{"id":1280,"date":"2012-07-10T21:27:05","date_gmt":"2012-07-10T21:27:05","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=1280"},"modified":"2024-05-06T08:34:38","modified_gmt":"2024-05-06T07:34:38","slug":"torfgraben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1280","title":{"rendered":"Torfgraben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-10-06-DSC05930-klein-Torfgraben.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11602\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-10-06-DSC05930-klein-Torfgraben.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-10-06-DSC05930-klein-Torfgraben.jpg 1600w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-10-06-DSC05930-klein-Torfgraben-200x113.jpg 200w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-10-06-DSC05930-klein-Torfgraben-450x253.jpg 450w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-10-06-DSC05930-klein-Torfgraben-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a>Torff Stetten Grund &#8211; Torfstellen Grund &#8211; Torfst\u00e4tten-Grund &#8211; Teufelsgraben &#8211; Teufelsschlucht &#8211; Torfgraben &#8211; Gendarmeriefenn &#8211; Landj\u00e4gerfenn.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die heutige Bezeichnung der Stra\u00dfe \u201cAm Postfenn\u201d trifft eigentlich nicht so richtig zu, verl\u00e4uft die Stra\u00dfe doch eher am Torfgraben entlang. Bedauerlicherweise droht die Bezeichnung \u201cTorfgraben\u201d scheinbar auch in Vergessenheit zu geraten, &#8222;Teufelsgraben&#8220; erst recht. In fr\u00fcherer Zeit war der Graben mit Wasser gef\u00fcllt.<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>N\u00f6rdlich<\/strong><\/span> des Torfgrabens befinden sich die <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4659\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelsberge<\/a>. Auf einer Karte von 1755 ist der Name &#8222;F\u00f6rster Acker&#8220; vermerkt, was mir aber nicht verst\u00e4ndlich ist, weil ich mir unter einem Acker doch eher eine ebene Fl\u00e4che vorstelle.<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>\u00d6stlich<\/strong><\/span> endet der Graben am <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1111\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Postfenn<\/a>, von welchem er durch die &#8222;<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russenbr\u00fccke<\/a>&#8220; an der Alten Spandauer Poststra\u00dfe getrennt ist.<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>S\u00fcdlich<\/strong><\/span> des Torfgrabens befindet sich ein Berg, welcher leider kein Namen hat. In den 30iger Jahren befand sich dort eine Skisprungschanze und <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=583\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schmook<\/a> (Grunewaldforstmeister) hat diesen Berg 1950 als \u201c<em>in den H\u00fcgeln bei Schildhorn<\/em>\u201d bezeichnet. \u201cBerg am Torfgraben\u201d oder \u201cTorfgrabenberg\u201d w\u00e4re vielleicht ein passender \u00f6rtlicher Name.<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Westlich<\/strong><\/span> m\u00fcndet der Torfgraben in den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfensee<\/a> (ehemalige Havel-<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/torfgraben\/2005-10-24-cimg4851-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Badestelle Postfenn<\/a> \/ Restaurantschiff <a href=\"http:\/\/www.berliner-dampfer.de\/html\/alte_liebe_-godeffroy-.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alte Liebe<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Beschreibungen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1894<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fontane<\/a>, Seite 11:\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Der nach halbst\u00fcndiger Wanderung rechter Hand auftauchende kleine waldumrandete See ist der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1199\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teufels-See<\/a> und die am gegen\u00fcberliegenden Ufer befindlichen Anlagen sind die Charlottenburger Wasserwerke.