{"id":1463,"date":"2012-07-28T15:01:06","date_gmt":"2012-07-28T15:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=1463"},"modified":"2026-03-28T08:48:29","modified_gmt":"2026-03-28T07:48:29","slug":"schlachtensee","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1463","title":{"rendered":"Schlachtensee"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1593\" style=\"border: 1px solid black;\" title=\"2008 CIMG4122 Schlachtensee-klein\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein-150x112.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein-300x224.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein-400x300.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2008-CIMG4122-Schlachtensee-klein.jpg 1100w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/a>Vom Fischerh\u00fcttenweg aus erschlie\u00dft sich n\u00f6rdlich die <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krumme Lanke<\/a>&nbsp; und s\u00fcdlich der Schlachtensee. Verbunden sind beide Seen durch die <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolfsschlucht<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der Schlachtensee ist wundersch\u00f6n, aber leider bei sch\u00f6nen Wochenendwetter oftmals total \u00fcberlaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bisherige Restaurant &#8222;Alte Fischerh\u00fctte&#8220; hei\u00dft nach umfassenden baulichen Ver\u00e4nderungen und Wiederer\u00f6ffnung jetzt nur noch <a href=\"http:\/\/www.fischerhuette-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fischerh\u00fctte<\/a>. Das Ensamble besteht aus der denkmalgesch\u00fctzen Alten Fischerh\u00fctte mit einer Weinhandlung, sowie einen neuen Bauk\u00f6rper mit Restaurant, Lounge-Bar, Festsaal und Sonnen-Terrasse. Abgerundet wird das Angebot von einem gro\u00dfen Biergarten mit SB-Imbiss, sowie einen kleinen Privatstrand und einem Kinderspielplatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer schnell etwas aus der Hand essen oder zu eine der beiden \u00f6ffentlichen Liegewiesen an der Krummen Lanke mitnehmen m\u00f6chte, der wird vermutlich bei dem Imbisswagen am Fischerh\u00fcttenweg gl\u00fccklich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Restauration &#8222;Neue Fischerh\u00fctte&#8220; gibt es nicht mehr. Allerdings befindet sich in der N\u00e4he ihres fr\u00fcheren Standortes auch heute noch ein Ruderbootverleih (leider keine Webseite). Der F\u00e4hrverkehr ist l\u00e4ngst eingestellt. Fr\u00fcher erfolgte er mit Ruder- und sp\u00e4ter sogar auch mit Motorbooten. Auf meiner Webseite Berliner Dampfer habe ich etliche <a href=\"http:\/\/www.berliner-dampfer.de\/html\/fahren_schlachtensee.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bilder<\/a> eingestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch gab es fr\u00fcher einmal eine kleine Badeanstalt mit Bootsschuppen, davon ist heute vor Ort aber nichts mehr zu erkennen.<\/p>\n<p><strong>1894<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fontane<\/a>, Seite 45-47 und 71-72:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><em>&#8222;Die Lage der &#8222;Alten Fischerh\u00fctte&#8220; (mit gro\u00dfer Ausspannung) am Nordende des gr\u00f6\u00dften aller Grunewaldseen, des Schlachten-Sees, eingebetet in das tiefe Thal, welches sich von der Krummen Lanke zum Schlachten-See erstreckt, und beschattet von alten Baumriesen, ist eine recht malerische. Der Besuch der Alten Fischerh\u00fctte ist um so mehr noch zu empfehlen, als der Blick auf den waldumrandeten Schlachten-See, sowohl von der Veranda im Garten aus, als auch von der durch eine Fahnenstange gekennzeichneten Anh\u00f6he rechts, oberhalb der Wirtschaftsr\u00e4ume, einen hohen Genu\u00df gew\u00e4hrt.<\/em><br \/>\n<em> Einst stand hier das Fischerdorf Slatdorf, eine kleine Niederlassung der Sumpf und See liebenden <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wenden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wenden<\/a>. Nach der Unterwerfung der wendischen V\u00f6lkerst\u00e4mme durch die von Westen her unaufhaltsam vordringenden <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche#Urspr.C3.BCnge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutschen<\/a> verlie\u00dfen die alten Anwohner des Schlachten-Sees ihre H\u00fctten und das Dorf ging ein, so da\u00df, ebenso wie das vorhin erw\u00e4hnte Krummensee, auch Slatdorf bereits im Jahre 1375 nicht mehr als Dorf erw\u00e4hnt wird.<\/em><br \/>\n<em> Das alte, rohrgedeckte, nach wendischer Art erbaute <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/grunewaldseen-schlachtensee-alte-fischerhutte\/1842-alte-fischerhuette-berdrow-1902-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fischerh\u00e4uschen<\/a>, welches noch im Anfang der vierziger Jahre auf der Stelle stand, wo sich heute die ausgedehnten R\u00e4umlichkeiten der Restauration &#8222;Alte Fischerh\u00fctte&#8220; erheben, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Ueberbleibsel des alten Slatdorfs gewesen.<\/em><br \/>\n<em> In dem heutigen Namen Schlachten-See ist die urspr\u00fcngliche Bezeichnung Slatsee (aus dem wendischen slatni = goldfarben, goldgelb) ohne Weiteres nicht mehr wieder zu erkennen. Der im Laufe der Zeiten so wunderbar ver\u00e4nderte Name ruft heute unwillk\u00fcrlich die Vorstellung an eine blutige Schlacht in uns wach, welche einst hier stattgefunden haben k\u00f6nnte, w\u00e4hrend dessen er uns doch an einen friedlich daliegenden, von goldfarbenem Sonnenlicht \u00fcberflutheten und von goldgelbem Rohre leise umrauschten See erinnern sollte.<\/em>&#8230;Dann folgten Wanderwegbeschreibungen&#8230; <em>Nach 20 Min., kurz nach dem Passieren der im See gelegenen kleinen Badeanstalt, befinden wir uns an der durch eine Anlegerbr\u00fccke kenntlichen Ueberfahrtsstelle, von wo wir gegen Entrichtung von 10 Pf. f\u00fcr die Person nach der beim Bahnhof Schlachtensee gelegenen &#8222;Neuen Fischerh\u00fctte&#8220; \u00fcbersetzten k\u00f6nnen. Sofern der F\u00e4hrmann bei unserer Ankunft sich am jenseitigen Ufer befinden sollte, k\u00f6nnen wir ihn durch L\u00e4uten mit der Glocke herbeirufen.<\/em><br \/>\n<em>Am angenehmsten legt man die Strecke von der Alten- zur Neuen Fischerh\u00fctte im Kahn zur\u00fcck (1-5 Personen 1 Mark \u00dcberfahrtsgeb\u00fchr oder 75 Pf. bis 1 Mark Leihgeld f\u00fcr Kahn und Stunde.)