{"id":3586,"date":"2013-02-09T10:44:52","date_gmt":"2013-02-09T09:44:52","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=3586"},"modified":"2024-05-06T07:47:00","modified_gmt":"2024-05-06T06:47:00","slug":"zecherrelief-teil-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=3586","title":{"rendered":"Zecherrelief &#8211; 2"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber die Erbauer \/ Ist eine der Personen auf dem Zecherrelief Joachim II.?<strong><br \/>\n<\/strong><\/strong><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><strong>Ein Kl\u00e4rungsversuch anhand von Portr\u00e4tvergleichen<\/strong><\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Teil 1 &#8211; Beschreibungen im Spiegel der Zeit &#8211; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=3559\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/li>\n<li>Teil 2 &#8211; Ist die linke Person Joachim II.?<\/li>\n<li>Teil 3 &#8211; \u00dcber das Aussehen von Joachim II. \/ Alternativvergleich Joachim II. mit der mittleren Person &#8211; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4106\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div><span style=\"color: #ff0000;\"><em>&nbsp;<\/em><\/span><\/div>\n<div>\n<p>Bei \u00dcberlegungen, welche Personen auf einer Abbildung enthalten sind, macht es Sinn, diese Abbildung mit anderen Abbildungen zu vergleichen.<\/p>\n<p>Leider ist es so, dass sich Portr\u00e4ts von Personen aus fr\u00fcheren Zeiten oft voneinander unterscheiden, aber dennoch ist nat\u00fcrlich der Vergleich von Gesichts-Bildnissen eine wichtige Vergleichsm\u00f6glichkeit, wobei die Schwierigkeit besteht, dass bei vielen Abbildungen nicht ohne weiteres klar ist, wann diese erschaffen wurden. Am sinnvollsten ist es nat\u00fcrlich, Portr\u00e4ts zu vergleichen, welche noch zu Lebzeiten von der jeweiligen Person erschaffen wurden und wo diese Person am besten dann auch noch als &#8222;Modell&#8220; zur Verf\u00fcgung gestanden hat.<\/p>\n<p>So ist zum Beispiel bei Wikipedia eine Radierung &#8222;<a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Joachim_II_nimmt_das_Abendmahl.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joachim II. nimmt das heilige Abendmahl in beiderlei Gestalt<\/a>&#8220; (Bezugnahme: 1539 in der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St.-Nikolai-Kirche_%28Spandau%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Spandauer Nikolaikirche<\/a>) ver\u00f6ffentlicht. Die dortige Abbildung von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_II._%28Brandenburg%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joachim II.<\/a> weist eine sehr gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit der linken Person auf dem Zecherrelief auf. Das Problem ist nur, dass die Radierung erst 1783 erschaffen wurde, als Joachim II. schon seit \u00fcber 200 Jahren verstorben war. Woher nahm also der K\u00fcnstler <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernhard_Rode\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bernhard Rode<\/a> die Vorlage f\u00fcr sein Gesichtsbildnis von Joachim II.?<\/p>\n<p>Auf M\u00fcnzen gibt es mehrere Abbildungen von Joachim II. aus der Zeit, um welcher wohl auch das Zecherrelief hergestellt wurde. Bei einer M\u00fcnze, dem Guldengroschen aus dem Jahr 1542 Stendal (<a href=\"http:\/\/www.coingallery.de\/KarlV\/Zollern_D.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fundstelle<\/a>), besteht, hierbei eine verbl\u00fcffende \u00c4hnlichkeit mit der linken Person auf dem Zecherrelief:<\/p>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1542-Vergleich-Joachim-II-Guldengroschen-mit-Relief.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1542-Vergleich-Joachim-II-Guldengroschen-mit-Relief-300x179.jpg\" alt=\"1542 Vergleich Joachim II - Guldengroschen mit Relief\" width=\"300\" height=\"179\"><\/a><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<p>Joachim war 1542 ca. 37. Jahre alt. Weitere M\u00fcnzen aus diesem Zeitraum: <a href=\"http:\/\/wag-muenzshop.de\/archiv\/a51\/m1947.