) vollst\u00e4ndig neu ausgelotet. Aber auch diese Teilfahrt diente der Kriegsmarine, es sollte zum Beispiel festgestellt werden, wie sich Ankerminen in Seegebieten mit Gezeiten verhalten und wo sich submarine B\u00e4nke befinden, an denen automatische Wetterstationsbojen befestigt werden k\u00f6nnen. Die Meteor unterstand au\u00dferdem auch der Kriegsmarine. (<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1938-Hissink-Meteor.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Quelle<\/a>)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>1933<\/strong> war er Seekadett auf dem Kreuzer K\u00f6ln (<a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=4&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CDIQFjAD&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.acehbooks.org%2Fpdf%2FACEH_02444.pdf&amp;ei=TWjRU7X9OeaN4gS3yYGgBw&amp;usg=AFQjCNGyth1bH9fjOYX8COEqSQn-Ohph5Q\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bericht Linientaufe<\/a> am 02.03.1933, Besatzungsliste, Seite 52).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Er geh\u00f6rte zu den Geretteten des am 26.07.<strong>1932<\/strong> vor Fehmarn gekenterten Segelschulschiffs <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niobe_%28Schiff,_1913%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Niobe<\/a>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Bordgemeinschaft der Emdenfahrer:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u2192 Emden III &#8211; <a href=\"http:\/\/www.fregatte-emden.de\/dieschiffe\/emdeniii\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u2192 Was damals geschah &#8211; <a href=\"http:\/\/www.fregatte-emden.de\/dieschiffe\/emdeniii\/emden-iii-gedenkstein\/was-damals-geschah.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<br \/>\n<\/a>\u2192 Die ersten Opfer der Marine IM WWII &#8211; <a href=\"http:\/\/www.fregatte-emden.de\/dieschiffe\/emdeniii\/die-ersten-opfer-der-marine-im-wwii.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<br \/>\n<\/a>\u2192 Bilder von der Beerdigung: <a href=\"http:\/\/www.fregatte-emden.de\/dieschiffe\/emdeniii\/03c198a03f0c63203\/l003.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bild 1<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.fregatte-emden.de\/dieschiffe\/emdeniii\/03c198a04412b4702\/l002.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bild 2<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Frage zu Bild 1: Herr Jan Hissink war das rangh\u00f6chste gefallene Besatzungsmitglied, sind dies links seine Eltern, Herr und Frau Hissink?<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 106px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 106px;\">\n<td style=\"width: 11.5005%; text-align: left; vertical-align: top; height: 106px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">25.07.2014<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.4995%; text-align: left; vertical-align: top; height: 106px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Neues zum Jaczoturm:<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=7451\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Herr Emil Beringer ist als Erbauer des Turmes anzusehen<\/span><\/em><\/a><\/strong><\/span><\/h4>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 11.5005%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">25.08.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.4995%;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Neuigkeiten \u00fcber die Herkunft von Herrn Jack Hissink<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der Chronik des Familienverband Luyken habe ich entnommen, dass Herr Jack Hissink eine Schwester hatte. Frau Lientje Hissink. Aus dem Chronikblatt f\u00fcr das Jahr 1925, <a href=\"http:\/\/www.familie-luyken.de\/03Chronik\/1925\/1925chronikblatt.htm#237\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seite 237\/238<\/a>, ergibt sich au\u00dferdem, wer die Eltern von Herrn Jack Hissink sind:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8222;Am 28. Dezember entschlief Lientje Luyken, geb. Hissink, zu Velp in Holland nach langem schweren Leiden. Caroline &#8222;Lienje&#8220; Johanna Elise Friederike Hissink wurde am 31. Dez. 1866 zu Zutphen geboren als Tochter von Diderik Hissink, Kaufmann daselbst, und Catharina (&#8222;Cate&#8220;) Susanne Philippine, geb. Schlimmer. Ihre erste Jugendzeit verlebte sie in Zutphen und beendete dann ihre Schulbildung auf einer h\u00f6heren Lehranstalt in Arnheim. Am 31. Dez. 1886 verlobte sich