<\/em><br \/>\n<em> Solch eine Bootsfahrt, besonders wenn sie in den Abendstunden unternommen wird, z\u00e4hlt zu den h\u00f6chsten Naturgen\u00fcssen die See und Wald zu bieten verm\u00f6gen. Zugleich haben wir auf diese Weise vielfach Gelegenheit den gro\u00dfen Fischreichtum des Sees kennen zu lernen. Au\u00dfer den kleineren Bewohnern dieser gr\u00fcnen Fluthen, den Barsen, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotauge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pl\u00f6tzen<\/a>, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karausche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karauschen<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hechten<\/a>, sind es besonders die riesigen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wels_%28Fisch%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Welse<\/a> (Silurus Glanis), welche unsere Aufmerksamkeit, und unser Staunen erregen&#8230;<br \/>\n<\/em><em>Die Wannsee-Bahn theilt Schlachtensee in zwei Theile. Links (von Berlin aus gedacht) von der Bahn liegt die in den letzten Jahren vergr\u00f6\u00dferte, jedoch nur wenig besuchte Villencolonie Schlachtensee mit dem &#8222;Gesellschaftshause&#8220; und rechts von der Bahn, am Schlachten-See, liegen die &#8222;Neue Fischerh\u00fctte&#8220; sowie &#8222;Schlo\u00df Schlachtensee&#8220;, fr\u00fcher Khnast genannt. Die beiden letztgenannten Lokale sind gro\u00dfe Restaurationen mit guter Aussicht auf den Schlachten-See; sie bilden Jahr f\u00fcr Jahr das Ziel tausender Ausfl\u00fcgler, die entweder von hier aus ihre Grunewaldtouren beginnen oder dieselben hier beenden.<br \/>\nDie &#8222;Neue Fischerh\u00fctte&#8220; geh\u00f6rt ebenso wie die &#8222;Alte Fischerh\u00fctte&#8220; und das &#8222;Wirtshaus am Rienmeister-See (Onkel Toms H\u00fctte)&#8220; den Pasewalt&#8217;schen Erben <\/em>(hier mit &#8222;t&#8220; !?)<em> , den Nachkommen der Zehlendorfer Lehnschulzen (jetzt Amtsvorsteher), welchen, wie Seite 44 bereits des N\u00e4heren ausgef\u00fchrt ist, f\u00fcr die dem Kurf\u00fcrsten und sp\u00e4ter dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster_Lehnin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lehniner Kloster<\/a> zu leistenden Dienste die Fischereigerechtigkeit auf dem Schlachten-See, der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krummen Lanke<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1377\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rienmeister-See<\/a> zugesprochen worden ist. Das Restaurant &#8222;Schlo\u00df Schlachten-See&#8220; dagegen befindet sich in anderweitigem Besitz. Dieser Umstand &#8211; abgesehen von anderen Ursachen &#8211; bringt es mit sich, da\u00df die Bootsfahrten auf dem Schlachten-See (f\u00fcr Boot und Stunde 75 Pf. bis 1 Mark), sowie die \u00dcberfahrten nach dem Forsthaus Wannsee und der Badeanstalt (f\u00fcr die Person 10 Pf.) und nach der &#8222;Alten Fischerh\u00fctte&#8220; (f\u00fcr 1-5 Personen 1 Mark) nur von der &#8222;Neuen Fischerh\u00fctte&#8220; aus angetreten werden k\u00f6nnen.&#8220;<\/em><\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p><strong>1902 <\/strong><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=676\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berdrow<\/a>, Seite 27-28 und 52:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><span style=\"font-size: small\"><strong>R\u00fcckfenn<\/strong><\/span>: \u201c<em>So schwebte z. B. der Schlachtensee um die Mitte des XIX. Jahrhunderts in Gefahr, an seiner schmalsten Stelle durch das auf unsern heutigen Grunewaldkarten wieder verschwundene \u201cR\u00fcckfenn\u201d &#8211; der Name deutet vielleicht auf den Sandr\u00fccken, der das Fenn trug &#8211; in zwei Wasserbecken zerlegt zu werden. Wie schnell diese Ver\u00e4nderungen vor sich gehen, erhellt auch aus der Angabe, da\u00df die Grunewaldrinne noch um 1540 zum Transport des Baumaterials, aus dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_II._%28Brandenburg%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joachim II.<\/a> sein Jagdschlo\u00df errichten lie\u00df, gedient haben soll.<\/em><br \/>\n<em> &#8230;W\u00e4hrend an der s\u00fcdlichen H\u00e4lfte des Ostufers zwei umfangreiche Etablissements, Schlo\u00df Schlachtensee und Neue Fischerh\u00fctte, zum Besuche einladen, wird der n\u00f6rdliche von hochangelegten Villen und Schl\u00f6\u00dfchen begleitet, unter denen sich das der Pflege und Erziehung armer Kinder gewidmete Vegetarische Familienheim und die als Runine angelegte Marienburg hervorthun. Ein schmaler Uferpfad trennt ihre prunkvollen, den Abhang in \u00fcppiges Gr\u00fcn und duftenden Blumenflor h\u00fcllenden Gartenanlagen vom Gestade. Er leitet uns um die hervorspringende Halbinsel zur vielbesuchten Alten Fischerh\u00fctte, die ihren guten Ruf nicht nur durch die leiblichen Gen\u00fcsse, welche sie bietet, sondern auch durch den sch\u00f6nen Ausblick von ihren Veranden und Terrassen und durch die von hier aus zur Abendzeit und im Mondesschimmer unternommenen Kahnfahrten rechtfertigt. Die Zeichnung eines t\u00fcchtigen, aber wenig genannten Berliner K\u00fcnstlers, des Illustrators Gustav Annem\u00fcller (1826-1901), hat uns dieses gegenw\u00e4rtig allen Komfort der Neuzeit bietende Wirtshaus in seinem urspr\u00fcnglichen Zustande, als alte, anheimelnde, strohgedeckte <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/grunewaldseen-schlachtensee-alte-fischerhutte\/1842-alte-fischerhuette-berdrow-1902-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fischerh\u00fctte<\/a>, aus dem Jahre 1842, erhalten; der damalige Inhaber hie\u00df Belitz.<\/em><br \/>\n<em> Hinter den Stallungen des Restaurants gelangen wir auf die von Zehlendorf zum Grunewald f\u00fchrende Alsenstra\u00dfe und passieren das von einem &#8222;freiwilligen Steuererheber&#8220; des Grunewalds zuvorkommend ge\u00f6ffnete Gattertor. Dem zun\u00e4chst als breite, chaussierte Stra\u00dfe bis zu den Bahngleisen laufenden Fischerh\u00fcttenweg folgend, gelangen wir auf den Kronprinzessin-Weg&#8230;<\/em>\u201d<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p><strong>1907<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/sitemap\/literatur-links\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wahnschaffe<\/a>, Seiten 12 bis 19:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Auch von der Kgl. Oberf\u00f6rsterei Grunewald ist angegeben worden, da\u00df seit 3-4 Jahren Senkungen der Spiegel des Hundekehlen- und Schlachtensees eingetreten seien. Von der Gemeinde Zehlendorf sind einige Nivellements ausgef\u00fchrt worden, die die H\u00f6he des Wasserspiegels des Schlachtensees im Jahre 1899 auf 32,15 m feststellten, (die kgl. preu\u00dfische Landesaufnahme von 1901 gibt auf der Generalstabskarte Blatt Teltow, wie schon erw\u00e4hnt, 32,5 m an) am 23. Okt. 1905 auf 31,5 m und am 18. Juni 1906 auf 31,67 m. Es ist demnach nach der Senkung um 65 cm bereits wieder eine Hebung um 17 cm eingetreten.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#8222;<em>Nach den Mitteilungen des Herrn Fischereip\u00e4chters Hensel sind auch schon in fr\u00fcheren Jahren Schwankungen des Schlachtenseespiegels beobachtet worden. Seit 1896 fiel der Seespiegel um 1 m, der st\u00e4rkste Fall trat 1897 &#8211; 1898 ein. In den Jahren 1899 &#8211; 1900 hob sich der Wasserstand um ca. 30 cm, dann erfolgte wieder ein Sinken bis 1904, in welchem Jahre nochmals ein Tiefstand erreicht wurde.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Schlachtensee-1907-Der-Grunewald-bei-Berlin-Dahl-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3005\" style=\"border: 1px solid black\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Schlachtensee-1907-Der-Grunewald-bei-Berlin-Dahl-klein-150x120.jpg\" alt=\"1906 Schlachtensee - 1907 Der Grunewald bei Berlin Dahl klein\" width=\"150\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Schlachtensee-1907-Der-Grunewald-bei-Berlin-Dahl-klein-150x120.