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1539<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.smb.museum\/ikmk\/object.php?id=18203630\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1539<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.numisbids.com\/n.php?p=lot&amp;sid=362&amp;lot=2257\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1541<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.smb.museum\/ikmk\/object.php?id=18205874\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1541<\/a>.<\/p>\n<p>Ich habe den Verdacht, dass es sich bei der linken Person auf dem &#8222;Zecherrelief&#8220; um Joachim II. handelt. Mit heutigen Funktionsbezeichnungen versehen k\u00f6nnte sich dann Folgendes ergeben: <b>Bauherr <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_II._%28Brandenburg%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joachim II.<\/a><\/b>, <b>Architekt<\/b> <b><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Caspar_Theiss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Caspar Theiss<\/a> und<\/b> <b>Bauleiter (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polier\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Polier<\/a>) <a href=\"http:\/\/berlin.kauperts.de\/Strassen\/Kunz-Buntschuh-Strasse-14193-Berlin#Geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kunz Buntschuh<\/a><\/b>.<\/p>\n<p>Dabei ist es eigentlich gar nicht so wichtig, ob das Relief schon immer im Jagdschloss angebracht war bzw. f\u00fcr das Jagdschloss erschaffen wurde, oder aber f\u00fcr das Stadtschloss oder ein anderes Bauvorhaben aus der Zeit. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob es zeitlich eingegrenzt werden kann. Das es aus der Zeit um 1542 stammt, scheint hierbei wohl allgemeine Ansicht zu sein. Auch, dass es wegen der hohen Qualit\u00e4t von&nbsp;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Schenck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans Schenk<\/a> hergestellt wurde.<\/p>\n<div>\n<p>Leider sind von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Caspar_Theiss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Caspar Theiss<\/a> und von <a href=\"http:\/\/berlin.kauperts.de\/Strassen\/Kunz-Buntschuh-Strasse-14193-Berlin#Geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kunz Buntschuh<\/a> keine Abbildnisse \u00fcberliefert. Von Caspar Theiss soll es zwar mal ein Abbild gegeben haben, so schreibt <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1786-Friedrich-Nocolai-Beschreibung-der-k\u00f6niglichen-Residenzst\u00e4dte-Berlin-und-Potsdam.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1786<\/a> Friedrich Nicolai:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;<em>1538. Kaspar Thie\u00df oder Thei\u00df. Sein Bildni\u00df von Stein in halb erhabener Arbeit steht im Schlosse zu Grunewald neben dem Bildnisse Kurf. Joachims II<\/em>.&#8220; und erg\u00e4nzt &#8222;<em><a href=\"http:\/\/books.google.de\/books\/about\/Altes_und_neues_Berlin.html?id=Gj4LcgAACAAJ&amp;redir_esc=y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00fcster<\/a> t. III. p. 5, giebt vor, es solle das Brustbild dieses Baumeisters aus Marmor im Berlinschen Schlosse vorhanden seyn. Es ist aber, jetzt, gewi\u00df nicht mehr da<\/em>.&#8220; Herr Dr. Karl Seidel schreibt 1828 (siehe <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1786-Friedrich-Nocolai-Beschreibung-der-k%C3%B6niglichen-Residenzst%C3%A4dte-Berlin-und-Potsdam.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Seite 11<\/a>) ebenso: &#8222;<em>Kasper Thie\u00df oder Thei\u00df, welcher 1542 auch das Jagdschloss Grunewald eraut hat, woselbst man noch des K\u00fcnstlers eigenes Bild in halb erhobener Arbeit erblickt.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Wobei die Aussage von Dr. Seidel &#8222;<em>woselbst man noch<\/em>&#8220; so klingt, als wenn sich dieses Abbild von Caspar Theiss 1828 noch im Jagdschloss befunden hat. Was geschah dann damit?