Lientje mit Carl August Wilhelm Luyken, geboren am 10. Juni 1862 zu Landfort bei Anholt, (VIII, 37, vgl. Heft 2, S: 23). Nach der am 9. April 1888 vollzogenen Verm\u00e4hlung wohnte das junge Paar zun\u00e4chst bis zu dem im Jahre 1910 erfolgten Verkaufe auf dem v\u00e4terlichen Rittergut Sonsfeld bei Haldern, wo auch die drei T\u00f6chter Katy, verehel. Kr\u00f6nig, Emma, verehel. Hilger, und &#8222;Marlise&#8220;, verehel. Meyer-Luyken geboren wurden (IX 88 &#8211; 90, vgl. Heft 2, 1, S: 59). Im Jahre 1910 siedelte dann die Familie nach Boppard a. Rhein \u00fcber, wo sie auf dem von dem bekannten Komponisten Humperdink erbauten und bald von ihrem Gatten Carl versch\u00f6nerten und vergr\u00f6\u00dferten &#8222;Schl\u00f6\u00dfchen&#8220; sich ein eigenes pr\u00e4chtiges Heim gr\u00fcndete, bis die Nachkriegsjahre mit der schrecklichen franz\u00f6sischen Besatzung ihnen den dortigen Aufenthalt zur Qual machten. Im Sommer 1924 erfolgte dann der Umzug nach Velp bei Arnheim, wo Carl das an der Rosendaalschelaan belegene neue Heim kaufte. Hier in der N\u00e4he der alten Heimat Landfort hoffte er, mit seiner Gattin einen ungest\u00f6rten Lebensabend verbringen zu d\u00fcrfen. Doch leider schon zu bald stellten sich bei Lientje die Vorboten des qualvollen Leidens ein, das sich immer mehr steigerte und &#8211; nur in allerletzter Zeit etwas gemildert &#8211; schlie\u00dflich das Ende herbeif\u00fchren sollte. Unverge\u00dflich f\u00fcr Alle, die daran mit innerster Sorge teilnahmen, wird die letzte Weihnachtsfeier an ihrem Sterbebett bleiben. Schon Tage vorher hatte Lientje dringend gebeten, da\u00df man sie am Weinachtsabend zur Bescherungszeit wecken m\u00f6ge, damit sie im Geiste die Weihachtsbescherung ihrer Enkel in D\u00fcsseldorf-Oberkassel, deren jedem sie ein Fahrrad geschenkt hatte, mit erleben k\u00f6nne. Da sie zu dieser Zeit wieder zum Bewu\u00dftsein kam, wurde ein kleiner brennender Weihnachtsbaum an Sterbebett getragen; von unten ert\u00f6nten die Kl\u00e4nge der Weihnachtsliederins Sterbezimmer hinauf, und sie selbst sang, selig l\u00e4chelnd, mit leiser zitternder Stimme die Lieder mit. &#8211; Als am zweiten Weihnachtstage ihr Bewu\u00dftsein nochmals wiederkehrte, sagte sie ihrem Gatten die letzten liebevollen Worte, und ist dann am 28. Dez. \u00be5 Uhr, ohne das Bewu\u00dftsein wiedererlangt zu haben, verschieden. &#8211; Am 31. Dezember, ihrem 59. Geburtstage und vierzigsten Verlobungstage, wurde Lientje auf dem sch\u00f6n gelegenen Rosendaalschen Waldfriedhofe zur letzten Ruhe bestattet. Von der gro\u00dfen Beliebheit der Verewigten nicht nur bei ihren Familienangeh\u00f6rigen, sondern auch &#8211; trotz ihres kurzen Aufenthaltes in Velp &#8211; bei der dortigen B\u00fcrgerschaft, zeugte die gro\u00dfe Zahl der Leittragenden bei der Begr\u00e4bnisfeier und die Menge der Kr\u00e4nze und Blumenspenden, die den Grabh\u00fcgel schm\u00fcckten. Der langj\u00e4hrige Freund der Familie, Pfarrer Kuhlmann aus Haldern, widmte der dahingeschiedenen Freundin im Sterbehause und an der Gruft tiefgef\u00fchlte Worte der Liebe und Verehrung, auch im Namen der Gemeinde zu widmte der dahingeschiedenen Freundin im Sterbehause und an der Gruft tiefgef\u00fchlte Worte der Liebe und Verehrung, auch im Namen der Gemeinde zu Haldern, die ihrer fr\u00fcheren Patronin ebenfalls einen prachtvollen Kranz auf Grab hatte legen lassen. <strong>Dem Schmerz der Familie gab der Bruder der Verschiedenen, Generaldirektor Dr. Hissink, ergreifenden Ausdruck.<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mit Lientje Luyken ist eine hochbegabte und liebevolle Frau und Mutter dahingegangen. Sie war eine gute Kameradin, nicht nur f\u00fcr ihren Mann, mit dem sie Freude und Leid, insbesondere auch das Besatzungselend, treu und tapfer getragen hat, sondern auch f\u00fcr ihre Kinder, denen sie liebevoll Mutter und ebenfalls gute Kameradin war, und dies letztere gilt auch f\u00fcr alle ihre Angeh\u00f6rigen und Freunde. &#8211; Auch was sie als Gutsfrau auf Sonsfeld f\u00fcr die Gutsleute und Untergebenen getan hat, wird ihr unvergessen bleiben. &#8211; Geradezu vorbildlich hat sie endlich in ihrer langen und qualvollen Krankheit gewirkt durch die Art und Weise, wie sie ihr schweres Leiden mit r\u00fchrender Geduld ertrug und wie sonst bis zu ihren letzten Augenblicken ihres Bewusstseins ihre Gedanken und ihre Sorgen nicht ihr selber, sondern nur ihrem Gatten, ihren Kindern, Enkeln und weiteren Angeh\u00f6rigen und Freunden galten. Ihr Andenken wird Allen, die sie kannten, unverge\u00dflich bleiben.