{"id":391,"date":"2012-05-30T16:23:18","date_gmt":"2012-05-30T16:23:18","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=391"},"modified":"2025-08-27T07:58:30","modified_gmt":"2025-08-27T06:58:30","slug":"dahlemer-feld","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=391","title":{"rendered":"Dahlemer Feld"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2007-05-01-CIMG3528-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2543 alignright\" title=\"2007-05-01 CIMG3528-klein\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2007-05-01-CIMG3528-klein.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2007-05-01-CIMG3528-klein.jpg 1000w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2007-05-01-CIMG3528-klein-150x112.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2007-05-01-CIMG3528-klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2007-05-01-CIMG3528-klein-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das \u201cDahlemer Feld\u201d ist eine h\u00fcbsche Heidelandschaft mitten im Grunewald. Ganz besonders sch\u00f6n zu belaufen fr\u00fchmorgens bei Sonnenschein. Egal von wo man kommt, vorher geht es durch den dunklen Wald und dann pl\u00f6tzlich erstrahlt die Sonne und wenn man Gl\u00fcck hat, h\u00e4ngen an den Gr\u00e4sern noch die funkelnden Tautropfen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Einfach wunderbar.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/forsten\/ausflugstipps\/de\/2007\/februar.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2007<\/a>: <\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>&#8222;Das Dahlemer Feld ist eine ca. 30 ha gro\u00dfe waldlose Fl\u00e4che mit einzelnen B\u00e4umen und Str\u00e4uchern. Bis Anfang der sechziger Jahre wurde diese Fl\u00e4che durch die <a href=\"http:\/\/www.domaene-dahlem.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dom\u00e4ne Dahlem<\/a> landwirtschaftlich genutzt. Seit 1979 ist sie als erholungswirksame Fl\u00e4che ausgewiesen.&#8220;<\/em><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Nach dem Kartenmaterial ist das Feld erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, \u00fcber die Nutzung durch die Dom\u00f6ne Dahlem hat mir Herr Stefan Erxleben 2014 freundlicherweise folgendes mitgeteilt:<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Wer hat noch mehr Unterlagen\/Bilder \u00fcber das Dahlemer Feld oder kann als Zeitzeuge Angaben machen? Freue mich \u00fcber jede Zuschrift. Zur Nutzungsanfrage bekam ich von der Dom\u00e4ne Dahlem folgende Antwort:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Nun zum Feldst\u00fcck im Grunewald. In unserem Archiv befinden sich leider keinerlei detaillierte Unterlagen zur Nutzung dieses Feldst\u00fcckes.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Aussagen hier\u00fcber hat unser Musemsdirektor, der sich mit diesen Themen in der zweiten H\u00e4lfte der 1990er Jahre besch\u00e4ftigt hatte, lediglich aus Gespr\u00e4chen mit Zeitzeugen erhalten. Nach deren Aussage und den Recherchen unseres Direktors wurde das Feldst\u00fcck bis in die 1950er Jahre und wahrscheinlich noch wenige Jahre dar\u00fcber hinaus zur Futtergewinnung genutzt. Das Futter war f\u00fcr den auf der Dom\u00e4ne Dahlem bis 1973 gehaltenen Milchviehbestand vorgesehen. Bedingt durch die langen Transport \u2013 Wege und die extreme Streulage der wenigen Gr\u00fcnfl\u00e4chen wurden diese dann Mangels Wirtschaftlichkeit Ende der 1950er\/ Anfang der 1960er Jahre zugunsten eines wirtschaftlicheren Futterzukaufes aufgegeben. Was genau auf der Fl\u00e4che angebaut wurde, ob es reine Gr\u00fcn- und Wiesenfl\u00e4che, Lupinenschl\u00e4ge oder R\u00fcbenfelder gewesen sein k\u00f6nnten, wissen wir einfach nicht mehr. Alles Weiter w\u00e4re Spekulation.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Jedoch vermute ich, dass sein <strong>tats\u00e4chlicher Ursprung als &#8222;Feld&#8220; auf einen Flugzeugabsturz zur\u00fcckgehen k\u00f6nnte?