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Schlachtensee-1907-Der-Grunewald-bei-Berlin-Dahl-klein-300x241.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Schlachtensee-1907-Der-Grunewald-bei-Berlin-Dahl-klein-400x322.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1906-Schlachtensee-1907-Der-Grunewald-bei-Berlin-Dahl-klein.jpg 950w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>&#8222;<em>A<\/em><em>m S\u00fcd<\/em><em>ostufer de<\/em><em>s Schlachte<\/em><em>nsees ist unterhalb des Bahnhofs, dem Bootshause gegen\u00fcber, eine interessante Ablagerung von Faulschlammkalk zu beobachten, auf <\/em><em>der sich Flora niedriger und mittelhoher Stauden angesiedelt hat, wie Fig. 4 zeigt. Herr E. Schorrig, der die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sapropel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sapropel<\/a>ablagerungn des Schlachtensees auf Anregung von Prof. Potoni\u00e9 eingehend untersucht hat, konnte feststellen, da\u00df das hier unreine Sapropel beinahe den ganzen Seeboden bedeckt und da\u00df die eben erw\u00e4hnte Verlandungszone, die an dieser schmalsten Stelle des Sees fast die H\u00e4lfte seiner urspr\u00fcnglichen Breite einnimmt, aus Sapropelkalk besteht. Die von Herrn Schorring ausgef\u00fchrten Lotungen haben ergeben, da\u00df der Schlachtensee durchschnittlich 4-6 m tief ist und seine gr\u00f6\u00dfte Tiefe im s\u00fcdwestlichen Teil mit 10 m erreicht.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/p>\n<p><strong>1927<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolter, Sommer, Klotz<\/a>, Seiten 56 und 57:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">\u201c<em>Durch die an Stelle der alten Fischerh\u00fctte entstandene Gastwirtschaft gelangen wir auf den sch\u00f6nen Uferweg am Nordwestufer des Schlachtensees. (Slatsee nach dem slavischen slatyi = goldgelb. Mummeln ?) \u00c4hnlich wie die Krumme Lanke wird auch dieser 2 1\/2 km lange See durch eine seichte Stelle von etwas \u00fcber 1 1\/2 m Tiefe in zwei gleich gro\u00dfe, aber verschieden tiefe Wannen zerlegt.<\/em><br \/>\n<em> Das \u00f6stliche Becken ist seichter, nur etwa 5 m tief, das westliche schmaler und tiefer, etwa 8 m.<\/em><br \/>\n<em> Auch hier liegen wieder dicke Schichten von Faulschlamm, unterlagert von einer etwa 2 m starken Schicht von sehr kalkhaltigem Faulschlammton. Auch heute noch ist der Kalkgehalt des Wassers, nach der dicken Kalkkruste auf dem herausgehobenen Wasserpflanzen zu urteilen, nicht gering. Die beide Wannen trennende Schwelle besteht aus Faulschlammkalk, der sich nach Westen zu noch etwa 100 m, nach Osten zu 150 m weit erstreckt. Da\u00df bei einer so g\u00fcnstigen Beschaffenheit des Untergrundes die Verlandung hier besonders energisch einsetzt, ist selbstverst\u00e4ndlich. Unmittelbar vor der Barre treffen wir auf einen Erlensumpf mit davor gelagerter breiter Verlandungszone. Auch hinter der Barre hat der Schilfg\u00fcrtel erhebliche Breite.<\/em><br \/>\n<em> Sonst ist gerade bei diesem See der gr\u00fcne Saum ziemlich schmal und oft unterbrochen. Der Wasserspiegel ist um 2 &#8211; 2,5 m gesenkt worden. Dadurch wurde mancher Bestand zerst\u00f6rt. Die in den Schilfg\u00fcrtel hineinfahrenden Boote taten ein \u00dcbriges. Auf ihr Konto sind jedenfalls die L\u00fccken im Bestande zu setzen. Und schlie\u00dflich werden durch die Motorboote st\u00e4ndig Wellen gegen das Ufer geworfen, unterwaschen es und bringen es schlie\u00dflich zum Absturz. Solche Abbr\u00fcche sind allenthalben auf der von uns gew\u00e4hlten Seite zu sehen. Durch diese Wellenbewegung wird aber auch die Ausdehnung des Schilfg\u00fcrtels oder gar die Neubesiedlung des kahl gewordenen Ufers au\u00dferordentlich erschwert. Am besten h\u00e4lt das Ufer da stand, wo es durch Erlen mit ihrem Wurzelwerk gesch\u00fctzt wird. Pr\u00e4chtige alte B\u00e4ume stehen besonders in der N\u00e4he der Alten Fischerh\u00fctte, die meisten mehrst\u00e4mig. &#8230;.<\/em><br \/>\n<em> Leider ist das S\u00fcdwestende des sch\u00f6nen Sees durch Ausfl\u00fcgler, die \u00fcberall auf eigene Faust Freib\u00e4der anlegen, v\u00f6llig zerst\u00f6rt und bietet einen so unerfreulichen Anblick, da\u00df Scham und Emp\u00f6rung uns abwechselnd packen. Hoffentlich greift auch hier die Forstverwaltung bald zu und sorgt wie an zahlreichen anderen Stellen im Grunewald daf\u00fcr, da\u00df dieser Schandfleck f\u00fcr die Berliner \u201cKultur\u201d verschwinde.<\/em><br \/>\n<em> Wir wollen unseren Weg durch die Seenrinne damit abschlie\u00dfen, obgleich wir sie noch nicht bis zum Ende verfolgt haben. Eine 6-7 m hohe Bodenschwelle, die von der Wannseebahn benutzt wird, lagert sich zwischen Schlachtensee und Nikolassee. Dieser ist infolge der Wasserentziehung (Beschreibung siehe <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=978\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krumme Lanke<\/a>) fast vollst\u00e4ndig verlandet und bildet ein bogenf\u00f6rmiges Flachmoor von genau der L\u00e4nge des Schlachtensees, das durch eine 200 m breite, nach der Eiszeit entstandene Sandfl\u00e4che vom Wannsee getrennt ist. Nach Ansicht der Geologen h\u00f6rt die Rinne nicht am Wannsee auf, sondern verl\u00e4uft \u00fcber den Kleinen Wannsee, den Pohlsee, Stolper See und Griebnitz-See weiter, um bei Babelsberg zum zweiten Male und endg\u00fcltig die Havel zu erreichen.<\/em>\u201d<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p><strong>1957<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Behm<\/a>, Seite 21-22<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">\u201c<em>Der Schlachtensee gliedert sich in zwei nahezu gleichlange Becken. Sie sind durch einen flachen Hals von nicht ganz 2 m Tiefe verbunden. Die \u00fcber 5 m betragende Wasserh\u00f6chsttiefe des \u00f6stlichen wird von der weit gr\u00f6\u00dferen Tiefe (bis zu 8,5 m) des westlichen Beckens \u00fcbertroffen. Starke Faulschlammschichten schlie\u00dfen auch hier den Wassergr\u00fcnden an. Faulschlammkalke und Faulschlammtone liegen darunter. Der dann folgende Sand ist der urspr\u00fcngliche Boden des Sees.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p><strong>1958<\/strong> Der Polizeipr\u00e4sident in Berlin<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">Am 18. M\u00e4rz 1958 verstarb bei einem Streifenritt der erst 30 j\u00e4hrige Polizeihauptwachtmeister Henry Greiser, als er von seinem scheuenden Pferd fiel und ungl\u00fccklich gegen einen Baum st\u00fcrzte. Er hinterlie\u00df eine Ehefrau. An den tragischen Unfall erinnert ein Denkmal zwischen dem Schlachtensee und der Fernbahnlinie.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-17-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1716\" title=\"2012-08-19 Schlachtensee 17-klein\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-17-klein-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-17-klein-150x112.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-17-klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-17-klein-400x300.