{"id":291,"date":"2012-05-26T05:38:49","date_gmt":"2012-05-26T05:38:49","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=291"},"modified":"2025-07-03T09:25:30","modified_gmt":"2025-07-03T08:25:30","slug":"dachsberg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=291","title":{"rendered":"Dachsberg(e) am Havelufer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der 61 Meter hohe Dachsbeg und seine Ausl\u00e4ufer mit seinen tiefen Schluchten liegen an der Havel zwischen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberg<\/a>, auf welchem der Grunewaldturm steht. Das Gebiet ist sehr abwechlungsreich und bietet vom <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5168\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Havelh\u00f6henweg<\/a> aus wundersch\u00f6ne Ausblicke \u00fcber die Berliner Unterhavel. Die Dachsberg(e) erschlie\u00dfen sich dem Besucher haupts\u00e4chlich von Schildhorn aus, dem Haveluferweg folgend, oder aber \u00fcber den Schildhornweg von der Havelchaussee zum Kuhhorn, allerdings wurde dieser gro\u00dfe Waldtransportweg erst um ca. 1950 angelegt, wie sich aus dem Landkarten der Galerie 1 ergibt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>LANDKARTEN<\/strong><\/span> (Galerie 01)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>DACHSBERG<\/strong><\/span> (Galerie 02)<span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der Dachsberg ist als Berg vor Ort eigentlich schwer auszumachen, da er keinen erkennbaren Gipfel besitzt, eher eine Art Plateau. Wege sind dort zwar vorhanden, allerdings durch \u00c4ste und Laub zum Teil schwer zu begehen. Von dem Plateau aus hat man keine Fernsicht, da es vollst\u00e4ndig bewaldet ist. Allerdings war dies nicht immer so:<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>1894<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fontane<\/a>, Seite 17:<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8222;<em>Um auf den ca. 60 Meter hohen Dachsberg zu gelangen, gehen wir den Fu\u00dfpfad hinan, welcher sich gegen\u00fcber der Rieger&#8217;schen Restauration an den Stallungen entlang den Berg hinauszieht. Nach 10 Minuten haben wir die H\u00f6he des Dachsberges erreicht. Von der abgeholzten Lichtung, durch die unser Weg in der bisherigen Richtung zur <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2191\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Chaussee<\/a> nach Wannsee weiterf\u00fchrt, haben wir nach links einen pr\u00e4chtigen Blick auf die bergigen Waldungen der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1960\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Saubucht<\/a>. Vor uns, unten im Thale, zieht&nbsp; sich die Chaussee hin. Wir begr\u00fc\u00dfen diese Aussicht vom Dachsberge um so freudiger, als sich solche Ausblicke in tiefer liegenden Landschaften in der Umgegend Berlins nur selten vorfinden.<\/em><em><br \/>\nWir gehen nun bergab zur Chaussee hinunter und verfolgen diese 10 Minuten rechts hinauf bis zu der links am Wege stehenden Tafel der Chaussee-Verwaltung, woselbst nach rechts ein Weg zum nahen Rande des steil zur Havel anfallenden, 76 Meter hohen <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberges<\/a> f\u00fchrt.<\/em><\/span><\/div>\n<\/blockquote>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der Wegeingang von der ehemaligen Rieger&#8217;schen Restauration aus (heute Hotel\/Parkplatz) ist inzwischen zugewachsen und nicht mehr zu erkennen. Der folgende Weg dann als solcher ist jedoch auch heute noch erkennbar. <\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>DACHSBERGE<\/strong><\/span> (Galerie 03, 04 und 05)<\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Dachsberg<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>e<\/strong><\/span> gibt es eigentlich gar nicht. Der Name taucht allerdings auf einigen Ansichtskarten auf. (Galerie 03)<\/span><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>1902<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=676\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berdrow<\/a>:<br \/>\n&#8222;<em><strong>Dieser Abschnitt, bedeutend niedriger, aber viermal so umfangreich wie der Havelberg, entbehrt eines einheitlichen Namens.