<\/em><em> Durch diese Wasserwerke ist der Grundwasserstand in der Gegend um den Teufels-See ca. 2 m gesunken und der Teufelsgraben trocken gelegt worden.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1902<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=676\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berdrow<\/a>, Seite 46\/47 und 50\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">\u201c<em>Wir sind unter lebhaftem Gespr\u00e4ch am n\u00f6rdlichen Rande des <strong>Teufelsgrabens<\/strong> entlang geschritten, aus dessen feuchtem Grunde sich hochst\u00e4mmige Erlen erheben, w\u00e4hrend seine moosbewachsenen B\u00f6schungen \u00fcppig wuchernde Farne, B\u00e4rlapp, Gr\u00e4ser und Erdbeerb\u00fcschel tragen. Dicht vor dem Postfenn wird der Graben von der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russenbr\u00fccke<\/a> \u00fcberspannt, die ihren Namen seit der Franzosenzeit f\u00fchren soll&#8230;.. <em>Die hinter den Maschinenh\u00e4usern sichtbaren Tiefbrunnen, etwa zwei Dutzend, heben das Quellwasser aus 20 Meter Tiefe, was eine Senkung des Grundwasserstandes der ganzen Umgebung und die Austrocknung des Teufelsgrabens zur Folge gehabt hat. <\/em> <\/em>\u201d<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1927<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolter Sommer, Klotz<\/a>, Seite 150<br \/>\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><em>\u00dcber den<\/em> [St\u00f6\u00dfensee]<em>Damm<\/em> [von Pichelsdorf \u00fcber die Heerstra\u00dfe aus kommend]<em> erreichen wir die <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2191\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Havelchaussee<\/a>. Im Sommer bringt uns eine F\u00e4hre vom S\u00fcdende des<\/em> [Pichels]<em>Werders schneller hin\u00fcber.<\/em><br \/>\n<em>Gerade da, wo sie anlegt, m\u00fcndet der Torfst\u00e4ttengrund, ein Schmelzwassertal, in dem der Teufelsgraben ehemals das \u00fcbersch\u00fcssige Wasser aus dem Postfenn zur Havel schaffte. Heute liegt er l\u00e4ngst trocken; es ist ja kein \u00dcberflu\u00df an Wasser mehr vorhanden. Mit der Feuchtigkeit ist auch die interessante Pflanzenwelt aus dem Graben verschwunden, besonders die zahlreichen Farne<\/em>.<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>1974<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wille<\/a>, Seite 44:\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Etwa zweihundert Jahre sp\u00e4ter erlangte das gebiet um den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1199\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teufelssee<\/a> erneut eine wirtschaftlich-technische Bedeutung. Am Ostrand des Fenns errichteten die \u201cCharlottenburger Wasserwerke\u201d in den Jahren 1871 bis 1872 das Werk Grunewald, das mit seiner Inbetriebnahme die Wasserversorgung des Ortsteils Westend decken sollte. Die 18 Bohrungen, die aus 41 m Tiefe das Wasser zutage f\u00f6rderten, bewirkten aber, da\u00df der Grundwasserspiegel in der ganzen Umgebung sank, wobei auch der Teufelsgraben austrocknete.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>S\u00fcdhang<\/strong><\/span>, oberhalb des ehemaligen Landschulheims ist zu erkennen, dass es zu fr\u00fcheren Zeiten zu Erdbewegungen gekommen sein muss, denn es befindet sich dort ein langgezogener treppen- bzw. terrassenartiger Absatz im Hang. Fast so, wie eine riesengro\u00dfe Stufe und wie man es von Bergbauma\u00dfnahmen kennt. Von dem Fu\u00dfweg unten am Hang, hinter dem ehemaligen Schulheim, und dem kleinen Fu\u00dfweg oben am Hang, ist dieser Absatz durch den dichten Strauch- und Kiefernbewuchs allerdings nur schwer zu erkennen. Man muss den Hang schon abw\u00e4rts hinunterklettern oder aber von den Wegen aus seitlich dort einscheren. Lange Zeit habe ich mich gefragt, was die Ursache daf\u00fcr sein k\u00f6nnte. Zun\u00e4chst hatte ich vermutet, dass dies mit der Anlage der ehemaligen Skisprungschanze zu tun hatte.