<\/strong> So schrieb 1950 Grunewaldforstmeister <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=583\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alexander Schmook<\/a> aus seiner Dienstzeit von 1929-33 auf Seite 102:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zwischen dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5569\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gro\u00dfen Stern<\/a> und der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1960\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Saubucht<\/a> gab es da so eine gro\u00dfe eingez\u00e4unte Fl\u00e4che mit Dickungen und Kulturen, &#8211; sie ist inzwischen l\u00e4ngst niedergebrannt &#8211; in die sich nur Holzdiebe und Wildinteressenten gelegentlich verliefen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vor Jahren war einmal ein Verkehrsflugzeug darin notgelandet und hatte eine L\u00fccke in die Schonung gerissen, die beim Herausholen der Reste noch vergr\u00f6\u00dfert werden mu\u00dfte. Die dort zahlreichen Wildkarnickel verhindeten immer wieder erfolgreich eine Wiederaufforstung, so da\u00df sich allm\u00e4hlich der Boden der Bl\u00f6\u00dfe mit Gras und Kr\u00e4uern \u00fcberzog. Eine Zeit lang wurde das Wild an dieser Stelle gef\u00fcttert. Mit den Hafergarben und dem Heu mochte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klee\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kleesamen<\/a> dorthin gelangt sein. jedenfalls wuchs hier, als an der einzigsten Stelle im Grunewaldes, Klee, worauf ich durch &#8222;Ausfall aus der Hosentasche&#8220; <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Serradella\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seradella<\/a> hinzuf\u00fcgte.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Um was f\u00fcr einen Absturz bzw. Notlandung es sich handelte, hatte ich mit Stand 2017 nicht herausgefunden. An dieser Stelle ver\u00f6ffentlichte \u00dcberlegungen habe ich wieder gel\u00f6scht, denn ich erhielt freundlicherweise von einem Leser, welcher sich seit zwanzig Jahren mit der zivilien Fliegerei besch\u00e4ftigt, im Jahr 2022 folgende Informationen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">a) 02.05.1930: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_preu%C3%9Fischen_Handelsminister\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Preu\u00dfisches Handelsministreium<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Udet_U_12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Udet U 12 Flamingo<\/a>, Kennung D-1291<\/span>:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In der Galerie befinden sich \u00fcber diesen Absturz\/Notlandung zwei Zeitungsmeldungen. Diese Maschine blieb weiterhin in Betrieb und wurde im M\u00e4rz 1934 zerst\u00f6rt (<a href=\"http:\/\/www.airhistory.org.uk\/gy\/Historic%20D-.txt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle<\/a>).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">b) 28.06.1930: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschichte_der_Lufthansa#1930er-Jahre\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luft Hansa<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Junkers_F_24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Junkers F24<\/a>, Kennung D-1017:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es d\u00fcrfte sich um die Junkers F24 der Lufthansa am 28. Juni 1930 gehandelt haben. Es war ein Postflugzeug welches aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flughafen_Berlin-Tempelhof\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tempelhof<\/a> kam und gegen 16:00 Uhr wegen einer Motorst\u00f6rung in der N\u00e4he des <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5333\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sportplatzes der Hochschule<\/a>, in der N\u00e4he des <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5569\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kleinen Stern<\/a> notlandete und in eine Tannenschonung rollte. Dabei wurde das Fahrgestell und der Propeller zerst\u00f6rt und die Tragfl\u00e4che besch\u00e4digt. Die zweik\u00f6pfige Besatzung blieb unverletzt. Das Flugzeug hatte die Zulassung D-1017 mit den Namen &#8222;Bayern&#8220; und war ein Umbau aus dem Passagierflugzeug <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Junkers_G_24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Junkers G24<\/a> aus den fr\u00fchen zwanziger Jahren. &#8230; Die Junkers war auf dem Weg von Berlin \u00fcber Essen nach Amsterdam. &#8230; Das Flugzeug wurde von der Feuerwehr Grunewald geborgen. &#8230; Das Flugzeug wurde wieder repariert und war dann weiterhin f\u00fcr die Lufthansa im Einsatz.