{"id":4412,"date":"2013-05-10T19:47:13","date_gmt":"2013-05-10T18:47:13","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4412"},"modified":"2019-05-25T10:18:05","modified_gmt":"2019-05-25T09:18:05","slug":"stoessenseebruecke","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4412","title":{"rendered":"St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1935-ca-Familie-vor-St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke-Agfa-Lupex-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4426\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1935-ca-Familie-vor-St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke-Agfa-Lupex-klein.jpg\" alt=\"1935 ca Familie vor St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke Agfa Lupex klein\" width=\"653\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1935-ca-Familie-vor-St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke-Agfa-Lupex-klein.jpg 1020w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1935-ca-Familie-vor-St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke-Agfa-Lupex-klein-150x109.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1935-ca-Familie-vor-St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke-Agfa-Lupex-klein-300x219.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1935-ca-Familie-vor-St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke-Agfa-Lupex-klein-400x292.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><\/a>Die Br\u00fccke wurde urspr\u00fcnglich Heerstra\u00dfenbr\u00fccke genannt und ich meine auch, dass sich dieser Name umgangssprachlich zum Teil auch bis heute f\u00fcr die St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke erhalten hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erbaut wurde die Br\u00fccke in den Jahren 1908\/09 nach Pl\u00e4nen von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Bernhard\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karl Bernhard<\/a>, ebenso wie die etwas weiter westlich gelegene <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4281\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Freybr\u00fccke<\/a> (vormals Havelbr\u00fccke).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein sehr interessantes Bauwerk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Br\u00fccke bietet sich ein h\u00fcbscher Ausblick auf den geteilten <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfensee<\/a> (der extreme Verkehrsl\u00e4rm der Heerstrasse st\u00f6rt nat\u00fcrlich).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber es lohnt sich auch, sich die Br\u00fccke mal von unten auszuschauen. In weiten Teilen ist sie wie eine Burg gebaut und die Stahltr\u00e4ger wirken sehr imposant. Der westliche Pfeilerbereich ist leider gesperrt, obwohl es dort einen kleinen Fusweg gibt und man von dort an das Wasser heran k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut einer Augenzeugenquelle wurde die Br\u00fccke im II. Weltkrieg nicht durch Bomben zerst\u00f6rt und auch nicht gesprengt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1966 <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4273\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">st\u00fcrzte<\/a> ein sowjetisches Kampfflugzeug in den s\u00fcdlichen St\u00f6\u00dfensee. Auf der Br\u00fccke befindet sich deswegen heute eine Gedenktafel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe auch schon beobachtet, dass Kletterer heutzutage am nord-\u00f6stlichen Bereich der St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke Abseil\u00fcbungen vollziehen.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>1927<\/strong><\/td>\n<td style=\"vertical-align: top; text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolter, Sommer, Klotz<\/a>, &#8222;Spazierg\u00e4nge im Grunewald&#8220;, Seiten 134-137:<\/p>\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">\n<div>Eine See wird geteilt:<\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>&#8222;Urspr\u00fcnglich bestand zwischen den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4659\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelsbergen<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4060\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelswerder<\/a>, der im Laufe der Zeit zur Halbinsel verlandet ist, keine Verbindung.