&nbsp;Hier ist die beeindruckende Antwort:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1927<\/strong> <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wordpress\/?page_id=361\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolter Sommer, Klotz<\/a>, Seiten 134-137:\n<div style=\"text-align: justify;\">Der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfensee<\/a> &#8211; <strong>Ein See wird geteilt<\/strong>:<br \/>\n<div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1908-Pichelswerder-Heerstrasse-Bau.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1299\" style=\"border: 1px solid black\" title=\"1908 Pichelswerder Heerstrasse Bau\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1908-Pichelswerder-Heerstrasse-Bau-150x129.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"129\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1908-Pichelswerder-Heerstrasse-Bau-150x129.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1908-Pichelswerder-Heerstrasse-Bau-300x258.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1908-Pichelswerder-Heerstrasse-Bau-400x344.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1908-Pichelswerder-Heerstrasse-Bau.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\u201c<em>Urspr\u00fcnglich bestand zwischen den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4659\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelsbergen<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4060\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelswerder<\/a>, der im Laufe der Zeit zur Halbinsel verlandet ist, keine Verbindung.<\/em><br \/>\n<em>1813 bauten die preu\u00dfischen Truppen bei der Belagerung der Feste Spandau Schiffsbr\u00fccken von Pichelsdorf nach dem Werder und von hier nach den Pichelsbergen. Die meisten von uns werden sich noch der vom Rupenhorn nach dem Werder f\u00fchrenden \u201c<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4392\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sechserbr\u00fccke<\/a>\u201d entsinnen, die von dem Besitzer der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4537\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wirtschaft Rackwitz<\/a> unterhalten wurde.<\/em><br \/>\n<em>Mit dem Bau der D\u00f6beritzer Heerstra\u00dfe, die den mit der Zeit<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=23\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> fortschreitenden Verkehrsverh\u00e4ltnissen<\/a> nach dem Westen Rechnung tragen sollte, wurde ein bequemer \u00dcbergang geschaffen. Die Vorarbeiten dazu reichen in die Jahre 1907\/08 zur\u00fcck. Die Festlegung des Heerstra\u00dfenzuges \u00fcber den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfensee<\/a> stie\u00df auf gro\u00dfe Schwierigkeiten. Es wurden viele Baupl\u00e4ne erwogen, denn man wollte doch das Projekt zur Ausf\u00fchrung bringen, das m\u00f6glichst geringe Schwierigkeiten und Kosten verursachte.<\/em><br \/>\n<em>Aus diesem Grunde sollte anf\u00e4nglich die Stra\u00dfe n\u00f6rdlich um den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfensee<\/a> gef\u00fchrt werden. Da stellten sich aber verschiedene Schwierigkeiten ein. Einmal w\u00e4re die Befestigung und Fundamentierung des Stra\u00dfendamms in dem weiten Faulschlammgebiet sehr kostspielig geworden, und zum andern mu\u00dften die angrenzenden Grundst\u00fccke, die im Stra\u00dfenzuge lagen und Bauland waren, teuer erworben werden. An den hohen Kosten scheiterte das Projekt.<\/em><br \/>\n<em>Man griff darum zum urspr\u00fcnglichen Plan zur\u00fcck, den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4060\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pichelswerder<\/a> als Br\u00fcckenpfeiler zu verwenden, den See zu \u00fcberbr\u00fccken und so die Stra\u00dfe quer \u00fcber den See zu f\u00fchren. Nach diesem Plan sollte der Stra\u00dfenzug etwas s\u00fcdlicher \u00fcber den See f\u00fchren, als es heut der Fall ist. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_II._%28Deutsches_Reich%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wilhelm II.<\/a> ordnete nach einer Besichtigung an, den Stra\u00dfenzug etwas nach Norden zu verlegen, um das malerische Ufer des St\u00f6\u00dfensees nicht zu verletzen.