<\/strong> Er wird durch eine bei <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> beginnende und s\u00fcdw\u00e4rts gr\u00f6\u00dftenteils in Schonungen verlaufende Schlucht, den Dachsgrund, in zwei l\u00e4ngliche Plateaus zerlegt: den Karlsberg, der nach Norden durch eine schmale Landbr\u00fccke zwischen Havel und Dachsgrund in den&nbsp; Dachsberg \u00fcbergeht und in die Schildhornspitze, urspr\u00fcnglich eine echte Insel, ausl\u00e4uft, und ein gr\u00f6\u00dftenteils \u00f6stliches Plateau, in dessen Mitte der<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Friedhof der Namenlosen<\/a> liegt, die letzte Ruhestatt derer, die, matt vom fruchtlosen Ringen mit den leiden oder den R\u00e4tsels des Daseins, das Leben hier in der Waldeinsamkeit von sich warfen<\/em>.&#8220;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Unter Dachsberge kann sprachlich so der \u00f6rtlichen Bereich des Havelh\u00f6henweges zwischen Dachsberg bis hin zum Karlsberg verstanden werden. Dort, am Karlsberg, gibt es zwei markante Schluchten.<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>\u00dcber die erste Schlucht<\/strong>, ich bezeichne sie hier als &#8222;<strong>Dachsberg<span style=\"text-decoration: underline;\">e<\/span>schlucht<\/strong>&#8220; (Galerie 04), f\u00fchrte fr\u00fcher einmal eine kleine Wanderwegbr\u00fccke, heute sind von ihr nur noch Reste erkennbar. Durchqueren kann man die Schlucht heute \u00fcber Treppen, au\u00dferdem f\u00fchrt ein schmaler Weg hinab zum Havelufer. Oberhalb der Schlucht steht s\u00fcdlich eine sehr <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=164\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">alte Eiche<\/a>, welche ich zu der mit zu den \u00e4ltesten Eiche im Grunewald halte. Vom n\u00f6rdlichen Oberrand der Schlucht bietet sich auch heute noch eine wunderbare Aussicht auf die Unterhavel und das Gatower Ufer. Auf historischen Ansichtskarten ist von dort aus auch die Spitze des Grunewaldturms zu erkennen. Auch 2005 war mir dies m\u00f6glich, 2012 wegen Astwuchs jedoch zur Zeit nicht mehr.<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>Die zweite Schlucht<\/strong> bildet endg\u00fcltig den \u00dcbergang von den &#8222;Dachsbergen&#8220; zum <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberg<\/a>, weshalb ich sie hier auch als &#8222;<strong>Karlsbergschlucht<\/strong>&#8220; (Galerie 05) bezeichne. Diese Schlucht war vielfaches Fotomotiv auf historischen Ansichtskarten und wurde dort unterschiedlich bezeichnet: &#8222;Dachsgrund&#8220;, &#8222;Waldpartie am Kaiser-Wilhelm-Turm&#8220;, &#8222;Umgebung des Kaiser-Wilhelmturms\/Schlucht in den Dachsbergen&#8220;, &#8222;Dachsbergen bei Schildhorn&#8220;. Inwieweit diese (und auch die andere) Schlucht von der Topografie her tats\u00e4chlich dem Dachsgrund zugerechnet werden k\u00f6nnen, ist mir nicht bekannt. Es ist denkbar, dass es einmal eine Verbindung bestand, welche durch den Bau der Havelchaussee zerst\u00f6rt wurde. Allerdings gehe ich davon aus, das dies nicht der Fall war und die Ortsangaben auf den Ansichtskarten nur hilfsweise erfolgten.<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Fr\u00fcher hatte man von ihr einen Fernblick auf das Gatower Havelufer, was durch den Baumbewuchs heute aber nicht mehr der Fall ist. Der Abgang zur &#8222;Karlsbergschlucht&#8220; befindet sich direkt an der Bushaltestelle und \u00fcber mehrere Treppenabschnitte gelangt man zum Havelufer. Ihr Ausgang befindet sich dann direkt neben der &#8222;Wasserrettungsstation Grunewaldturm&#8220;. Fr\u00fcher befand sich am oberen Abgang eine m\u00e4chtige alte Kiefer, welche heute aber nicht mehr dort steht. Was aus ihr wurde, ist mir nicht bekannt. Daf\u00fcr stehen an ihrem oberen Teil einige andere alte Kiefern und &#8211; als H\u00f6hepunkt &#8211; am S\u00fcdhang der Schlucht zum Karlsberg hin steht erfreulicherweise auch heute noch eine <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=190\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">alte Linde<\/a>, welche bereits auf historischen Ansichtskarten (hier seit 1908) zu erkennen ist.