<\/p>\n<p>&#8222;Sofern also die beiden Pers\u00f6nlichkeiten Theiss und Buntschuh tats\u00e4chlich auf dem Zecherrelief abgebildet sind, w\u00e4re dies alleine schon eine Einzigartigkeit f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Leider ist auch von Bildhauer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Schenck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans Schenk<\/a> kein Abbild \u00fcberliefert. Wikipedia (Fundstelle 09.02.2013) gibt sein Geburtstag mit &#8222;<i>um 1500 in <\/i><a title=\"Schneeberg (Erzgebirge)\" href=\"http:\/\/www.schneeberg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Schneeberg<\/i>&#8222;<\/a> und seinen Todestag &#8222;<i>um 1566 in Berlin<\/i>&#8220; an. Der fr\u00fchere Schlo\u00dfbaumeister Herr Professor Martin Friedrich Rabe schrieb <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1832-Rabe-Sandsteinbildwerk-im-Berliner-Schloss.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1832<\/a> \u00fcber Hans Scheutzlich: &#8222;<i>Er kehrte jedoch in der Folge nach seiner Vaterstadt zur\u00fcck, wo er starb und wo &#8230;&nbsp;\u201edessen wahrhafftes Bildni\u00df in Sanct Marien-Kirchen von seiner Lehrsch\u00fcler einem, k\u00fcnstlich gemacht, zu sehen ist.<\/i>\u201c&#8220;. Als Fundstelle gibt er Christian Meltzern an. Dieser schrieb <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1716-Meltzern-Chistian-Schneeberg-Seite-636.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1716<\/a>:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;<i>Schneebergis K\u00fcnstler: Von solchen f\u00fcrnehmen K\u00fcnstlern, so allhier gebohren und theils gewohnet, beyderseits aber den Schneeberg geziertet, ist zu nenen <b>Hann\u00df Scheuzlich<\/b>, welcher Joachimi II. Churf\u00fcrstens zu Brandenburg, Steinmetz und Bildhauer in dem herrl. Bau des Schlo\u00dfes zu C\u00f6lln bey Berlin gewesen.<br \/>\n<b>Dessen wahrhafte Bildni\u00df in St. Marien-Kirchen von seiner Lehr-Sch\u00fcler einem k\u00fcnstlich gemacht zu sehen ist.<\/b><\/i>&#8222;<\/p>\n<p>Das Hans Schenk (sp\u00e4ter) von Berlin nach Schneeberg zur\u00fcckgekehrt und dort dann verstorben ist, vermag ich daraus nicht herauszulesen. Leider fehlt eine Ortsangabe zur St. Marien-Kirche. Friedrich Nicolai schrieb <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1786-Friedrich-Nocolai-Beschreibung-der-k\u00f6niglichen-Residenzst\u00e4dte-Berlin-und-Potsdam.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1786 (Abschrift Seiten 7 und 8)<\/a>: &#8222;<em>vermuthlich zu Schneeberg<\/em>&#8222;. In Schneeberg gibt es in der N\u00e4he der St. Wolfgang Kirche (<a href=\"http:\/\/www.st-wolfgang-schneeberg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1<\/a>\/<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St.-Wolfgangs-Kirche_%28Schneeberg%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2<\/a>) lediglich eine Stra\u00dfe &#8222;<a href=\"http:\/\/maps.google.de\/maps?q=Marienplatz+Schneeberg&amp;hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hnear=Am+Marienplatz,+08289+Schneeberg,+Chemnitz,+Sachsen&amp;gl=de&amp;t=m&amp;z=16\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Am Marienplatz<\/a>&#8222;. In Zwickau hingegen gibt es den Dom St. Marien (<a href=\"http:\/\/www.nicolai-kirchgemeinde.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1<\/a>\/<a href=\"http:\/\/www.kirchenbauverein-schneeberg.de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2<\/a>\/<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marienkirche_%28Zwickau%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">3<\/a>), welcher nur rund <a href=\"http:\/\/maps.google.de\/maps?saddr=Ev.-Luth.+Dom+St.Marien,+Domhof,+Zwickau&amp;daddr=Ev.-luth.+Pfarramt+St.+Wolfgang,+Kirchgasse+7,+08289+Schneeberg&amp;hl=de&amp;sll=50.594026,12.64361&amp;sspn=0.010298,0.027874&amp;geocode=FQHlBQMdEaa-ACHUC0zdqs2-Pinjxo1UVSynRzHUC0zdqs2-Pg%3BFeoABAMdGu3AACk3yEFFwMugRzEmkSmB1pKwmA&amp;oq=St.