&#8220;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 11.4018%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">27.08.2014:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.5982%; text-align: left; vertical-align: top;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=6711\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Neuigkeiten zu den an der St. Marien-Kirche zu Spandau verbauten Ziegelsteinen<\/span><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 11.4018%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">14.03.2016:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.5982%; text-align: left; vertical-align: top;\"><strong><em><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8884\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das \u201eBeringer \u2013 Albrecht der B\u00e4r-Wappen\u201c am Jaczoturm<\/span><\/a><\/em><\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 11.5992%; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">19.02.2017:<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.4008%; vertical-align: top; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1968-Jaczoturm-aus-Juergen-Grothe-Spandau-im-Wandel-der-Geschichte-2000.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-9902\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1968-Jaczoturm-aus-Juergen-Grothe-Spandau-im-Wandel-der-Geschichte-2000.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1968-Jaczoturm-aus-Juergen-Grothe-Spandau-im-Wandel-der-Geschichte-2000.jpg 1106w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1968-Jaczoturm-aus-Juergen-Grothe-Spandau-im-Wandel-der-Geschichte-2000-104x150.jpg 104w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1968-Jaczoturm-aus-Juergen-Grothe-Spandau-im-Wandel-der-Geschichte-2000-207x300.jpg 207w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1968-Jaczoturm-aus-Juergen-Grothe-Spandau-im-Wandel-der-Geschichte-2000-768x1111.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Mir ist noch eine weitere Ver\u00f6ffentlichung in die H\u00e4nde gefallen, und zwar vom Stadthistoriker Herrn <a href=\"http:\/\/www.bebraverlag.de\/autoren\/autor\/124-juergen-grothe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">J\u00fcrgen Grothe<\/a> in &#8222;<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Spandau-Geschichte-heimliche-Hauptstadt-Havellandes\/dp\/389809006X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Spandau im Wandel der Geschichte<\/a>&#8222;, erschienen im Jahr 2000. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Beschreibung enth\u00e4lt jedoch keine eigenen Forschungsergebnisse, sondern gibt nur in eigenen Worten die bereits ver\u00f6ffentlichten Beschreibungen wieder, und zwar offensichtlich jene von Harry Neels aus dem Jahr 1999, ohne aber, dass dieser als Quelle benannt wird. Auch von ihm wird daher als Erbauer f\u00e4lschlich ein angeblich &#8222;<em>bis heute unbekannt<\/em>&#8220; gebliebener Spandauer B\u00fcrger angegeben. Daf\u00fcr enth\u00e4lt sein kleines Kapitel noch ein Foto des T\u00fcrmchens aus dem Jahre 1968.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 24px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 11.4018%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">01.11.2025<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 88.5982%; text-align: left; vertical-align: top; height: 24px;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich habe in den vergangenen 10 Jahren versucht an Privat- oder Gesch\u00e4ftspost der Familie Beringer zu gelangen. Zum einen um Rahmen der historischen Erforschung und Einordnung des Jaczot\u00fcrmchens schlichtweg mehr \u00fcber dessen Erbauerfamilie zusammenzutragen, zum anderen aber auch um zu erfahren, ob die Familie vielleicht <strong><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8884\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das am T\u00fcrmchen angebrachte &#8222;Beringer-Wappen&#8220;<\/a><\/strong> (zum Beispiel in ihrer Korrespondenz) gef\u00fchrt hat? Aber es ermangelt leider an Zeitdokumenten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am 01.11.2025 ist es mir bei ebay f\u00fcr 16,99 \u20ac gelungen eine am 21.08.1883 bef\u00f6rderte (Gesch\u00e4fts?)Postkarte mit der Absenderangabe: <strong>&#8222;A. Beringer in Charlottenburg bei Berlin&#8220;<\/strong> zu ersteigern. Empf\u00e4nger ist das Unternehmen &#8222;Berger &amp; Wirth in Leipzig&#8220;, ebenfalls eine <a href=\"http:\/\/www.albert-gieseler.de\/dampf_de\/firmen0\/firmadet9477.