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u00dcber diesen Absturz\/Notlandung befinden sich in der Galerie drei Zeitungsmeldungen, davon eine mit einem Foto der verungl\u00fcckten Maschine (D 1017) an der Absturzstelle.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auf der Webseite der &#8222;<a href=\"https:\/\/adl-luftfahrthistorik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arbeitsgemeinschaft Deutsche Luftfahrthistorik<\/a>&#8220; ist ein Artikel aus dem Jahr 1980 in der Zeitschrift &#8222;Luftfahrt International&#8220; ver\u00f6ffentlicht, welcher zwar nicht den Absturz im Grunewald erw\u00e4hnt, jedoch ausf\u00fchrlich den Flugzeugtyp F24 beschreibt und wo sich von der &#8222;D-1017 Bayern&#8220; (ab 1934 &#8222;D-UDOP&#8220;) auch drei Fotos, jeweils auf dem Flughafen Tempelhof, befinden: <a href=\"https:\/\/adl-luftfahrthistorik.de\/dok\/junkers-f-24-verkehrsflugzeug-aus-metall-mit-1-motor-und-kabine.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LINK<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In der Galerie befinden sich au\u00dferdem zahlreichen Lageplankarten und auch ein <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1928-2015-dahlemer-feld-1600.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luftbild aus dem Jahr 1928<\/a>. Dieses Luftbild weist aus, dass das sp\u00e4tere Dahlemer Feld (Jagen 90) zu diesem Zeitpunkt bewaldet (&#8222;<em>mit Dickungen und Kulturen<\/em>&#8222;?) war.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es muss sich bei der Beschreibung der Absturzstelle(n) (auch) nicht um das heutige &#8222;Dahlemer Feld&#8220; handeln, es kann auch ein anderes Jagen gewesen sein. Aber da Herr Schmook schreibt, dass es sich um &#8222;eine gro\u00dfe eingez\u00e4unte Fl\u00e4che&#8220; gehandelt hat und dort Wildtiere gef\u00fcttert wurden, trifft die Beschreibung nicht nur allgemein\u00f6rtlich, sondern auch im Besonderen auf einen Teil des Jagen 90 zu, denn mir liegen zwei Karten aus den Jahren<\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">ca. <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1910-straube-jagen-90-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1910<\/a> und<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">ca. <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1912-grunewald-kiessling-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1912<\/a> vor,<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">demnach sich dort ein eingez\u00e4unter Wildpark\/Gehege befand. Demnach wurde es auch Sinn machen, dass die Dom\u00e4ne Dahlem dann eine Fl\u00e4che erhalten hat, die bereits vorher schon &#8222;frei&#8220; war. Die Frage ist hierbei aber auch, ab wann genau die Dom\u00e4ne Dahlem den Jagen 90 \u00fcberhaupt genutzt hat, bereits vor 1939, wo die Waldfl\u00e4chen des Grunewaldes noch intakt bzw. frei von Kriegseinwirkungen waren, erst ab der Kriegszeit, oder erst danach, wo weitere Teile der Waldfl\u00e4chen zerst\u00f6rt waren und wo die Dom\u00e4ne Dahlem vermutlich \u00fcberall im Grunewald ein Jagen h\u00e4tte erhalten k\u00f6nnen? Da die Dom\u00e4ne aber doch ein Jagen erhalten hat, das sich weit weg befand, vermute ich, dass die Dom\u00e4ne das Jagen 90 dann in der Zeit von ca. nach 1933 &#8211; ca. vor 1945 erhalten hat.<\/span><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Urspr\u00fcnglich umfasse das Dahlemer Feld den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1952-schwarz-jagen-90-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gesamten<\/a> Jagen 90, heute jedoch nur noch den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1990-wanderkarte-overlag-barschsee-pechsee-dahlemerfeld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gr\u00f6\u00dften Teil<\/a> davon.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In der West-Berliner Zeit gab es dort sp\u00e4ter ausweislich einen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1981-rv-220-grunewald-jagen-90-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Spielplatz<\/a>, heute ist davon jedoch nichts mehr erkennbar.