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-17-klein.jpg 950w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-07-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1717\" title=\"2012-08-19 Schlachtensee 07-klein\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-07-klein-150x112.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-07-klein-150x112.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-07-klein-300x225.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-07-klein-400x300.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2012-08-19-Schlachtensee-07-klein.jpg 950w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<p><strong>1974<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wille<\/a>, Seite 32-37<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">\u201c<em>Mit 2,5 km L\u00e4nge und einer Wasserspiegelh\u00f6he von 32,5 m NN besitzt der in dieser Grunewald-Seenrinne liegende Schlachtensee zwei Becken von 5,2 und 8,5 m Tiefe, die durch einen seichten Hals miteinander verbunden sind&#8230; Die prim\u00e4re Nutzung lag zweifellos bei der Fischerei, w\u00e4hrend Ackerbau und Viehzucht auf dem d\u00fcrftigen Geschiebesand s\u00fcdlich der Seenrinne bald nur geringe Ertr\u00e4ge abwarfen. Damit kann man auch erkl\u00e4ren, da\u00df die erste &#8211; wahrscheinlich slawische &#8211; Fischersiedlung &#8222;Slatdorp&#8220; am Schlachtensee nur ein einziges Mal urkundlich erw\u00e4hnt wurde. Als n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albrecht_III._%28Brandenburg%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Markgraf Albrecht III.<\/a> 1242 das Dorf Zehlendorf an das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster_Lehnin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kloster Lehnin<\/a> ver\u00e4u\u00dferte, \u00fcberlie\u00df er diesem auch das Dorf Slatdorp, die &#8222;villa slavica Slatdorp&#8220;. Eine sp\u00e4tere Nennung der Siedlung erfolgte dann nicht mehr. Eine konkrete Aussage \u00fcber die Lage des Dorfes konnte aber erst 1965 gemacht werden, als mittelalterliches Scherbenmaterial gefunden wurde. Dieses schrieb man der Zeit um 1200 zu, und es ist anzunehmen, da\u00df Slatdorp gleich in der zweiten H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderts entstand, dann aber schom im 13. Jahrhundert w\u00fcst geworden ist&#8230;<\/em><br \/>\n<em>Zur Alten Fischerh\u00fctte: Um 1650 nannte der Zehlendorfer Erbschulze das Gebiet rund um den Schlachtensee sein eigen. Etwa 200 Jahre sp\u00e4ter ging der Besitz an einen weiteren Lehnschulzen \u00fcber und von diesem auf dem Gesetzeswege an eine Frau Scharfe, bis es schlie\u00dflich an die bekannte Zehlendorfer Bauernfamilie Pasewald fiel, 1910 erwarben dann die Charlottenburger Wasser- und Industriewerke das Terrain, das sp\u00e4ter in den Besitz der Berliner Wasserwerke \u00fcberging.<\/em><br \/>\n<em> Die um 1610 von dem Zehlendorfer Schulzen betriebene &#8222;kleine Fischerei&#8220; auf dem Schlachtensee fiel etwa hundert Jahre danach an den Amtsgarnmeister Mahnkopf. Wahrscheinlich hat dieser im Jahre 1723 auch die erste strohgedeckte Fischerh\u00fctte am Ufer des Sees erbauen lassen. Um 1840 bewirtschaftete dann der Fischer Belitz das Gew\u00e4sser. Seine Frau dagegen betrieb nebenher eine kleine Gastwirtschaft, in der sie sich bald als &#8222;Mutter Belitz&#8220; ein eigenes Denkmal setzte.<\/em><br \/>\n<em> Heute ist die Wirtschaft an Frau Vera Zimmer verpachtet, der es zu verdanken ist, da\u00df sich das Gasthaus zu einer stadtbekannten Einrichtung zum Wohle vieler Erholungssuchender entfalten konnte. An vergangene Zeiten erinnert nur noch ein Bild des Berliner Malers Gustav Annem\u00fcller, der 1842 die Alte Fischerh\u00fctte <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/grunewaldseen-schlachtensee-alte-fischerhutte\/1842-alte-fischerhuette-berdrow-1902-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">malte<\/a> und damit unbewu\u00dft eine \u00dcberlieferung schuf, denn am 02. M\u00e4rz 1863 brannten die Geb\u00e4ude am Schlachtensee restlos nieder.<\/em><br \/>\n<em> Weniger gl\u00fccklich verl\u00e4uft dagegen heute die Fischerei am Schlachtensee. Seit drei Genartionen geht hier die Familie Hensel auf dem 31 ha gro\u00dfen Landsee dem Fischfang nach, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann ihre Existenzgrundlage durch die v\u00f6llig ver\u00e4nderten Umwelteinfl\u00fcsse vernichtet sein wird. &#8211; Diagonal zur Fischerh\u00fctte, am Mariensteig, stehen die 1896 erbauten Geb\u00e4ude des Bootsbauers Hensel, dessen Enkel G\u00fcnter heute unter wesentlich schwierigen Bedingungen seinem Erwerb nachgeht. Schuld daran tr\u00e4gt auch hier die allgemeine negative Landschaftsentwicklung, die auch vor dem Schlachtensee nicht haltmacht.<\/em><br \/>\n<em> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1974-Wille-Guenter-Hensel-Schlachtensee-Fischer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1556\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1974-Wille-Guenter-Hensel-Schlachtensee-Fischer-150x98.jpg\" alt=\"1974 Wille- Guenter Hensel Schlachtensee-Fischer\" width=\"150\" height=\"98\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1974-Wille-Guenter-Hensel-Schlachtensee-Fischer-150x98.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1974-Wille-Guenter-Hensel-Schlachtensee-Fischer-300x197.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1974-Wille-Guenter-Hensel-Schlachtensee-Fischer-400x262.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1974-Wille-Guenter-Hensel-Schlachtensee-Fischer.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Als Ausgleich betreibt G\u00fcnter Hensel einen Bootsverleih. Etwa 40 Ruderboote stehen f\u00fcr eine Kahnpartie zur Verf\u00fcgung. Im Fr\u00fchjahr und Herbst ist aber f\u00fcr ihn Fangsaison. Obwohl in unterschiedlichen Mengen junge Zandern, Karpfen und Aale ausgesetzt werden, bleibt der Fischfang auf dem &#8222;Waldsee dritter G\u00fcte&#8220; nur ein m\u00fchseliges Unterfangen. Da die wichtigen <a href=\"http:\/\/de.mimi.hu\/angeln\/scharkante.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schaarkanten<\/a> an den Uferzonen fast nicht mehr vorhanden sind, kommen beispielsweise die Aale \u00fcber das &#8222;Strippen&#8220;-Limit nicht mehr heraus. Trotzdem gibt es gelegentlich noch kapitale F\u00e4nge. Sechszehnpf\u00fcndige Zander und Hechte und 1970 sogar ein 28 Pfund schwerer Karpfen konnten von G\u00fcnter Hensel an Land gezogen werden. Die Zeit des Welsfangs am Schlachtensee ist hingegen Geschichte; diese findet man eher an der benachbarten Krummen Lanke. Ebenso Legende sind heute die gro\u00dfen F\u00e4nge des Fischermeisters Cond\u00e9, der um 1880 mit zwei Z\u00fcgen 80 Zentner Fische aus dem See zog.<\/em><br \/>\n<em>Der Schlachtensee ist heute Eigentum der Stadt Berlin und somit f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung zug\u00e4nglich geworden. Seine Funktion als &#8222;\u00f6ffentliches Gr\u00fcn&#8220; ist zwar f\u00fcr die Gro\u00dfstadtbev\u00f6lkerung \u00e4u\u00dferst wichtig, doch verlagert sich Sinn und Zweck dieses Landschaftsschutzgebietes leider zur negativen Seite &#8211; und auf Kosten einer sonst anonym bleibenden Familie.