+Marien&amp;t=h&amp;gl=de&amp;mra=ls&amp;z=12\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">20<\/a> km von Schneeberger entfernt ist. Aber auch in Berlin gibt es eine St. Marien-Kirche (<a href=\"http:\/\/www.marienkirche-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1<\/a>\/<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marienkirche_%28Berlin-Mitte%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2<\/a>). Ich habe am 08.02.2013 die beiden Kirchengemeinden in Zwickau und Berlin angeschrieben und angefragt, ob dort etwas von einem Bildniss, welches Hans Schenk darstellen k\u00f6nnte, bekannt ist.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>In dem Bericht aus dem Jahr <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1832-Rabe-Sandsteinbildwerk-im-Berliner-Schloss.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1832<\/a> von Professor Rabe &#8222;<i>Nachricht von einem im K\u00f6nigl. Schlosse zu Berlin, auf urspr\u00fcnglicher Stelle, wieder aufgefundenen Bildwerk in Sandstein&#8230;<\/i>&#8220; finden sich aber noch weitere interessante Hinweise. Das Bildwerk, welches aus der Zeit des Schlossausbaus ab 1538 unter Joachim II. stammte, wurde am 03.03.1830 wiederentdeckt. Seinen Kunstwert bezeichnet er wie folgt:&nbsp; &#8222;<i>Es ist in der That in Hinsicht auf Kunst der vorz\u00fcglichste Ueberrest jenes alten Schlosses,..<\/i>.&#8220;. Dann fragt er nach den K\u00fcnstlern und kommt zu dem Ergbnis: &#8222;<i>Mit der gr\u00f6\u00dften Wahrscheinlichkeit kann man jedoch den Bildhauer Hans Scheu\u00dflich f\u00fcr den vorz\u00fcglichsten Meister dieses Bildwerks halten.<\/i>&#8220; Auf dem Bildwerk ist unter anderem, auch Joachim II. abgebildet: &#8222;<i>&#8230;von besonderem Interesse sind sechs runde F\u00fcllungen mit m\u00e4nnlichen und weiblichen K\u00f6pfen in Profil, wovon sich&#8230;zwei gr\u00f6\u00dfere in den dreieckigen Feldern zu beiden Seiten des Bogens befinden. Diese zwei letztern sind von vorz\u00fcglicher Arbeit und stellen, in nat\u00fcrlicher Gr\u00f6\u00dfe, den Erbauer des Schlosses, den Churf\u00fcrsten Joachim II. und dessen zweite Gemalin, die Churf\u00fcrstin Hedwig, eine Tochter des K\u00f6nigs Sigismund von Polen dar.<\/i>&#8220; Dann gibt Professor Rabe noch einen hochinteresanten Hinweis (<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1832-Rabe-Sandsteinbildwerk-im-Berliner-Schloss.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abschrift Seite 8<\/a> gelb markiert):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;<strong><i>Der Kopf des Churf\u00fcrsten ist vollkommen denen auf den M\u00fcnzen dieses F\u00fcrsten gleich,..<\/i><\/strong>&#8222;<\/p>\n<p>Bedauerlicherweise gibt er nicht an, auf welche M\u00fcnzen es sich bezieht. Auch auf jene von <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1542-Vergleich-Joachim-II-Guldengroschen-mit-Relief.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1542<\/a>, wie ich es oben tue? Oder auf die anderen vier M\u00fcnzen aus den Jahren von 1539 und 1541, oder gibt es noch weitere M\u00fcnzen mit dem Abbild von Joachim II. aus diesem Zeitraum?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3685 aligncenter\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen-300x75.jpg\" alt=\"1939 1539 1541 1541 Joachim II auf Muenzen\" width=\"300\" height=\"75\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen-300x75.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen-150x37.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen-1024x257.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen-400x100.