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auf dem Feld, sowie auf dem Nachbar-Jagen 91, befinden sich <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/2006-09-19-cimg0925-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wetterstationen<\/a> der TU Berlin. Die Nachttemperaturen auf dem offenen Feld liegen etwa um 8 Grad tiefer als in der Innenstadt.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Anzumerken ist noch, dass die eine H\u00e4lfte des Jagen 90 <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1910-straube-jagen-90-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">um 1910<\/a> Teil des Wildparks\/Geheges <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=728\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Barschsee<\/a>\/<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1960\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Saubucht<\/a> war.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">An der Nord-West-Ecke des Feldes ist ein <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/2008-03-09-dahlemer-feld-37-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Findling<\/a> in den Erdboden eingelassen, welcher die Form eines Hinkelsteins hat. Auf diesem befand sich eine Zeichnung mit einem Wildschein. Leider wurde diese Zeichnung etwa 2007 zerst\u00f6rt. Wer n\u00e4heres \u00fcber diesen Stein wei\u00df, woher er stammt, wann und von wem er dort aufgestellt wurde oder von wem die Zeichnung stammt, bitte melden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Kulturbiotop Dahlemer Feld<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Im Jahr 2012 wurde zun\u00e4chst das halbe Feld eingez\u00e4unt. Sp\u00e4ter dann auch die andere H\u00e4lfte, wobei der Sandweg in der Mitte blieb. Wechselhaft werden heute im Sommer dort Schafe, bzw. auch Ziegen, gehalten. Die Begr\u00fcndung daf\u00fcr wird auf einem Hinweisschild erkl\u00e4rt:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-09-16-DalemerFeld-Schafeschild-a-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9970 aligncenter\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-09-16-DalemerFeld-Schafeschild-a-klein-450x280.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-09-16-DalemerFeld-Schafeschild-a-klein-450x280.jpg 450w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-09-16-DalemerFeld-Schafeschild-a-klein-200x125.jpg 200w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-09-16-DalemerFeld-Schafeschild-a-klein-768x478.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-09-16-DalemerFeld-Schafeschild-a-klein.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a>So weit, so gut. Das Dahlemer Feld gilt rechtlich als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biotop\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Biotop<\/a>, so hei\u00dft es in <a href=\"http:\/\/gesetze.berlin.de\/jportal\/portal\/t\/1kz9\/page\/bsbeprod.psml\/action\/portlets.jw.MainAction?p1=r&amp;eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&amp;showdoccase=1&amp;doc.hl=0&amp;doc.id=jlr-NatSchGBE2013pP20&amp;doc.part=S&amp;toc.poskey=#focuspoint\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00a7 20<\/a> des im Berliner Naturschutzgesetzes vom 29.05.2013: &#8222;<em>Das Land Berlin schafft einen Biotopverbund, der mindestens 15 Prozent der Landesfl\u00e4che umfasst<\/em> [&#8230;] <em>Die oberste Beh\u00f6rde f\u00fcr Naturschutz und Landschaftspflege ermittelt die zur Funktionssicherung und Erreichung der Gesamtgr\u00f6\u00dfe geeigneten und erforderlichen Bestandteile des Biotopverbunds und stellt diesen im Landschaftsprogramm dar.<\/em>&#8222;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auf der einen Seite ist das sehr gut und hat auch etwas sehr Nettes, kann doch der Stadtmensch dort Tiere sehen und ich selbst habe dort meinem jungen Hund an Schafe und Ziegen gew\u00f6hnt, so dass er v\u00f6llig entspannt bleibt, wenn wir andernorts auf diese Tiere treffen, was uns in der Regel auch immer freut. Auf der anderen Seite ist aber leider so, dass der die Z\u00e4une optisch unsch\u00f6n sind und schaut man sich die beiden Feldfl\u00e4chen an, so sind die B\u00f6den bis zur Grasnarbe und alle Str\u00e4ucher und B\u00e4ume bis in Kopfh\u00f6he der Tiere kahlgefressen, so dass meine sch\u00f6ne Einleitung aus dem Jahre 2005 so leider nicht mehr zutrifft. Muss das wirklich so sein?