<\/em>\u201d<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><strong>1979<\/strong>, 21. Mai &#8211; Tagesspiegel, Schnitzeljagd endete mit Polizeieinsatz &#8211; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/21-mai-1979\/517684.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<p><strong>1981<\/strong>, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/30-september-1981\/757906.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">30. September<\/a> &#8211; Tagesspiegel: Wasserreinigung<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Am Schlachtensee hat jetzt ein erster Schritt zur Reinigung der Grunewaldseen begonnen. St\u00fcndlich werden etwa 200 Kubikmeter n\u00e4hrstoffreichen Tiefenwassers aus dem See in Richtung Havel gepumpt. Der Wasserspiegel der Seen wird deshalb fallen. Anschlie\u00dfend soll dann Havelwasser, das in der Phosphateliminierungsanlage gereinigt wird, in den Schlachtensee zur\u00fcckgepumpt werden. Die Ableitung des Tiefenwassers soll rund die H\u00e4lfte der im See vorhandenen Phosphate entfernen, die eine Folge des Algenwachstums in den Seen sind. Die Grunewaldseen bekommen, um ihren Wasserspiegel zu erhalten, regelm\u00e4\u00dfig eine Zuleitung von Havelwasser.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div><strong>1991<\/strong> Rute &amp; Rolle hat einen Bericht \u00fcber den Schlachtensee unter dem Titel &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/grunewaldseen-schlachtensee\/1991-12-00-rute-und-rolle-schlachtensee-angler-paradies-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Angler-Paradies in der Millionenstadt Berlin<\/a>&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>1999<\/strong>, 07. Dezember &#8211; Tagesspiegel, Alte Fischerh\u00fctte &#8211; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/gaststaette-fuer-1-9-millionen-mark-an-gastronomen\/109004.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><strong><br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>2004<\/strong>, 06. April &#8211; Tagesspiegel: Alte Fischerh\u00fctte &#8211; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/biergarten-mit-ruinenkulisse\/505588.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><strong><br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>2005<\/strong>, 16. Juni &#8211; Berliner Zeitung: Alte Fischerh\u00fctte &#8211; <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/fischerhuette-empfaengt-wieder-gaeste,10810590,10294084.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/div>\n<p><strong>2005<\/strong>, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/joggen-baden-rudern-am-schlachtensee\/650300.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">15. Oktober<\/a> &#8211; Tagesspiegel: Ruderbootverleih<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Der Bootsverleih an der Ostseite des Sees hat bis Ende Oktober ge\u00f6ffnet. Im Hochsommer sind oft alle 38 Ruderboote vermietet, jetzt ist das Interesse gering, obwohl das Wetter wie geschaffen f\u00fcr Bootsfahrten ist. \u201eSagen Sie das mal den Leuten\u201c, brummt die \u00e4ltere Dame an der Kasse. Sie ist die Schwiegermutter von Werner Hoppe, der den Verleih seit 17 Jahren betreibt. Hoppe hat 1988 eine Dynastie von Bootsverleihern abgel\u00f6st. August Hensel hatte den Betrieb 1898 gegr\u00fcndet. Sp\u00e4ter \u00fcbernahm sein Sohn Otto die F\u00fchrung, der sie wiederum an seinen Nachkommen G\u00fcnter weitergab. Auch G\u00fcnter Hensels Frau Margarete hat hier 28 Jahre lang Boote vermietet. Bis heute betreibt sie eine Praxis f\u00fcr Fu\u00dfzonenreflexmassage im Haus an der Anlegestelle, das ihr geh\u00f6rt.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<div><strong>2013<\/strong>, 26. Januar &#8211; Tagesspiegel: Polizei r\u00e4umt Schlachtensee mit Hubschrauber &#8211; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/zu-viele-menschen-auf-dem-eis-polizei-raeumt-schlachtensee\/7693428.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>2013<\/strong>, 27. Januar &#8211; BZ: Die Polizei wachte \u00fcber den Eisspielplatz &#8211; <a href=\"http:\/\/www.bz-berlin.de\/bezirk\/zehlendorf\/die-polizei-wachte-ueber-den-eisspielplatz-article1630807.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\"><strong>.<\/strong><\/span><\/div>\n<div><strong>2013<\/strong>, 07. Mai &#8211; Bezirksamt:<br \/>\n&#8222;\u00d6ffentliche Gr\u00fcnanlage am Schlachtensee nicht f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltung geeignet &#8211; Warnung vor der Durchf\u00fchrung des Bierkastenrennens am Vatertag&#8220; &#8211; <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/ba-steglitz-zehlendorf\/presse\/archiv\/20130507.0650.384283.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><!-- [if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG\/> <\/o:OfficeDocumentSettings> <\/xml><![endif]--><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\"><strong>.<\/strong><\/span><\/div>\n<div><strong>2013<\/strong>, 10. Mai &#8211; Berliner Zeitung: &#8222;Still ruht der See&#8220; &#8211; <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/stadtbild-still-ruht-der-see,10809148,22719536.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>2015<\/strong> B\u00fcrger-Petition: Aufhebung des Hundeverbots am Schlachtensee\/ Krumme Lanke &#8211; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8087#comment-448\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div>\n<div><strong>2015<\/strong>, 31. M\u00e4rz &#8211; <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/ba-steglitz-zehlendorf\/politik-und-verwaltung\/bezirksamt\/christa-markl-vieto\/lebenslauf.33329.php\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Bezirksstadtr\u00e4tin Christa Markl-Vieto<\/a> zum <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/bezirke\/zehlendorf\/hundeverbot-am-schlachtensee-gruenen-stadtraetin-keine-kompromisse-mit-mir\/11581500.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Tagespiegel<\/a>:<\/div>\n<ul>\n<li>\u201e<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Ich bin die Falsche f\u00fcr Kompromisse, ich stehe daf\u00fcr, dass die Seen in den n\u00e4chsten zwei Jahren Hundefrei sind.<\/strong><\/span>\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>2015<\/strong>, 12. Mai <a href=\"https:\/\/lottafilipa.wordpress.com\/2015\/05\/12\/vermintes-gelande-eine-hoheitliche-zone-am-schlachtensee\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lesetipp<\/a>: &#8222;<strong>Vermintes Gel\u00e4nde. Eine hoheitliche Zone am Schlachtensee<\/strong>&#8220;<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/div>\n<div><strong>2015<\/strong>, 15 Mai &#8211; <strong>&#8222;Gr\u00fcne&#8220; sorgt f\u00fcr &#8222;Gift-Gr\u00fcne-Sprechblasen&#8220; auf dem Uferweg<\/strong><\/div>\n<div>\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><\/p>\n<div style=\"text-align: justify\">Ich habe mit meinem Hund am 29. April und am 13. Mai 2015 meine letzten beiden Spazierg\u00e4nge am Westufer des Schlachtensees, also (noch) im Hundeauslaufgebiet, gemacht. Bei beiden Spazierg\u00e4ngen wurde ich grundlos angep\u00f6belt. Am 29. April von einem &#8222;Jogger&#8220;, der von hinten kam, martialisch, ganz in schwarzer Laufkleidung und am Anfang seiner Laufstrecke emotional wohl noch mit seinem ganzem Lebensfrust aufgeblasen, und am 13. Mai von einem (&#8222;Alten Knacker&#8220;) Spazierg\u00e4nger mit Kameraausr\u00fcstung, der etwas von &#8222;K\u00f6ter&#8220; faselte. Beide also mit &#8222;Gift-Gr\u00fcnen-Sprechblasen&#8220; vor dem Mund &#8211; wie passend zum rigorosen &#8222;Kein-Kompromisse-Standpunkt&#8220; der f\u00fcr die ab dem 15. Mai 2015 g\u00fcltigen Sperrung f\u00fcr HundeMenschen, f\u00fcr welche ma\u00dfgeblich die &#8222;Gr\u00fcne&#8220; <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/ba-steglitz-zehlendorf\/politik-und-verwaltung\/bezirksamt\/christa-markl-vieto\/lebenslauf.33329.