<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>1927<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolter, Sommer, Klotz<\/a>, Seite 28:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><em>&#8222;Ein in s\u00fcdwestlicher Richtung verlaufendes Gestell G f\u00fchrt uns nach wenigen Minuten quer durch den Dachsgrund, der in der N\u00e4he seinen Anfang nimmt. So reizvoll es ist, diesem alten Schmelzwasserverlauf bis zu seiner Einm\u00fcndung in die Havel bei <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/schildhorn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> zu folgen, so wollen wir es uns doch versagen. Unser Gestellweg zwingt uns zun\u00e4chst zu einem steilen Aufstieg (sind wir doch im Gebiet des <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberges<\/a>) und bringt und bald an die <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/autoverkehr\/havelchaussee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Chaussee<\/a> Pichelsberg-Wannsee. Wir folgen ihr abw\u00e4rts bis zum Kilometerstein 5,5. Da schneidet sie eine 500 m lange, von NO nach SW verlaufende schmale, aber scharf V-f\u00f6rmige in das Gel\u00e4nde eingeschnittene Rinne, die zur Havel abf\u00e4llt. Sie ist ein Musterbeispiel daf\u00fcr, welche Formen flie\u00dfendes Wasser in ein aus lockeren Aufsch\u00fcttungen bestehendes Gel\u00e4nde schneidet. Noch erreicht die Rinne nicht ganz das Niveau der Havel. Die Bildung von Rinnen und Schluchten l\u00e4\u00dft sich am ganzen Steilufer der Havel vom Schildhorn bis zur Gro\u00dfen Steinlanke studieren, &#8211; am besten vielleicht wenn wir nun der Havelchaussee folgen, die hart am Steilhang des Havelberges entlangf\u00fchrt. Eine Landschaft von solcher Eigenart, da\u00df wir uns sicher darum beneiden w\u00fcrden, wenn sie nicht eben in unseren N\u00e4he lege!<\/em>&#8222;<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>DACHSGRUND (sehr tiefe Schlucht)<\/strong><\/span> (Galerie 06, 07 und 08)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9267 alignleft\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen-300x169.jpg\" alt=\"1941-08 Waldpark Grunewald - Die Baukunst - 05 Flaechenplanung Dachsberg klein mit Erlauterungen\" width=\"250\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen-300x169.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen-150x84.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen-768x432.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen-400x225.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1941-08-Waldpark-Grunewald-Die-Baukunst-05-Flaechenplanung-Dachsberg-klein-mit-Erlauterungen.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-14041\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund.jpg 1600w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund-233x300.jpg 233w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund-1241x1600.jpg 1241w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund-116x150.jpg 116w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund-768x990.