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mir gibt ein Absatz in dem Buch &#8222;<a href=\"https:\/\/www.genialokal.de\/Produkt\/Peter-Wohlleben\/Der-Wald_lid_29702180.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Wald<\/a>&#8220; von <a href=\"http:\/\/www.peter-wohlleben.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Peter Wohlleben<\/a> zu denken, Seiten 139-142:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Was ist eigentlich sch\u00fctzenswert&#8230;.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">Eine echte Naturlandschaft kann meiner Meinung nach nur das Gegenteil einer Kulturlandschaft sein. Bei uns w\u00e4ren das demnach &#8230;. reiner Urwald. Bei einer anderen Auslegung des Naturbegriffs bekommen wir ein Problem. Was ist beispielsweise mit Brasilien? Auf vielen einstigen Regenwaldfl\u00e4chen breiten sich Graslandschaften aus, die von v\u00f6llig anderen Arten besiedelt werden. Das kann regional durchaus einen Anstieg der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biodiversit%C3%A4t\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Biodiversit\u00e4t<\/a> bedeuten und dennoch k\u00f6me niemand auf den Gedanken, dies auch noch zu f\u00f6rdern. W\u00fcrden die Brasilianer so etwas als Naturschutz bezeichnen, so ernteten sie in Europa nur Kopfsch\u00fctteln.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Bei der bisher \u00fcblichen Verwendung des Begriffs Naturschutz ist es kein Wunder, dass die Wiege der deutschen Naturschutzgebiete in der <a href=\"http:\/\/www.naturpark-lueneburger-heide.de\/der-naturpark\/schutzgebiete\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">L\u00fcneburger Heide<\/a> liegt. Die idyllische Landschaft mit ihren Wachholderb\u00fcschen, den Heidekrautpolstern und dem einsamen Sch\u00e4fer, der seine Herde bewacht &#8211; gibt es ein sch\u00f6neres Sinnbild f\u00fcr unber\u00fchrte Natur?<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Das Gel\u00e4nde wurde 1921 als einen der ersten in Deutschland unter Schutz gestellt. Und es ist ein Ma\u00dfstab f\u00fcr die Art der F\u00fcrsorge geworden, die wir der Umwelt zuteilwerden lassen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Die L\u00fcneburger Heide war, wie jedes trockene Fleckchen Land in Mitteleuropa, einst ein alter Laubwald. Schon vor Jahrtausenden holzten ihn unsere Vorfahren ab, um Ackerfl\u00e4chen zu gewinnen. Immer wieder&nbsp; konnten Buchen und Eichen Fu\u00df fassen, bis damit vor etwa 1 000 Jahren endg\u00fcltig Schluss war und der Mensch gesiegt hatte. Lange w\u00e4hrte die Freude an der Landwirtschaft allerdings nicht, denn mangels k\u00fcnstlichen D\u00fcngers waren die B\u00f6den schnell ausgelaugt, so dass sie nicht mehr f\u00fcr den Getreideanbau taugten. Daraufhin breitete sich die Heide aus, die nur noch als Schafweide taugte. Und da Stroh Mangelware war, rissen die Bauern die kleinen Str\u00e4ucher aus und nutzen sie als Einstreu in den Viehst\u00e4llen. Dieser Raubbau an N\u00e4hrstoffen und Humus zerst\u00f6rten die Fl\u00e4chen endg\u00fcltig und die kargen, trostlosen Landschaften waren lange Zeit ein Bild des Elends. Viel schlimmer konnte man in vorindustrieller keine Umweltzerst\u00f6rung betreiben. Im 20. Jahrhundert \u00e4nderte sich jedoch die Wahrnehmung und die Bev\u00f6lkerung der wachsenden Ballungsgebiete empfand die Heide als romantische Natur. Die Sehnsucht nach der heilen Welt gipfelte in dem Heimatfilm &#8222;Gr\u00fcn ist die Heide&#8220; (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCn_ist_die_Heide_(1932)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1932<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCn_ist_die_Heide_(1951)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1951<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCn_ist_die_Heide_(1972)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1972<\/a>) in welchem vor der Kulisse des L\u00fcneburger Naturschutzgebietes F\u00f6rster, Wilderer und Gutsbesitzer aufeinandertreffen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\"><span style=\"text-decoration: underline\">Und was macht die Natur mit diesem Kleinod? Sie will es einfach wieder zu Wald werden lassen, was der nat\u00fcrliche Werdegang der meisten \u00d6kosysteme Mitteleuropas w\u00e4re.