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stadtr\u00e4tin Christa Markl-Vieto<\/a> verantwortlich ist.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">Nun gut, meine Abschiedsspazierg\u00e4nge habe ich f\u00fcr die Anfertigung einer Bilderserie genutzt. Eine Serie vom 16. M\u00e4rz zeigt recht deutlich die Erosion durch den Badebetrieb, jedenfalls in den Bereichen, welche nicht zum Schutz des Ufers abgesperrt sind (siehe &#8222;R\u00f6hrichtschutzprogramm&#8220; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=8117\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2010<\/a>). Teilweise auch Grabungsl\u00f6cher (m\u00f6glicherweise) durch Hunde, aber das Hauptproblem ist, dass im Sommer nicht abgesperrte Uferbereiche durch die Badeg\u00e4ste und durch Promenadenflanierer plattgetrampelt werden. Diese Uferstreifen werden in Zukunft wohl noch weiter beansprucht werden, denn jetzt sind sie offiziell als Badestellen ausgewiesen und jeder brave BadeB\u00fcrger kann sich darauf berufen, dort sein Handtuch ausbreiten zu d\u00fcrfen. Wobei es nebenbei bemerkt dort keine Toiletten gibt und f\u00fcr die Erledigung dieser allzu menschlichen Bed\u00fcrfnisse, bedingt durch die neuen Einz\u00e4unungen, wohl k\u00fcnftig noch mehr der See herhalten muss.&nbsp; Menschen unterscheiden sich eben manchmal von Hunden, denn letztere verrichten ihre T-Gesch\u00e4fte niemals im Wasser.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">\n<p>[caption id=\"attachment_8280\" align=\"alignleft\" width=\"140\"]<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8280\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke-150x90.jpg\" alt=\"2006-01-01 Lauftreff Grunewald 29 km Trainingslauf Krumme Lanke\" width=\"140\" height=\"84\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke-150x90.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke-300x181.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke-1024x618.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke-400x241.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2006-01-01-Lauftreff-Grunewald-29-km-Trainingslauf-Krumme-Lanke.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a> 01.01.2006 29 km-Lauf[\/caption]<\/p>\n<p>Als ich selbst noch als Lausportler aktiv war, bin ich \u00f6fters mit meinem &#8222;Lauftreff Grunewald&#8220; vom Mommsenstadion aus kommend \u00fcber den Hundekehlensee bis zum Schlachtensee bzw. bis zur Rehwiese gelaufen (Kleine Seenrunde rund 25 km, Gro\u00dfe Seenrunde rund 29 km). Es war eine sch\u00f6ne Zeit und die Bilder in der Galerie sprechen f\u00fcr sich selbst. Mit dabei immer mein Border Collie &#8222;Capy&#8220;, welchen ich leider Ende 2013 einschl\u00e4fern lassen musste. Mit meinem neuen, jungen Hund Timmy, ebenfalls ein Border Collie, war ich auch einige Male an der Krummen Lanke und am Schlachtensee. Durch das HundeMenschenverbot haben sich beide Seen f\u00fcr mich nunmehr leider erledigt. Sperrgebiet.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/p>\n<p>[caption id=\"attachment_8275\" align=\"alignleft\" width=\"140\"]<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337399855.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8275\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337399855-150x113.jpg\" alt=\"f337399855\" width=\"140\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337399855-150x113.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337399855-300x225.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337399855-400x300.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337399855.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a> 27.08.2006 Griebnitzsee[\/caption]<\/p>\n<p>[caption id=\"attachment_8276\" align=\"alignright\" width=\"140\"]<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337400167.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8276\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337400167-150x113.jpg\" alt=\"f337400167\" width=\"140\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337400167-150x113.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337400167-300x225.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337400167-400x300.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/f337400167.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a> 27.08.2006 Griebnitzsee[\/caption]<\/p>\n<p>Mich erinnert das an einen Trainingslauf vom 27.08.2006 am Ufer des Griebnitzsee, wo wir auf einmal vor einem abgesperrten Weg standen und uns in die Zeit vor 1989 zur\u00fcckversetzt gef\u00fchlt haben und zun\u00e4chst nicht glauben konnten, was wir dort sahen. So ging es mir auch am 13. Mai, als ich die neue Beschilderung und die neuen Grenzz\u00e4une dort sah. Daher hei\u00dft der Schlachtensee bei mir jetzt: &#8222;Neuer Gro\u00dfer Griebnitzsee&#8220; und die Krumme Lanke &#8222;Neuer Kleiner Griebnitzsee&#8220;. Dass die beiden neuen Griebnitzseen ausgerechnet durch die &#8222;Wolfsschlucht&#8220; miteinander verbunden sind, ist leider kein Witz.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">Eine schlechte Figur in dieser Sache machen \u00fcbrigens auch die &#8222;Berliner Forsten&#8220; bzw. das <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/forsten\/berliner_forsten\/organisation\/de\/foa_grunewald.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Forstamt Grunewald<\/a> mit der Revierf\u00f6rsterei Dachsberg. K\u00fcrzlich noch mit dem Preis &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8042\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Grunewald &#8211; Waldgebiet des Jahres 2015<\/a>&#8220; ausgezeichnet, welcher alle Menschen, die den Grunewald verwalten, betreuen oder bewirtschaften, ehren soll und wo bei der Preisverleihung insbesondere auf den schwierigen Spagat zwischen Naturschutz und Intensiverholung hingewiesen wurde, haben die Berliner Forsten in Bezug auf die Sperrung der beiden Seen den Spagat gerade nicht hinbekommen. Die Berliner Forsten sollten den Preis zur\u00fcckgeben &#8211; sie haben ihn nicht verdient! &#8211; Zuletzt &#8222;gifteten&#8220; die Berliner Forsten diesbez\u00fcglich in der Berliner Waldzeitung Ausgabe 03\/2015 in dem Artikel &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8418\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Harte Arbeit im Revier Dachsberg<\/a>&#8222;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify\"><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify\">Ansonsten bleibt zu hoffen, dass insbesondere Frau Christa Markl-Vieto bei der n\u00e4chsten Wahl im Herbst 2015 abgew\u00e4hlt wird und k\u00fcnftig hoffentlich kein \u00f6ffentliches Wahlamt mehr erwerben kann. &#8211; &#8222;Die Frau hat mir den GruneWald versaut!