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>1813 bauten die preu\u00dfischen Truppen bei der Belagerung der Feste Spandau Schiffsbr\u00fccken von Pichelsdorf nach dem Werder und von hier nach den Pichelsbergen. Die meisten von uns werden sich noch der vom Rupenhorn nach dem Werder f\u00fchrenden \u201c<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4392\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sechserbr\u00fccke<\/a>\u201d entsinnen, die von dem Besitzer der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4537\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wirtschaft Rackwitz<\/a> unterhalten wurde.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Mit dem Bau der D\u00f6beritzer Heerstra\u00dfe, die den mit der Zeit <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=23\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">fortschreitenden Verkehrsverh\u00e4ltnissen<\/a> nach dem Westen Rechnung tragen sollte, wurde ein bequemer \u00dcbergang geschaffen. Die Vorarbeiten dazu reichen in die Jahre 1907\/08 zur\u00fcck. Die Festlegung des Heerstra\u00dfenzuges \u00fcber den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfensee<\/a> stie\u00df auf gro\u00dfe Schwierigkeiten. Es wurden viele Baupl\u00e4ne erwogen, denn man wollte doch das Projekt zur Ausf\u00fchrung bringen, das m\u00f6glichst geringe Schwierigkeiten und Kosten verursachte.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Aus diesem Grunde sollte anf\u00e4nglich die Stra\u00dfe n\u00f6rdlich um den St\u00f6\u00dfensee gef\u00fchrt werden. Da stellten sich aber verschiedene Schwierigkeiten ein. Einmal w\u00e4re die Befestigung und Fundamentierung des Stra\u00dfendamms in dem weiten Faulschlammgebiet sehr kostspielig geworden, und zum andern mu\u00dften die angrenzenden Grundst\u00fccke, die im Stra\u00dfenzuge lagen und Bauland waren, teuer erworben werden. An den hohen Kosten scheiterte das Projekt.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Man griff darum zum urspr\u00fcnglichen Plan zur\u00fcck, den Pichelswerder als Br\u00fcckenpfeiler zu verwenden, den See zu \u00fcberbr\u00fccken und so die Stra\u00dfe quer \u00fcber den See zu f\u00fchren. Nach diesem Plan sollte der Stra\u00dfenzug etwas s\u00fcdlicher \u00fcber den See f\u00fchren, als es heut der Fall ist. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_II._%28Deutsches_Reich%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wilhelm II.<\/a> ordnete nach einer Besichtigung an, den Stra\u00dfenzug etwas nach Norden zu verlegen, um das malerische Ufer des St\u00f6\u00dfensees nicht zu verletzen.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Um eine Br\u00fccke von so gro\u00dfen Ausma\u00dfen herzustellen, mu\u00dfte nat\u00fcrlich der Baugrund des St\u00f6\u00dfensees ganz genau abgebohrt und untersucht werden. Da stellte man dann fest, da\u00df bei einem 3-4 m tiefen Wasserstande der Grund aus Faulschlammschichten bis zu 15 m M\u00e4chtigkeit bestand.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Welche Schwierigkeiten sich also auch an dieser Stelle durch die schl\u00fcpfrigen, weichen Schichten dem Bau entgegenstellten, ist leicht zu erkennen.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Man wollte anf\u00e4nglich, um die Br\u00fccke auf festen Untergrund zu stellen, den Schlamm ausbaggern. Nach Kostenanschl\u00e4gen h\u00e4tte die Ausf\u00fchrung dieser Arbeiten und die Errichtung des Oberbaus auf Br\u00fcckenpfeilern auf versetzten Senkk\u00e4sten etwa 10 Millionen Mark gekostet. <\/em><em>Auch diese Bauausf\u00fchrung scheiterte an den gro\u00dfen Kosten. <\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Nun entschlo\u00df man sich, durch den See einen Damm aus Sand und Kies zu sch\u00fctten und nur ein schmales Uferst\u00fcck des Sees am Ostufer zu \u00fcberbr\u00fccken.