<\/span> Am Anfang siedeln sich B\u00e4ume an, die mit ihren Samen schnell gro\u00dfe Strecken \u00fcberbr\u00fccken k\u00f6nnen. Birken, Weiden und Zitterpappeln erobern das Terrain. Sie gehen sehr verschwenderisch mit dem Licht um, sodass unter ihren lockeren Kronen in den n\u00e4chsten Jahrzehnten Eichen, vor allem aber Buchen nachr\u00fccken k\u00f6nnen &#8211; beziehungsweise k\u00f6nnten. Den die Natursch\u00fctzer halten die Heide f\u00fcr so erhaltenswert, dass sie sie mit allen Mitteln verteidigen, und zwar \u00fcberall, nicht nur in L\u00fcneburg. <span style=\"text-decoration: underline\">Die harmloseste Waffe ist noch der Sch\u00e4fer mit seinen Schafen.<\/span> Die hungrigen Tiere fressen mit Vorliebe an den jungen B\u00e4umchen, \u00e4hnlich den Rehen und Hirschen im Wald. Birken und Weiden werden so noch als einj\u00e4hrige B\u00e4ume beseitigt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt;font-family: arial, helvetica, sans-serif\">(&#8230; weiter werden dann weitere drastische Ma\u00dfnahmen beschrieben, wie die Humusbildung in der L\u00fcneburger Heide verhindert werden soll, was in Bezug auf das Dahlemer Feld jedoch keine Rolle spielt &#8230;)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt\">Ersetzen sie Heide durch Weinberge, Magerwiesen oder Streuobstbest\u00e4nde. <span style=\"text-decoration: underline\">In all diesen Landschaften wird der Wald gewaltsam an der R\u00fcckkehr gehindert.<\/span> Nicht dass ich das alles kategorisch ablehnen w\u00fcrde. Alte Kulturformen sind sch\u00fctzenswert, genauso wie etwa denkmalgesch\u00fctzte H\u00e4user im Freilichtmuseum. Auch ich finde es romantisch, alte Zeiten wieder aufleben zu lassen. Was mich st\u00f6rt, ist die in meinen Augen irref\u00fchrende Benutzung des Begriffs Natur bzw. Naturschutz. W\u00e4re die L\u00fcneburger Heide als Kulturschutzgebiet deklariert, so w\u00fcsste jeder Besucher, dass hier eine historische Nutzungsform wiederbelebt wird. Allerdings w\u00fcrde dann auch deutlich, wie wenig Fl\u00e4che wir tats\u00e4chlich ohne jegliche Manipulation belassen.<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In diesem Sinne m\u00fcssen Sie sich, lieber Besucher des Dahlemer Feldes, vor Augen f\u00fchren, dass die Haltung von Schafen und die Konservierung&nbsp; eines Biotops hier nichts anderes bedeutet, als die nat\u00fcrlich Waldbildung zu verhindern und das vor dem Hintergrund, dass wegen des Klimawandels im Rahmen der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5672\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GruneWaldPflege<\/a> massiv B\u00e4ume, insbesondere <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=184\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kiefern<\/a>, gef\u00e4llt werden, weil die Berliner Forsten einen bestimmten (Laub)Mischwald schaffen m\u00f6chten. Hier aber wird die Bildung von Wald verhindert. Und nicht nur das, es wird damit eine sich aufheizende, trockene und nicht wasserbindende Freifl\u00e4che&nbsp; k\u00fcnstlich angelegt, und das leider auch vor der Historie, dass es sich bei dem Dahlemer Feld nicht einmal um eine traditionelle, jahrhundertealte Kulturlandschaft handelt, sondern erst um ein Produkt der Neuzeit, als Folge der Anlage einer G\u00e4rtnerei (<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1952-schwarz-jagen-90-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1952<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/dahlemer-feld-landkarten\/1953-google-earth-jagen-90-dahlemer-feld.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1953<\/a>), oder aber m\u00f6glicherweise sogar als Folge eines Flugzeugabsturzes, oder ganz genau genommen, weil dort Wildtiere gef\u00fcttert und Herrn Schmook zuf\u00e4llig einige Samen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Serradella\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seradella<\/a> aus der Hosentasche gefallen sind.<span style=\"color: #ff0000;\"><em><br \/>\n<\/em><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Warum ist es dem Land Berlin nicht m\u00f6glich, das Feld einfach sich selbst zu \u00fcberlassen und ihm zu erlauben zu einem Wald zu werden?