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1939-1539-1541-1541-Joachim-II-auf-Muenzen.jpg 1526w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ob heute noch eine Abzeichnung oder ein Foto des 1830 aufgefundenen Sandstein-Bildnisses existiert, ist mir nicht bekannt. Aber es k\u00f6nnte wichtig helfen die Frage zu kl\u00e4ren, ob es sich bei der linken Person auf dem Zecherrelief im Jagdschloss Grunewald tats\u00e4chlich um Joachim II. handeln k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/div>\n<p>Hans Schenk soll \u00fcbrigens auch M\u00fcnzabbildungen erschaffen haben, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Schenck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a> Stand 12.02.2013: &#8222;<em>&#8230;seine Verdienste als Medaillenschneider hervorzuheben<\/em>&#8220; (siehe <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moritz_(Sachsen)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kurf\u00fcrst Moritz<\/a> von <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1547-Kurfuerst-Moritz-Hans-Schenck.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1547<\/a> in Silber, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sabina_von_Brandenburg-Ansbach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sabina von Brandenburg<\/a> von <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1558-Sabina-von-Brandenburg-von-Hans-Schenck.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1558<\/a> in Stein und Joachim II. 2x in Stein von <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1560-Joachim-II-von-Hans-Schenck-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1560<\/a>, <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1560-Joachim-II-von-Hans-Schenck-2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1560<\/a> und Joachim II u.a. von <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1564-Joachim-II-von-Hans-Schenck.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1564<\/a> in silber), was die Frage aufwirft, ob evtl. auch das Abbild auf dem Guldengroschen von 1542 von ihm stammt bzw. stammen k\u00f6nnte (?), ich versuche das noch herauszufinden, &#8211; die starke \u00c4hnlichkeit w\u00e4re dann sofort erkl\u00e4rlich, denn beide&nbsp;Portr\u00e4ts w\u00fcrden dann vermutlich aus der gleichen K\u00fcnstlerhand stammen?! Das Portr\u00e4t auf der M\u00fcnze von 1542 scheint mir &#8222;feiner charakterisiert&#8220;, als auf den beiden M\u00fcnzen von 1539 und 1541. In sp\u00e4teren Jahren &#8222;legte&#8220; Jochim II. dann k\u00f6rperlich zu, was sich an einem Vergleich der beiden Schenk-M\u00fcnzen von 1560 (Joachim II. ca. 55. Jahre alt) mit den \u00d6lbildern von Cranach von ca. <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Joachim_II_%28Cranach%29.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1555<\/a> (ca. 50 Jahre alt) und <a href=\"http:\/\/hu.wikipedia.org\/w\/index.php?title=F%C3%A1jl:Joachim_II_von_Brandenburg.JPG&amp;filetimestamp=20080806075951\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1562<\/a> (ca. 57. Jahre alt) zeigt.) (Weitere M\u00fcnze von <a href=\"http:\/\/www.smb.museum\/ikmk\/object.php?id=18205875\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1551<\/a>). Zwei Gem\u00e4lde, welche Joachim II. vor der Zeit der Schlossbauten zeigen, stammen aus dem Jahr <a href=\"http:\/\/www.google.de\/imgres?hl=de&amp;client=firefox-a&amp;hs=9rs&amp;sa=X&amp;tbo=d&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;biw=1680&amp;bih=859&amp;tbm=isch&amp;tbnid=9hbQ_eUXDhzM4M:&amp;imgrefurl=http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/in-voller-ruestung-solvejg-kralik-stellvertretende-kastellanin-im-jagdschloss-grunewald-vor-dem\/7311786.html&amp;docid=AzRUB6IZY4SXrM&amp;imgurl=http:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/heprodimagesfotos83120121026grunewald004-jpg\/7311786\/5-format43.JPG&amp;w=924&amp;h=693&amp;ei=pPsTUYnABOLL4ASPvICwCQ&amp;zoom=1&amp;iact=rc&amp;dur=258&amp;sig=110362020798573785806&amp;page=2&amp;tbnh=129&amp;tbnw=175&amp;start=58&amp;ndsp=63&amp;ved=1t:429,r:65,s:0,i:283&amp;tx=38&amp;ty=107\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1520<\/a> (ca. 15 Jahre alt) und <a href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lucas_Cranach_d.%C3%84._-_Portr%C3%A4t_Kurf%C3%BCrst_Joachim_II.