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund-1191x1536.jpg 1191w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1983-Geokarte-DFG-Dachsgrund-1588x2048.jpg 1588w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Der Dachsgrund erschlie\u00dft sich in drei Teilen in Nord-S\u00fcd-Richtung vom Osthang des Dachsberg bis zum Osthang des <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/grunewaldturm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberg<\/a>. Der <span style=\"text-decoration: underline;\">erste Abschnitt<\/span> befindet sich direkt am Osthang des Dachsberg und wird am S\u00fcdende vom Kuhhornweg unterbrochen. Der dort verlaufende Wanderweg f\u00fchrt dann im <span style=\"text-decoration: underline;\">zweiten Abschnitt<\/span> auf einem kleinen Pfad, dessen Eingang leicht zu \u00fcbersehen ist, vom Kuhhornweg oberhalb des Dachsgrund weiter bis zur Havelchaussee. M\u00f6glicherweise verlief fr\u00fcher einmal ein Wanderweg am Boden der Schlucht entlang (siehe unten Berdrow 1902 und Galeriebild 1907), was heute aber nicht mehr der Fall ist. Den <span style=\"text-decoration: underline;\">dritten Abschnitt<\/span> kann man dann auf einen Pfad von der Havelchaussee aus bis zum Osthang des Karlsberg durchlaufen. Der Pfad endet an einem Querweg. Die oben beschriebene &#8222;Dachsberg<span style=\"text-decoration: underline;\">e<\/span>schlucht&#8220; und &#8222;Karlsbergschlucht&#8220; k\u00f6nnten topografisch fr\u00fcher einmal Ausl\u00e4ufer des Dachsgrundes gewesen sein, was ich aber nicht annehme.<\/span><\/p>\n<div>\n<div>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>1902<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=676\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berdrow<\/a>: &#8222;<em>Er wird durch eine bei <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/schildhorn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> beginnende und flu\u00dfabw\u00e4rts gr\u00f6\u00dftenteils in Schonungen verlaufende Schlucht, den Dachsgrund, in zwei l\u00e4ngliche Plateaus zerlegt: den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberg<\/a>, der nach Norden durch eine schmale Landbr\u00fccke zwischen Havel und Dachsgrund in den Dachsberg \u00fcbergeht und in die Schildhornspitze, urspr\u00fcnglich eine echte Insel, ausl\u00e4uft&#8230;<\/em> &#8222;<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px; text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><strong>1957<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Behm<\/a>, Seite 18: &#8220; <em>&#8222;Durchwandert&#8220; der Berliner im Grunewald sich &#8222;rinnenartig dahinziehende T\u00e4ler und Senken, dann bewegt er sich auf Bodengr\u00fcnden, die urspr\u00fcnglich von sp\u00e4tsteinzeitlichen Schmelzwasserl\u00e4ufen geformt und durchsp\u00fclt wurden. Durchmi\u00dft er beispielsweise den &#8222;Dachsgrund&#8220;, der als lange Senke den s\u00fcdlich von <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/schildhorn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> sich erhebenden Dachs- und den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karlsberg<\/a>, teilweise uml\u00e4uft, so folgt er einem Gletscherwasserlauf, dessen st\u00fcrmende Wasser hier einst flossen und ein ansehnliches Flu\u00dfbett austieften. Heute umf\u00e4ngt ihn hier behagliche Waldeinsamkeit inmitten begraster H\u00e4nge mit Waldkr\u00e4utern, Stauden, Farnpflanzen und Himbeerdickichten.<\/em> &#8222;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In der Galerie habe ich die drei Abschnitte (Galerie 6, 7 und 8) einzeln aufgenommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>ELSGRUND<\/strong><\/span> (Galerie 09)<span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eine kleine Schlucht, welche durch den Dachsberg verl\u00e4uft. Ein Weg ist erkennbar, aber durch \u00c4ste und Laub schwer zu begehen. Die \u00e4lteste mir bekannte namentliche Erw\u00e4hnung habe ich bisher in Fontane 1894 auf Seite 18 gefunden. Woher der Name aber stammt, wei\u00df ich nicht. Wer es wei\u00df, bitte melden.