&#8220; wenn ich mal Kaiser Wilhelm II sinnverwandt &#8211; diesmal aber wirklich passend &#8211; zitieren darf.<\/div>\n<ul style=\"text-align: justify\">\n<li>Die an das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf gerichtete <a href=\"https:\/\/secure.avaaz.org\/de\/petition\/Bezirksamt_SteglitzZehlendorf_Aufhebung_des_Hundeverbots_am_Schlachtensee_Krumme_Lanke\/?tODUVib\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Onlinepetition<\/a> &#8222;Aufhebung des Hundeverbots am Schlachtensee\/ Krumme Lanke&#8220; haben innerhalb von vier Monaten 5.147 B\u00fcrger unterzeichnet.<\/li>\n<li>Am 14. Mai 2015 demonstrierten rund 1.500 HundeMenschen gegen die Aussperrung an den beiden Seen (<a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/bezirke\/zehlendorf\/hundeverbot-am-schlachtensee-demonstranten-kuendigen-buergerbegehren-an\/11777268.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tagesspiegel<\/a> \/<a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/steglitz-zehlendorf\/article140939610\/1500-Berliner-demonstrieren-gegen-Hundeverbot-am-Badesee.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Morgenpost<\/a>)<\/li>\n<li><strong>93 Jahre<\/strong> durften HundeMenschen sich am Westufer der beiden Seen frei bewegen. <strong>Das ist jetzt Geschichte!<\/strong><\/li>\n<li>F\u00fcr ambitionierte L\u00e4ufer und Radsportler ist jetzt aber eine gl\u00fcckliche Situation eingetreten. Da dort keine HundeMenschen mehr unterwegs sein werden, ist insbesondere der &#8222;Neue Gro\u00dfe Griebnitzsee&#8220; hervorragend f\u00fcr (steigungslose) Tempoeinheiten geeignet. <strong>Viel Spa\u00df!<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/p>\n<p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?p=8357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2015, Juli<\/a>: <strong>Abgeordnetenhaus: Gew\u00e4sserqualit\u00e4t und tats\u00e4chliche Erkrankungen von Menschen an Schlachtensee und Krumme Lanke<\/strong><\/p>\n<div>\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000\">Ein spezielles Monitoring zur Auswirkung von Hundekot oder Hunden auf die Gew\u00e4sser wurde &#8230; nicht durchgef\u00fchrt.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000\">[Es] wurden keine geltenden Grenzwerte f\u00fcr EU-Badegew\u00e4sser \u00fcberschritten.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000\">Eine Auflistung von Krankheiten und deren H\u00e4ufigkeit, die nachweislich in Folge von Hunde-Verunreinigungen erfolgten, ist dem Senat nicht m\u00f6glich.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000\">Wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen Hunde ihre Notdurft im Wasser verrichten, liegen dem Senat nicht vor.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff6600\"><span style=\"color: #ffffff\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<div>\n<p><strong>2015<\/strong>, 15. Dezember<strong> &#8211; Verwaltungsgericht Berlin: &#8222;Hundeverbot am Schlachtensee und an der Krummen Lanke aufgehoben&#8220;<\/strong><\/p>\n<div>\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Verwaltungsgericht Berlin hat das Hundeverbot am Schlachtensee und an der Krummen Lanke aufgehoben, weil der Uferweg nicht insgesamt als Badestelle angesehen werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beide Seen sind Gew\u00e4sser, in denen das Baden nach der Berliner Badegew\u00e4sserverordnung erlaubt ist. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf stellte im Mai 2015 rund um die beiden Seen verschiedene Schilder und beschriftete Holzpf\u00e4hle auf, wonach es sich bei beiden Seen einschlie\u00dflich Uferweg insgesamt um Badestellen handele. Ausgenommen hiervon ist ein ca. 600 m langes Teilst\u00fcck am s\u00fcdwestlichen Ende des Schlachtensees. Dabei st\u00fctzte sich die Beh\u00f6rde auf das Berliner Hundegesetz, das die Mitnahme von Hunden an gekennzeichneten Badestellen verbietet. Nach Ansicht der Beh\u00f6rde dient das Mitnahmeverbot dem Schutz der Gew\u00e4sser vor Verunreinigungen, die von badenden Hunden ausgingen. Der Kl\u00e4ger meint, der Uferweg k\u00f6nne nicht insgesamt als Badestelle qualifiziert werden, u.a. weil ein Zugang zum See \u00fcber weite Strecken nicht m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die 23. Kammer des Verwaltungsgerichts gab der Klage statt. Der Uferweg als solcher sei keine Badestelle. Eine Badestelle nach dem Berliner Hundegesetz sei ein f\u00fcr die Allgemeinheit zug\u00e4nglicher Bereich am Ufer eines zum Baden geeigneten Gew\u00e4ssers, der dem Baden und den hiermit typischerweise verbundenen Freizeitaktivit\u00e4ten diene. Dies sei hier nicht der Fall, denn der Uferweg diene in erster Linie der Fortbewegung, und der Zugang zum See sei \u00fcber weite Strecken durch Z\u00e4une gerade ausgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Entgegen der Auffassung der Beh\u00f6rde sei nicht jedes Badegew\u00e4sser nach der Badegew\u00e4sserverordnung zugleich Badestelle im Sinne des Hundegesetzes. Die eigentlichen Badestellen, an denen allein die vom Hundegesetz erfassten Nutzungskonflikte auftreten k\u00f6nnten, lie\u00dfen sich vom Weg klar trennen. Das Ziel des Gew\u00e4sserschutzes sei schlie\u00dflich durch die allgemein geltende Leinenpflicht f\u00fcr Hunde gew\u00e4hrleistet, deren Einhaltung die Beh\u00f6rde ggf. strenger kontrollieren m\u00fcsse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Kammer hat wegen grunds\u00e4tzlicher Bedeutung die Berufung gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zugelassen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify\">Quelle: Verwaltungsgericht Berlin, Pressemitteilung <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/sen\/justiz\/gerichte\/vg\/presse\/archiv\/lt--kk-__publish_date_year--gtlt--kk-__publish_date_mon--gtlt--kk-__publish_date_day--gt.lt--kk-__publish_time_hour--gtlt--kk-__publish_time_min--gt.402851.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nr. 45\/2015<\/a> vom 15.12.2015 &#8211; <a href=\"http:\/\/www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de\/jportal\/portal\/t\/2ro\/bs\/10\/page\/sammlung.psml?doc.hl=1&amp;doc.id=JURE160001998&amp;documentnumber=3&amp;numberofresults=3&amp;doctyp=juris-r&amp;showdoccase=1&amp;doc.part=K&amp;paramfromHL=true#focuspoint\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Urteil<\/a> der 23. Kammer vom 15. Dezember 2015 (VG 23 K 359.15)<\/p>\n<\/div>\n<p><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<p><strong>2016<\/strong>, Juni 22 &#8211; <strong>Verwaltungsgericht Berlin: &#8222;Zehlendorfer Hundeverbot gilt vorerst nicht&#8220;<\/strong><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">Das generelle Hundeverbot am Schlachtensee und an der Krummen Lanke gilt vorerst nicht. Das hat das Verwaltungsgericht in zwei Eilverfahren entschieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Dezember 2015 hatte das Verwaltungsgericht ein vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf auf der Grundlage des Berliner Hundegesetzes verh\u00e4ngtes Hundeverbot am Schlachtensee und an der Krummen Lanke aufgehoben. Das Bezirksamt und die Berliner Forsten wollen weiterhin, dass Hunde nicht auf den Uferwegen und Uferbereichen beider Seen mitgef\u00fchrt werden. Sie haben daher ein sofort vollziehbares Verbot im Zeitraum vom 15. April bis zum 15. Oktober eines jeden Jahres angeordnet. Die Allgemeinverf\u00fcgungen sind auf das Gr\u00fcnanlagengesetz [hier] bzw. auf das Landeswaldgesetz [hier] gest\u00fctzt. Hiergegen wendet sich der Antragsteller, der den Weg mit seinem angeleinten Hund nutzen will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die 24. Kammer hat die Regelungen vorerst au\u00dfer Kraft gesetzt.