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1529<\/a> (ca. 24. Jahre alt). Hier wirkt er allerdings, wie ich finde, anders als auf den dann folgenden M\u00fcnzbildnissen von 1539, 1541 und 1542. Weitere Bildnisse von Joachim II. befinden sich lt. Angabe von Paul Seidel (1902 &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1902-Seidel-Paul-Hohenzollernjahrbuch-6.1902-S.-57-69.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die \u00e4ltesten Bildnisse der brandenburgischen Hohenzollern<\/a>&#8222;) im schwedischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Gripsholm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schloss Gripsholm<\/a>, ob das aber auch heute noch der Fall ist, ist mir nicht bekannt.<\/p>\n<p>\u00dcber das Stadtschloss schreibt B\u00f6rsch-Supan 1981\/97 auf Seite 6. folgendes: &#8222;<i>Unmittelbar nach der \u00dcbernahme der Regierung 1536 begann Joachim mit dem Um- und Erweiterungsbau des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berliner_Stadtschloss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Stadtschlosses<\/a>, f\u00fcr den er die besten ihm erreichbaren K\u00fcnstler heranzog, die Baumeister Caspar Thei\u00df und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konrad_Krebs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Konrad Krebs<\/a> und den Bildhauer Hans Schenk genannt Scheu\u00dflich.<\/i>&#8220; Krebs verstarb 1540. Auf Seite 13. schreibt B\u00f6rsch-Supan dann: &#8222;<i>Caspar They\u00df f\u00fchrte um 1540 f\u00fcr Joachim II. den Renaissancebau des Berliner Schlosses aus. Kunz Buntschuh unterst\u00fctzte ihn dabei als Bauschreiber.<\/i>&#8220; <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berliner_Schloss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia<\/a> schreibt mit Fundstellendatum 18.01.2013 \u00fcber die Baugeschichte des Berliner Stadtschlosses: &#8222;<i>Kurf\u00fcrst Joachim II. lie\u00df im 16. Jahrhundert die sp\u00e4tmittelalterliche Burg weitgehend abtragen und an ihrer Stelle durch die Baumeister Caspar Theiss und Kunz Buntschuh nach dem Vorbild des <a title=\"Schloss Hartenfels\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Hartenfels\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlosses in Torgau<\/a> eine prachtvolle und bedeutsame Renaissance-Residenz errichten.<\/i>&#8220;<\/p>\n<p>Etwa rund vier Jahre nach Baubeginn am Stadtschlosses (ab 1538) begann der Bau des Jagdschlosses (1542). <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Preu%C3%9Fen-Kunst-Architektur-Gert-Streidt\/dp\/3895084247\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gert Streidt, Peter Feierabend: Preu\u00dfen. Kunst und Architektur. K\u00f6nemann, K\u00f6ln 1999, S. 514.<\/a>) schreiben in ihrer K\u00fcnstlerbiografie \u00fcber Theiss und Buntschuh:<i> &#8220; Theis&#8230;1537-1538 Schlo\u00dfbaumeister in Berlin; 1539-1544 in Berlin urkundlich erw\u00e4hnt; Leiter des kurf\u00fcrstlichen Bauwesens; Mitarbeit an zahlreichen Schlo\u00dfbauten; betrieb zusammen mit dem kurf\u00fcrstlichen Rat G. Brage, K. Buntschuh und den M\u00fcnzmeistern P. Mohlradt und A. Schenk eine Gesellschaft zur Ausbeutung der Bodensch\u00e4tze der Mittelmark, die 1539 das kurf\u00fcrstliche Privileg erhielt; 1544 gr\u00fcndet die Gesellschaft das Salzwerk Beelitz\u201c, Theiss wird zum M\u00fchlenmeister ernannt.&#8220; <\/i>Beide waren also in genau diesen Zeitr\u00e4umen nicht nur gemeinsam am Stadtschloss t\u00e4tig, sondern standen auch in anderer Gesch\u00e4ftsbeziehung zusammen. Neuzeitlich ausgedr\u00fcckt w\u00fcrde ich das wie folgt verstehen: Beide waren &#8222;Partner&#8220;. Daher w\u00e4re es logisch anzunehmen, dass beide auch gemeinsam am Jagdschloss t\u00e4tig waren, wobei man aus dem \u00fcberlieferten Relief ableiten k\u00f6nnte, dass Theiss als &#8222;Leiter des kurf\u00fcrstlichen Bauwesens&#8220; als im Rang h\u00f6her anzusehen ist als Buntschuh, wird Theiss doch auf dem Relief als die zentrale Person dargestellt. &#8211; Selbst Theiss sein Krug (oder m\u00f6glicherweise &#8222;Pokal&#8220;, wie bei