<\/em><br \/>\n<em>Um eine Br\u00fccke von so gro\u00dfen Ausma\u00dfen herzustellen, mu\u00dfte nat\u00fcrlich der Baugrund des St\u00f6\u00dfensees ganz genau abgebohrt und untersucht werden. Da stellte man dann fest, da\u00df bei einem 3-4 m tiefen Wasserstande der Grund aus Faulschlammschichten bis zu 15 m M\u00e4chtigkeit bestand.<\/em><br \/>\n<em>Welche Schwierigkeiten sich also auch an dieser Stelle durch die schl\u00fcpfrigen, weichen Schichten dem Bau entgegenstellten, ist leicht zu erkennen.<\/em><br \/>\n<em>Man wollte anf\u00e4nglich, um die Br\u00fccke auf festen Untergrund zu stellen, den Schlamm ausbaggern. Nach Kostenanschl\u00e4gen h\u00e4tte die Ausf\u00fchrung dieser Arbeiten und die Errichtung des Oberbaus auf Br\u00fcckenpfeilern auf versetzten Senkk\u00e4sten etwa 10 Millionen Mark gekostet.<\/em><br \/>\n<em>Auch diese Bauausf\u00fchrung scheiterte an den gro\u00dfen Kosten. Nun entschlo\u00df man sich, durch den See einen Damm aus Sand und Kies zu sch\u00fctten und nur ein schmales Uferst\u00fcck des Sees am Ostufer zu \u00fcberbr\u00fccken.<\/em><br \/>\n<em>Man ging dabei von der richtigen Annahme aus, da\u00df die gest\u00fcrzten Bodenmassen bei einem bestimmten Gewicht die Faulschlammschichten zur Seite dr\u00fccken und sich dadurch von selbst eine feste Unterlage schaffen w\u00fcrden.<strong><br \/>\nNun begann am St\u00f6\u00dfsensee und in der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1280\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teufelsschlucht<\/a> ein reges Leben und Treiben. &#8211; Feldbahnz\u00fcge rollten beladen von der Schlucht zum See, der die Sandmassen aufnahm und verschlang, die der Bagger von der S\u00fcdwand der Teufelsschlucht abfra\u00dfen.<\/strong> &#8211; Am Ostufer des Sees begannen die Sch\u00fcttungen. Im Laufe der Zeit wuchs der Damm immer weiter in den See hinein. &#8211; Interessant war es, das Absinken des Damms zu beobachten. Hatte er durch bedingte Ausma\u00dfe ein bestimmtes Gewicht und einen bestimmten Druck erreicht, dann sanken die Riesenmassen in die Tiefe, dr\u00fcckten die Faulschlammschichten zu beiden Seiten weg und hoben sie in die H\u00f6he. Infolge ihrer M\u00e4chtigkeit kamen sie bald an die Wasseroberfl\u00e4che und bildeten schl\u00fcpfrige, unbetretbare Inseln. &#8211; Die Seebecken zu beiden Seiten des Damms, besonders am Ostufer des Werders, waren bald mit Schlamm ausgef\u00fcllt.<\/em><br \/>\n<em>Der Damm schuf sich so durch sein eigenes Gewicht das feste Fundament und wuchs in die H\u00f6he. \u00dcber 1 Millionen cbm Boden sind aufgesch\u00fcttet worden.<strong><br \/>\nDie Faulschlammassen, die den See erf\u00fcllten, mu\u00dften nat\u00fcrlich beseitigt werden. Durch Baggerbetrieb wurden sie gehoben, verladen und in der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1280\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teufelsschlucht<\/a>, aus der man den Sand holte, abget\u00fcrzt. Diese Arbeiten waren recht umst\u00e4ndlich und zeitraubend Sp\u00e4ter kam man dazu, den Schlamm mit Wasser zu einem flie\u00dfenden Brei zu verr\u00fchren und durch Schlauchleitungen in das n\u00f6rdliche verlandete Gebiet des Sees zwischen dem Werder und der \u00f6stlichen Uferstra\u00dfe zu dr\u00fccken. Es entstanden Schlammaufh\u00f6hungen, die hochwasserfrei sind. Heute ist dieses Gel\u00e4nde mit einer Laubenkolonie und Botsh\u00e4usern besiedelt.<\/strong><\/em><br \/>\n<em>Kaum ahnt der Spazierg\u00e4nger auf hohem Damme, da\u00df das Gel\u00e4nde des Nordufers des Sees mit seinen Lauben und \u00fcppigen G\u00e4rten und den bunten Bootsh\u00e4usern aus dem Boden besteht, der einst der Untergrund des Dammes war.<\/em><br \/>\n<em>Bei dem Ausbaggern und Auspumpen des Schlammes kamen mancherlei kultur- und naturgeschichtliche Reste der Vorzeit zum Vorschein: Knochen von Elen, Hirsch, Renntier, vorgeschichtliche Topfreste, Kanonenkugeln und manches andere.