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Uwe Gerber, 2005 &#8211; 2017<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 100%;\">\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Epilog:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Warum ist es dem Land Berlin nicht m\u00f6glich, das Feld einfach sich selbst zu \u00fcberlassen und ihm zu erlauben zu einem Wald zu werden?<\/span><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Sehr viele Jahre sp\u00e4ter erhielt ich per eMail folgende interessante Nachricht:<\/span><\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%; height: 96px;\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 15.6096%; height: 24px; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>17.08.2025<\/strong><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Jonas Kobauer<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 84.3904%; height: 24px; background-color: #e1e1e1; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Lieber Herr Gerber,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich bin im Internet auf Ihren Beitrag Forst Grunewald zum Dahlemer Feld gesto\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich finde Ihre Beitr\u00e4ge sehr interessant und vor allem die historischen Hintergr\u00fcnde zum Dahlemer Feld interessant.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Sie fragen am Ende Ihres Beitrags, warum man das Dahlemer Feld nicht sich selbst \u00fcberlassen kann bzw es wieder aufforstet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich selbst habe im Jahr 2010 meine Bachelor Arbeit in Kooperation mit der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und den Berliner Forsten geschrieben. Ein Konzept zur Beweidung des Dahlemer Feldes.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zum einen sind es die seltenen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Magerrasen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Magerrasen<\/a> und Biotope f\u00fcr w\u00e4rme liebende Tier und Pflanzen Arten zum anderen der besondere Charakter einer so genannten halboffenen Weidelandschaft deren Vorbild die mittelalterliche <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hutewald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waldweide<\/a> ist und deren Gedanke sich in Landschaft Parks zB von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Joseph_Lenn%C3%A9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lenn\u00e9<\/a> wieder finden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Meine Idee bei der Beweidung war es, durch Beweidung die Freifl\u00e4chen und Biotope offen zu halten sowie die Attraktivit\u00e4t des besonderen Ortes f\u00fcr die Menschen andererseits. Deshalb die Beweidung nur der H\u00e4lfte der Fl\u00e4che damit die andere von zB Joggern, Radfahrern, Sonnenanbetern genutzt werden kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Z\u00e4une sind vielleicht etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig aber ich finde sie sind noch dezent und es \u00fcberwiegt das Ziel, die Biotope mit besonders sch\u00fctzenswerten FFH Arten zB <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silbergras\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Silbergras<\/a>, zu erhalten sowie den einmaligen Charakter der halboffenen Weide bzw Heide \u00e4hnlich zur L\u00fcneburger Heide.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mein Mentor und Gutachter damals war Herr Bernd Machatzi, Mitarbeiter vom Landesbeauftragten f\u00fcr Naturschutz und Landschaftsplanung Berlin.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Meine Bachelor Arbeit mit weiteren Informationen und Hintergr\u00fcnden ist ver\u00f6ffentlicht in der Hochschulbibliothek der HNE Eberswalde und intern beim Landesbeauftragten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich hoffe ich konnte ein bisschen eine Antwort oder Gedanken zu Ihrer Frage geben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Liebe Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Jonas Kobauer <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 15.6096%; height: 24px; text-align: left; vertical-align: top;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">23.08.2025<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Uwe Gerber<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 84.3904%; height: 24px; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Lieber Herr Kobauer,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">vielen Dank f\u00fcr Ihre netten Zeilen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Vor fast zehn Jahren hatte ich den Text auf meiner Webseite geschrieben, wie doch die Zeit vergeht&#8230;..