der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/jagdschloss-grunewald\/zecherrelief-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">F\u00fchrung<\/a> am 27.01.2013 erw\u00e4hnt wurde) erscheint fast 4x gr\u00f6\u00dfer als der von Buntschuh. Steht ihm deshalb auch 4x mehr an Ehrung durch den &#8222;WILKVM&#8220; zu? Falls beide sowohl am Stadtschloss, als auch am Jagdschloss Grunewald t\u00e4tig waren, w\u00e4re die Verbringung des Reliefs vom Stadtschloss zum Jagdschloss dann historisch nicht einmal falsch; Bauherr &#8211; 1. Baumeister &#8211; 2. Baumeister. Wenn es also am Stadtschloss zu einer sp\u00e4teren Zeit nicht mehr erw\u00fcnscht war, so war das Vestib\u00fcl im Jagdschloss genau der richtige Ort gewesen, um das Relief f\u00fcr die Nachwelt zu erhalten.<\/p>\n<p>Interessant ist noch der Hinweis von Hartwig Schmidt (<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1992-450-Jahre-Jagdschloss-Grunewald.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aufs\u00e4tze<\/a>, Seite 42, &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/jagdschloss-grunewald\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kellergescho\u00df<\/a>&#8222;), dass n\u00e4mlich das Zecherrelief \u00fcber dem ehemaligen Eingang zum Kellergescho\u00df angebracht ist. \u00dcber das Kellergescho\u00df schreibt er:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;<i>Genutzt wurden die Kellerr\u00e4ume sicherlich zur Vorratshaltung, zum Lagern der Wein- und Biervorr\u00e4te, auf die das \u201cZecher-Relief\u201d hinweist und \u00fcber deren Zugang es angebracht ist. Im schmalen Eingangsraum befand sich ein 160\/50\/30 cm gro\u00dfes Sandsteinbecken, das mit einer Rinne in Verbindung stand, die an der Seeseite bis \u00fcber die Sch\u00e4lungsmauer hinausf\u00fchrte&#8230;Ob das Ausgu\u00dfbecken zu einer Badestube geh\u00f6rte, wie sie Lewy (<a href=\"http:\/\/www.booklooker.de\/B%FCcher\/Lewy\/id\/A01ewOBd01ZZq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Max Lewy<\/a>) f\u00fcr das Schlo\u00df Hartenfels beschreibt und wie sie auch im Jagdschlo\u00df Grimnitz vorhanden gewesen ist, eine vert\u00e4felte Badestube mit gro\u00dfen und kleinen kupfernen Wannen, Fu\u00dfkesseln und Schwitzbank, deren Wasser in einem kupfernen Ofen erhitzt wurde, l\u00e4\u00dft sich nicht mehr feststellen. Ebenso wenig wie die m\u00f6gliche Nutzung als Mundk\u00fcche, zu der auch ein Ablaufbecken notwendig gewesen w\u00e4re.<\/i>&#8222;<\/p>\n<p>Die Frage steht also im Raum, ob der Keller in einem fr\u00fcheren Sinne einmal als das genutzt wurde, was man heute als &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wellness\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wellness<\/a>&#8220; bezeichnet. Wenn dem so w\u00e4re, so w\u00e4re das Zecherrelief \u00fcber dem Eingang zu diesem &#8222;Wohlf\u00fchl-Bereich&#8220; der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuzeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">fr\u00fchen Neuzeit<\/a> ebenfalls auch am richtigen Ort angebracht. Was f\u00fcr ein Zufall?<\/p>\n<p>Und w\u00e4re es heute doch nur in einem St\u00fcck dort sch\u00f6n eingerahmt und eingepasst angebracht, so h\u00e4tte nie jemand die Vermutung aufgestellt, dass es dort eigentlich wohl vielleicht fr\u00fcher einmal nicht hingeh\u00f6re&#8230;.<\/p>\n<p>Der oben schon erw\u00e4hnte Friedrich Nicolai schrieb <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1786-Friedrich-Nocolai-Beschreibung-der-k\u00f6niglichen-Residenzst\u00e4dte-Berlin-und-Potsdam.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1786<\/a> zur Jahresangabe 1543: &#8222;<em>Es ist sonderbar, da\u00df ob man gleich so mancherley Bildhauerarbeiten von diesen Zeiten und nachher noch findet, dennoch nicht ein einziger Name eines Bildhauers \u00fcbrig geblieben ist.<\/em>&#8220; &#8211; verflixt nochmal!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Erbauer \/ Ist eine der Personen auf dem Zecherrelief Joachim II.? 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