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Farbenfabrik<\/a>. Die Karte ist handschriftlich vorgeschrieben und dann &#8211; mit anderer Handschrift &#8211; mit <strong>&#8222;A. Beringer&#8220;<\/strong> unterschrieben. Dass es sich vermutlich um Herrn Christian August Beringer jun. handelt, ergibt sich daraus, dass der Vater 1881 verstarb, die Karte aber aus dem Jahr 1883 stammt. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/August_Beringer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a> zu: <span style=\"text-decoration: underline;\">&#8222;Christian August Beringer (* 15. Februar 1818 in Waiblingen; \u2020 28. Januar <strong>1881<\/strong> in Berlin)&#8220;:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Christian August Beringer [ &#8230; ] Im Jahre 1852 gr\u00fcndete er eine eigene Fabrik f\u00fcr Farben und Papierhilfsmittel in Berlin-Charlottenburg auf einem Gel\u00e4nde zwischen Marchstra\u00dfe, Charlottenburger Ufer und Sophienstra\u00dfe. Wichtigstes Produkt war das f\u00fcr Luxuspapiere wichtige Blanc Fixe (gef\u00e4lltes <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bariumsulfat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bariumsulfat<\/a>). [ &#8230; ]<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nach seinem Tode f\u00fchrten<\/strong><\/span> zun\u00e4chst seine Witwe Emilie Beringer, geborene B\u00fcrckle (1829\u20131909) und <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>sp\u00e4ter sein erster Sohn, Emil Beringer<\/strong><\/span>, <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>die Firma<\/strong><\/span> bis zum Tode von Emil Beringer im Jahre 1920 weiter. <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Sp\u00e4ter<\/strong><\/span> wurde die Firma <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>von seinem Sohn Christian August Beringer jun.<\/strong><\/span> weitergef\u00fchrt. [ &#8230; ]<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Im Oktober 1927 verkaufte <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Christian August Beringer jun.<\/strong><\/span> seinen Anteil an der Heyl-Beringer-Farbenfabriken AG f\u00fcr 1,6 Mio. RM an die Gebr. Gutbrod chemische Farbenfabriken GmbH aus Frankfurt. [ &#8230; ]<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-43738\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein.jpg 1600w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-450x142.jpg 450w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-200x63.jpg 200w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-768x242.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-1536x485.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-Copex.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-43740\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-Copex.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"96\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-Copex.jpg 640w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-Copex-450x289.jpg 450w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1883-08-21-BERINGER-Charlottenburg-klein-Copex-200x128.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die Karte tr\u00e4gt, leicht zu \u00fcbersehen, bei &#8222;Charlottenburg&#8220; einen kleinen inzwischen verblassten Stempel. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Hierbei k\u00f6nnte es sich um das Wort &#8222;Copex&#8220; handeln? <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>.<\/p>\n<p>&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Allgemeine Galerie:<\/span><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<div class=\"notranslate\" style=\"all: initial;\">&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am westlichen Ufer der Havel, gegen\u00fcber dem am Havel-Ostufer gelegenen Schildhorndenkmal, befindet sich die &#8222;Jaczo-Schlucht&#8220; mit dem &#8222;Jaczo-Turm&#8220; (Baudenkmal), sowie weitere Reste einer gartentechnisch aufwendigen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":248,"footnotes":""},"class_list":["post-5742","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5742","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5742"}],"version-history":[{"count":459,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5742\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43754,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5742\/revisions\/43754"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5742"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}