<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zuf\u00e4lligerweise hatte ich nur wenige Tage vor Ihrer eMail einen Filmbericht \u00fcber den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergsturz_von_Blatten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bergsturz von Blatten<\/a> gesehen. Auf Youtube bei <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bZQ59jqCxU8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NZZ erkl\u00e4rt vom 31.07.2025<\/a>. Dort hei\u00dft es am Ende (5:37) von Frau <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/impressum\/esther-widmann-ld.1361069\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Esther Widemann<\/a> (NZZ Redaktion Wissenschaft):<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">F\u00fcr die Biodiversit\u00e4t ist die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sukzession_(Biologie)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sukzession<\/a> also erstmal gut. Aber eben nur solange die Fl\u00e4che noch nicht zu dicht bewachsen ist. Wenn man dem nat\u00fcrlich seinen Lauf l\u00e4sst, dann ist eben irgendwann wieder Wald da, aber keine Orchideen mehr. Diesen Konflikt oder diese Frage, was man in so einem Fall machen soll, finden auch Experten ganz schwierig zu beantworten. Es gibt da eigentlich kein Richtig oder Falsch. Will man den Prozess sch\u00fctzen oder die Arten?<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Da musste ich an das Dahlemer Feld denken. Und dann kam Ihre interessante Hintergrund-eMail. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ist es Ihnen recht, wenn ich Ihre eMail bzw. diesen Schriftwechsel auf meiner Webseite zum Dahlemer Feld ver\u00f6ffentliche? Falls ja, haben Sie vielleicht noch einen frei zug\u00e4nglichen Online-Link auf Ihre Bachelor Arbeit bei der Hochschule?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Uwe Gerber <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 15.6096%; height: 24px; text-align: left; vertical-align: top;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">23.08.2025<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Jonas Kobauer<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 84.3904%; height: 24px; background-color: #e1e1e1; text-align: left; vertical-align: top;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Lieber Herr Gerber<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">gerne k\u00f6nnen Sie meine Email auf Ihrer Homepage ver\u00f6ffentlichen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Bachelor Arbeit kann man nur direkt in der Bibliothek in Eberswalde ausleihen oder einsehen ob die Abschluss Arbeiten inzwischen digital zug\u00e4nglich sind wei\u00df ich nicht. Ggf mal in der Bibliothek erkundigen<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hnee.de\/hochschule\/organisation\/zentrale-einrichtungen\/hochschulbibliothek\/74\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">https:\/\/www.hnee.de\/hochschule\/organisation\/zentrale-einrichtungen\/hochschulbibliothek\/74<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ja genau es ist immer die Frage welche Ziele man f\u00fcr ein Gebiet hat.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Mit besten Gr\u00fc\u00dfen,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Jonas Kobauer <\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das \u201cDahlemer Feld\u201d ist eine h\u00fcbsche Heidelandschaft mitten im Grunewald. Ganz besonders sch\u00f6n zu belaufen fr\u00fchmorgens bei Sonnenschein. Egal von wo man kommt, vorher geht&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":312,"footnotes":""},"class_list":["post-391","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=391"}],"version-history":[{"count":160,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43409,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/391\/revisions\/43409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}