<\/em><br \/>\n<em>Man ging dabei von der richtigen Annahme aus, da\u00df die gest\u00fcrzten Bodenmassen bei einem bestimmten Gewicht die Faulschlammschichten zur Seite dr\u00fccken und sich dadurch von selbst eine feste Unterlage schaffen w\u00fcrden.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Nun begann am St\u00f6\u00dfsensee und in der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1280\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teufelsschlucht<\/a> ein reges Leben und Treiben. &#8211; Feldbahnz\u00fcge rollten beladen von der Schlucht zum See, der die Sandmassen aufnahm und verschlang, die der Bagger von der S\u00fcdwand der Teufelsschlucht abfra\u00dfen. &#8211; Am Ostufer des Sees begannen die Sch\u00fcttungen. Im Laufe der Zeit wuchs der Damm immer weiter in den See hinein. &#8211; Interessant war es, das Absinken des Damms zu beobachten. Hatte er durch bedingte Ausma\u00dfe ein bestimmtes Gewicht und einen bestimmten Druck erreicht, dann sanken die Riesenmassen in die Tiefe, dr\u00fcckten die Faulschlammschichten zu beiden Seiten weg und hoben sie in die H\u00f6he. Infolge ihrer M\u00e4chtigkeit kamen sie bald an die Wasseroberfl\u00e4che und bildeten schl\u00fcpfrige, unbetretbare Inseln. &#8211; Die Seebecken zu beiden Seiten des Damms, besonders am Ostufer des Werders, waren bald mit Schlamm ausgef\u00fcllt.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Der Damm schuf sich so durch sein eigenes Gewicht das feste Fundament und wuchs in die H\u00f6he. \u00dcber 1 Millionen cbm Boden sind aufgesch\u00fcttet worden.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><em>Die Faulschlammassen, die den See erf\u00fcllten, mu\u00dften nat\u00fcrlich beseitigt werden. Durch Baggerbetrieb wurden sie gehoben, verladen und in der Teufelsschlucht, aus der man den Sand holte, abget\u00fcrzt. Diese Arbeiten waren recht umst\u00e4ndlich und zeitraubend Sp\u00e4ter kam man dazu, den Schlamm mit Wasser zu einem flie\u00dfenden Brei zu verr\u00fchren und durch Schlauchleitungen in das n\u00f6rdliche verlandete Gebiet des Sees zwischen dem Werder und der \u00f6stlichen Uferstra\u00dfe zu dr\u00fccken. Es entstanden Schlammaufh\u00f6hungen, die hochwasserfrei sind. Heute ist dieses Gel\u00e4nde mit einer Laubenkolonie und Botsh\u00e4usern besiedelt. <\/em><em>Kaum ahnt der Spazierg\u00e4nger auf hohem Damme, da\u00df das Gel\u00e4nde des Nordufers des Sees mit seinen Lauben und \u00fcppigen G\u00e4rten und den bunten Bootsh\u00e4usern aus dem Boden besteht, der einst der Untergrund des Dammes war.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\"><em>.<\/em><\/span><\/div>\n<div><em>Bei dem Ausbaggern und Auspumpen des Schlammes kamen mancherlei kultur- und naturgeschichtliche Reste der Vorzeit zum Vorschein: Knochen von Elen, Hirsch, Renntier, vorgeschichtliche Topfreste, Kanonenkugeln und manches andere.<\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\"><em>.<\/em><\/span><\/div>\n<div><em>Der \u00f6stliche Teil des Dammes mu\u00dfte sp\u00e4ter wieder weggebaggert werden, um durch eine Flutrinne eine Verbindung zwischen den beiden neu entstandenen Seebecken herzustellen. <\/em><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div><strong><em>\u00dcber diesem Verbindungsarm wurde von der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philipp_Holzmann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Firma Holzmann<\/a> die heutige St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke erbaut. Das interessante Bauwerk pa\u00dft sich in der Konstruktion und den Baustoffen in geschickter Weise der Umgebung an und ist ein Meisterwerk deutschen Ingenieurgeistes.<\/em><\/strong><br \/>\n<strong> <em>Die Widerlager der Br\u00fccke ruhen auf m\u00e4chtigen Granitsockeln, diese wiederum auf Pfahlrosten. Die eisernen Br\u00fcckenpfeiler sind mittels halbkugelf\u00f6rmiger Gelenke so aufgelegt, da\u00df sie sich bei Temperaturschwankungen heben und senken k\u00f6nnen.