<\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>KUHHORN<\/strong><\/span> (Galerie 10)<\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das Kuhhorn ist eine der sch\u00f6nsten Stellen der der Berliner Unterhavel. Ich bin dort gerne mit meinem Lauftreff entlanggelaufen und gehe dort ab und zu auch gerne mal baden. Ein Parkplatz befindet sich bei <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a>, von dort aus gelangt man nach einem Fu\u00dfweg von 15 Minuten zum Kuhhorn. <\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Seine ganze \u201cPracht\u201d entfaltet das Kuhhorn aber, wenn man von der Havelchaussee aus den Havelweg (verl\u00e4ngerter Schildhornweg), am Dachsberg und den dort beginnenden Dachsgrund vorbei, zum Havelufer hinunterl\u00e4uft. Stimmt das Wetter und die Tageszeit (siehe Fotos), er\u00f6ffnet sich ein grandioser Anblick und man k\u00f6nnte meinen, man steht am Elbufer. Meine Eltern haben mit ihrem kleinen Kanadier \u201c<a href=\"https:\/\/berliner-dampfer.de\/?page_id=4005\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mops<\/a>\u201d den Badeplatz um Kuhhorn fr\u00fcher oft angesteuert. <\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Zur \u201cWest-Berliner-Zeit\u201d haben die westalliierten Schutzm\u00e4chte dort den Aufbau von Schwimmbr\u00fccken ge\u00fcbt. Dann fuhren den verl\u00e4ngerten Schildhornweg Armeefahrzeuge und Panzerwagen auf und ab. Vermutlich wurden sie dabei vom britischen Stadtkommanden beobachtet, denn der hatte n\u00e4mlich auf der anderen Haveluferseite in der <a id=\"Zelle2Link5\" href=\"http:\/\/www.wir-in-gatow.de\/sehenswertes\/villalemm.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Villa Lemm<\/a> von 1945 &#8211; 1990 seine Residenz. Ich selbst halte dieses Anwesen \u00fcbrigens als eines der sch\u00f6nsten in ganz Berlin. <\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ich vermute, dass der verl\u00e4ngerte Schildhornweg zwischen Havelchaussee und Havelufer auch erst nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt wurde. Die urspr\u00fcngliche Haupt-Wegf\u00fchrung des Schildhornweges zwischen Schildhorn und \u201c<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/friedhof-grunewald-forst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Selbstm\u00f6rderfriedhof<\/a>\u201d hat seine urspr\u00fcngliche Bedeutung verloren, weshalb der \u201cSchildhornweg\u201d heute eigentlich \u201cKuhhornweg\u201d hei\u00dfen m\u00fcsste. Etwas oberhalb der Badestelle befand sich in meiner Jugend dort eine gro\u00dfe Liegewiese, welche heute aber nicht mehr als solche genutzt wird und langsam mit Buschwerk zuw\u00e4chst. Ferner befindet sich dort eine Rettungsstation der DLRG. Im Zuge der Brunnenarbeiten am Havelufer, wurde leider der bisher sehr angenehm zu belaufende Sand-Uferweg mit einer Schotterpiste \u201cbefestigt\u201d. <\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Woher der Name \u201cKuhhorn\u201d stammt, ist mir nicht bekannt. Wer es wei\u00df, bitte melden!<\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>SCHILDHORNWEG &#8211; HAVELWEG &#8211; KUHHORNWEG<\/strong><\/span> zwischen Havelchaussee und Kuhhorn (Galerie 11)<\/span><\/div>\n<div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Eine \u00f6rtlich sinnvolle, da nachvollziehbare Bezeichnung, w\u00e4re Kuhhornweg. Schildhornweg trifft f\u00fcr diesen Bereich nicht zu (siehe oben) und Havelweg (1981 Karte RV220 und 1986 NVA\/DDR) ist missverst\u00e4ndlich, da unz\u00e4hlige Wege zur Havel f\u00fchren und so bezeichnet werden k\u00f6nnen. Ich bezeichne den Weg zum Kuhhorn daher als &#8222;Kuhhornweg&#8220;.<\/span><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\nngg_shortcode_0_placeholder\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 61 Meter hohe Dachsbeg und seine Ausl\u00e4ufer mit seinen tiefen Schluchten liegen an der Havel zwischen Schildhorn und dem Karlsberg, auf welchem der Grunewaldturm&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":165,"footnotes":""},"class_list":["post-291","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=291"}],"version-history":[{"count":160,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42173,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/291\/revisions\/42173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}