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify\">\n<li>Es best\u00fcnden Zweifel an der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Verbote.<\/li>\n<li>Nach dem Gr\u00fcnanlagengesetz sei es zwar m\u00f6glich, Einzelheiten der Nutzung der Anlage durch Ge- und Verbote zu regeln. Die Ma\u00dfnahme m\u00fcsse aber einem gr\u00fcnanlagenbezogenen Zweck dienen, und es m\u00fcsse hierf\u00fcr ein konkreter orts- und anlassbezogener Grund bestehen.<\/li>\n<li>Das Vorliegen dieser Voraussetzungen sei hier vor dem Hintergrund, dass das Spazieren mit angeleintem Hund zum bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch der Gr\u00fcnanlage z\u00e4hle, zweifelhaft.<\/li>\n<li>Soweit die Verf\u00fcgung auf die besondere Enge der Wege und damit einhergehende Konfliktlagen gest\u00fctzt sei, seien diese angesichts der Breite des Weges, auf dem auch Fahrr\u00e4der zugelassen sind, nicht nachvollziehbar.<\/li>\n<li>Eine Berufung auf St\u00f6rungen, Bel\u00e4stigungen oder Gef\u00e4hrdungen durch unangeleinte Hunde sei der Beh\u00f6rde erst dann m\u00f6glich, wenn sie trotz entsprechender Aufkl\u00e4rungs-, \u00dcberwachungs- und Bu\u00dfgeldma\u00dfnahmen den durch solche Hunde verursachten Konflikten nicht wirksam begegnen k\u00f6nne.<\/li>\n<li>Das sei aber bislang noch nicht hinreichend geschehen.<\/li>\n<li>Zudem h\u00e4tten aktuell vor Erlass der jetzigen Regelungen keine ausreichenden Ermittlungen stattgefunden.<\/li>\n<li>Das zeitlich unbefristete Verbot in den Sommermonaten sei auch unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, da m\u00f6gliche Konflikte nicht rund um die Uhr auftr\u00e4ten.<\/li>\n<li>Gleiches gelte f\u00fcr das auf das Landeswaldgesetz gest\u00fctzte Verbot.<\/li>\n<li>Es fehle derzeit aus denselben Gr\u00fcnden an einem wichtigen Grund, der die Nutzungseinschr\u00e4nkung f\u00fcr Erholungssuchende mit Hund tragen k\u00f6nne, solange der Leinenzwang nicht wirksam durchgesetzt werde.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify\">Gegen die Beschl\u00fcsse kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/gerichte\/verwaltungsgericht\/presse\/pressemitteilungen\/2016\/pressemitteilung.490376.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemitteilung<\/a> Nr. 28\/2016 vom 22.06.2016, Verwaltungsericht Berlin, Beschl\u00fcsse der 24. Kammer vom 22. Juni 2016 (VG 24 L 139.16 und VG 24 L 140.16)<\/p>\n<p><\/div>\n\t\t\t<\/div><\/p>\n<p><strong>2017<\/strong>, 17. Februar: <strong>Verwaltungsgericht: \u201eAlte Fischerh\u00fctte\u201c: Bezirksamt muss Untersagung von Musikveranstaltungen pr\u00fcfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf muss \u00fcber den Antrag von Anwohnern, Musikveranstaltungen in der \u201eAlten Fischerh\u00fctte\u201c am Schlachtensee zu verbieten, entscheiden. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin geurteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die \u201eAlte Fischerh\u00fctte\u201c am Schlachtensee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird seit 1892 als Ausflugslokal betrieben. Nach l\u00e4ngerem Leerstand erteilte das Bezirksamt 2003\/2004 eine Baugenehmigung zum Betrieb eines Ausflugslokals; die drei beigeladenen Betreiber-GmbHs des Restaurants, der Weinhandlung und des Biergartens erhielten zudem Genehmigungen f\u00fcr Gastst\u00e4tten \u201eohne besondere Betriebseigent\u00fcmlichkeit\u201c. Immer wieder beschwerten sich Anwohner \u00fcber L\u00e4rmbel\u00e4stigungen durch Veranstaltungen mit Live-Musik; dazu z\u00e4hlte insbesondere das \u201eOktoberfest\u201c, das im Jahr 2015 sechs Wochen lang an vier Tagen in der Woche stattfand. Die Kl\u00e4ger verlangen als Anwohner ein Einschreiten des Bezirksamts, weil die L\u00e4rmentwicklung der Veranstaltungen und der abreisenden G\u00e4ste in den Abend- bzw. Nachtstunden f\u00fcr sie in der Summe unzumutbar sei. \u00dcber diesen Antrag hat das Bezirksamt bisher nicht entschieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts verpflichtete die Beh\u00f6rde zu einer Entscheidung dar\u00fcber, ob gegen die Betreiber-GmbHs, soweit diese Veranstaltungen an mehr als zw\u00f6lf Tagen im Jahr durchf\u00fchren, eingeschritten wird. Dazu muss die Beh\u00f6rde ihr Ermessen aus\u00fcben. Die den Beigeladenen auf der Grundlage des Gastst\u00e4ttengesetzes erteilten Genehmigungen erlaubten im Regelfall nur die Bewirtung mit Speisen und Getr\u00e4nken. \u00d6ffentliche Musik- und Tanzveranstaltungen seien hiervon nicht abgedeckt. Diese seien nur ausnahmsweise und im Schnitt etwa einmal pro Monat zul\u00e4ssig. Allein das \u201eOktoberfest 2015\u201c habe die durchschnittlich zul\u00e4ssige Zahl von Veranstaltungen \u00fcberschritten. Das Bezirksamt m\u00fcsse dabei auch pr\u00fcfen, ob die Betreiber-GmbHs einen Anspruch auf eine andere gastst\u00e4ttenrechtliche Genehmigung h\u00e4tten und wie private Feierlichkeiten zu bewerten seien, soweit dabei Musik dargeboten werde und Gelegenheit zum Tanz bestehe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg beantragt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Verwaltungsgereicht Berlin, <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/gerichte\/verwaltungsgericht\/presse\/pressemitteilungen\/2017\/pressemitteilung.562547.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemitteilung Nr. 6\/2017<\/a> vom 17.02.2017<br \/>\nUrteil der 4. Kammer vom 17. Februar 2017 (VG 4 K 207.15)<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Fischerh\u00fcttenweg aus erschlie\u00dft sich n\u00f6rdlich die Krumme Lanke&nbsp; und s\u00fcdlich der Schlachtensee. Verbunden sind beide Seen durch die Wolfsschlucht. Auch der Schlachtensee ist wundersch\u00f6n,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":689,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":299,"footnotes":""},"class_list":["post-1463","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1463","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1463"}],"version-history":[{"count":207,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1463\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44018,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1463\/revisions\/44018"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1463"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}