<\/em><\/strong><br \/>\n<strong> <em>Der Oberbau und die flankierenden architektonisch sch\u00f6nen Treppentore bestehen aus Pyroxengranitporphyr von Beucha aus Leipzig&#8230;&#8230;Beachtenswert sind auch die in die Seitenw\u00e4nde des Oberbaus an den Treppenaufg\u00e4ngen eingelassenen prachtvollen gro\u00dfen Geschiebe.<\/em><\/strong><br \/>\n<strong> <em>Von der Br\u00fccke aus hat man einen sch\u00f6nen Blick auf Spandau mit seinem Schornsteinwald, der der Landschaft einen bestimmten Reiz gibt.<\/em><\/strong><br \/>\n<strong> <em>Nach S\u00fcden zu sehen wir \u00fcber den St\u00f6\u00dfensee hinweg die Halbinsel <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> und die Steilufer des St\u00f6\u00dfensees an der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2191\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Uferstra\u00dfe<\/a>.<\/em><\/strong><br \/>\n<strong><em>In der Stra\u00dfenrichtung nach Pichelsdorf zu erscheint am Horizont der Wasserturm vom Lager D\u00f6beritz.<\/em><\/strong>\u201d<\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div>Und dabei hatte der Pichelswerder und der St\u00f6\u00dfensee ja noch Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck. Den andere Planentw\u00fcrfe sahen laut <a id=\"Zelle133Link3\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Stoessensee_Havelbruecke_1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikimedia<\/a> wie folgt aus:<\/div>\n<div>L\u00f6sungen:<\/div>\n<ul>\n<li><a id=\"Zelle133Link4\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/7e\/Stoessensee_Havelbruecke_1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 1<\/a> und <a id=\"Zelle133Link5\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/1\/19\/Stoessensee_Havelbruecke_2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><\/a><\/li>\n<li><a id=\"Zelle133Link5\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/1\/19\/Stoessensee_Havelbruecke_2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 2<\/a>, <a id=\"Zelle133Link6\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/6\/64\/Stoessensee_Havelbruecke_3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><\/a><\/li>\n<li><a id=\"Zelle133Link6\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/6\/64\/Stoessensee_Havelbruecke_3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 3<\/a> und <a id=\"Zelle133Link7\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/57\/Stoessensee_Havelbruecke_4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><\/a><\/li>\n<li><a id=\"Zelle133Link7\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/57\/Stoessensee_Havelbruecke_4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 4<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/div>\n\t\t\t<\/div><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\"><strong>1945<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: left; vertical-align: top;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">April &#8211; Anwohnerbericht<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">\u201c<em>In den letzten Apriltagen 1945 stellte sich die milit\u00e4rische Lage so da: Weite Teile Berlins waren erobert. Es gab nun einen schlauchartigen Kessel Der vom Alexander Platz durch den Tiergarten, \u00fcber Charlottenbug und Spandau bis nach Staaken reicht. Er war \u00fcber 20 km lang und an einigen Stellen nur 1 km breit. Das sollte die R\u00fcckzugsstra\u00dfe sein. Aber; wohin?<\/em><br \/>\n<em> Die Havel wurde damals von 5 Stra\u00dfenbr\u00fccken, der Eisenbahnbr\u00fccke und einem Fu\u00dfg\u00e4ngersteg an der Schleuse, \u00fcberquert. <\/em><em>Von S\u00fcden anfangend, gab es die <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4281\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Freybr\u00fccke<\/a>. Diese liegt an der heutigen Bundesstr. 5, welche Heerstr. hei\u00dft. Die Stra\u00dfe war Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt worden, um den zunehmenden Verkehr von der Spandauer Innenstadt fern zu halten. Es gab erhebliche Ver\u00e4nderungen, wozu auch Strombegradigungen geh\u00f6rten sowie der Neubau der Eisenbahnbr\u00fccke, die vorher Stra\u00dfengleiche \u00dcberg\u00e4nge hatte. Das war aus festungstechnischen Gr\u00fcnden so angeordnet worden. Spandau war bis 1918 Festung. Diese Arbeiten waren 1907 abgeschlossen.<\/em><br \/>\n<em>Im S\u00fcden wurde also die Heerstra\u00dfe angelegt und die St\u00f6\u00dfensee- und die Freybr\u00fccke gebaut.<\/em><br \/>\n<em> \u00dcber die Heerststra\u00dfe fuhr die Stra\u00dfenbahn mit 2 Linien, die auch an unserem Haus vorbei gingen. Die R\u00fcckzugsverb\u00e4nde, gemeinsam mit einer Vielzahl von Zivilpersonen, wie &#8222;Goldfasane&#8220; und andere NS-Gr\u00f6\u00dfen, die von den Sowjets nicht Gutes zu erwarten hatten. Sie sammelten sich am Olympiastadion um mit ihrer verbliebenen Kampfkraft den Ausbruch zu versuchen. <\/em><em>Unser H\u00e4userblock lag etwa 500 &#8211; 600 m von der Heerstra\u00dfe entfernt in der Pichelsdorfer Stra\u00dfe. Unmittelbar s\u00fcdlich von uns befand sich der Stra\u00dfenbahnhof. Dahinter machte die Pichelsdorfer Stra\u00dfe einen Knick. Von dort konnte man die Heerstra\u00dfe einsehen. Das mu\u00dfte von den deutschen Verteidigungskr\u00e4ften unbedingt verhindert werden und es war da nun die Frontlinie. Der Stra\u00dfenbahnhof war das Niemandsland.<\/em><br \/>\n<em> Die Br\u00fccken waren zur Sprengung vorbereitet. Die Schulenburg-, Charlotten-, St\u00f6\u00dfensee- und die Juliusturmbr\u00fccke blieben stehen. Die Eiswerder- und die Eisenbahnbr\u00fccke sowie der Fu\u00dfg\u00e4ngersteg wurden gesprengt. <\/em><em>An der Freybr\u00fccke gab es eine Besonderheit. Die Sprengstoffpakete waren an den Br\u00fcckenb\u00f6gen befestigt. Es soll am s\u00fcdlichen Br\u00fcckenbogen eine Granate in dieses Paket eingeschlagen sein und die Explosion vorzeitig hervor gerufen haben. Die Br\u00fccke lag nun schief im Wasser und konnte nur noch durch Fu\u00dfg\u00e4nger mit einigem turnen passiert werden. <\/em><em>Als der Ausbruch nun etwa am 27. oder 28. 4. begann, kamen Sowjetsoldaten in unseren Keller und befahlen: in 5 Minuten, alles raus. Es wurde uns bedeutet, da\u00df wir Spandau nach Westen verlassen sollten&#8230;&#8230;<\/em><br \/>\n<em> &#8230;.Als nun am 2. 5. der letzte Kommandant, der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helmuth_Weidling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">General Weidling<\/a>, die Kapitulation unterschrieb, h\u00f6rte der Widerstand auf und der Krieg war in Berlin zu Ende. Wir machten uns auf den Heimweg und erreichten unsere unzerst\u00f6rte Wohnung.<\/em>\u201d<br \/>\nQuelle: Lebensbericht eines anonymen Berliners von seiner Kindheit im II. Weltkrieg, der Nachkriegszeit in Berlin und sein Werdegang bis zum Ende des 20. Jahrhundert in: http:\/\/forum-rheinland.de\/erinnerungen\/02.html &#8211; http:\/\/forum-rheinland.de\/erinnerungen\/index.html<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Galerie:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Br\u00fccke wurde urspr\u00fcnglich Heerstra\u00dfenbr\u00fccke genannt und ich meine auch, dass sich dieser Name umgangssprachlich zum Teil auch bis heute f\u00fcr die St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke erhalten hat.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4432,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-fullwidth.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":62,"footnotes":""},"class_list":["post-4412","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4412"}],"version-history":[{"count":40,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13249,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4412\/revisions\/13249"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4432"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}