<\/em><br \/>\n<em>Der \u00f6stliche Teil des Dammes mu\u00dfte sp\u00e4ter wieder weggebaggert werden, um durch eine Flutrinne eine Verbindung zwischen den beiden neu entstandenen Seebecken herzustellen. \u00dcber diesem Verbindungsarm wurde von der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philipp_Holzmann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Firma Holzmann<\/a> die heutige <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=4412\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St\u00f6\u00dfenseebr\u00fccke<\/a> erbaut. Das interessante Bauwerk pa\u00dft sich in der Konstruktion und den Baustoffen in geschickter Weise der Umgebung an und ist ein Meisterwerk deutschen Ingenieurgeistes.<\/em><br \/>\n<em>Die Widerlager der Br\u00fccke ruhen auf m\u00e4chtigen Granitsockeln, diese wiederum auf Pfahlrosten. Die eisernen Br\u00fcckenpfeiler sind mittels halbkugelf\u00f6rmiger Gelenke so aufgelegt, da\u00df sie sich bei Temperaturschwankungen heben und senken k\u00f6nnen.<\/em><br \/>\n<em>Der Oberbau und die flankierenden architektonisch sch\u00f6nen Treppentore bestehen aus Pyroxengranitporphyr von Beucha aus Leipzig&#8230;&#8230;Beachtenswert sind auch die in die Seitenw\u00e4nde des Oberbaus an den Treppenaufg\u00e4ngen eingelassenen prachtvollen gro\u00dfen Geschiebe.<\/em><br \/>\n<em>Von der Br\u00fccke aus hat man einen sch\u00f6nen Blick auf Spandau mit seinem Schornsteinwald, der der Landschaft einen bestimmten Reiz gibt.<\/em><br \/>\n<em>Nach S\u00fcden zu sehen wir \u00fcber den St\u00f6\u00dfensee hinweg die Halbinsel <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schildhorn<\/a> und die Steilufer des St\u00f6\u00dfensees an der <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=2191\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Uferstra\u00dfe<\/a>.<\/em><br \/>\n<em>In der Stra\u00dfenrichtung nach Pichelsdorf zu erscheint am Horizont der Wasserturm vom Lager D\u00f6beritz.<\/em>\u201d<br \/>\nBild<br \/>\nUnd dabei hatte der Pichelswerder und der St\u00f6\u00dfensee ja noch Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck. Den andere Planentw\u00fcrfe sahen laut <a id=\"Zelle133Link3\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Stoessensee_Havelbruecke_1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikimedia<\/a> wie folgt aus: L\u00f6sungen: <a id=\"Zelle133Link4\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/7e\/Stoessensee_Havelbruecke_1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 1<\/a> und <a id=\"Zelle133Link5\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/1\/19\/Stoessensee_Havelbruecke_2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 2<\/a>, <a id=\"Zelle133Link6\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/6\/64\/Stoessensee_Havelbruecke_3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 3<\/a> und <a id=\"Zelle133Link7\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/57\/Stoessensee_Havelbruecke_4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">M\u00f6glichkeit 4<\/a>.<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls am <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>S\u00fcdhang<\/strong><\/span>, hinter dem ehemaligen Schullandheim, der heutigen Privatschule \u201c<a href=\"http:\/\/www.berlinbritishschool.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berlin British School<\/a>\u201d, befindet sich ein Eingang zu einem <strong>Tunnel<\/strong>. In den Karten ist der Tunnel nicht eingetragen, lediglich die etwa Ende der zwanziger Jahren entstandene Sprungschanze, welche zwischenzeitlich aber wieder abgetragen ist und von welcher heute auch keine Reste mehr auffindbar sind. Was ist das also f\u00fcr ein Tunnel? Ich habe eine entsprechende Anfrage an die <a href=\"www.berliner-unterwelten.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Unterwelten e. V.<\/a> geschickt und von von dort freundlicherweise folgende Information erhalten:<\/p>\n<div>\n<div style=\"padding-left: 30px;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8212;&#8211; Original Message &#8212;&#8211;<br \/>\nFrom: &lt;reiner.janick@xxxxxx&gt;<br \/>\nTo: &lt;uwe.gerber@gerber-beratung.de&gt;<br \/>\nSent: Sunday, September 03, 2006 12:35 PM<br \/>\nSubject: Re: Webseiten-Kontakt: Ich habe Fragen zu einzelnen unterirdischen Bauwerken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px\"><em>Hallo Uwe,<\/em><br \/>\n<em>Ihr habt Euch mit diesem Tunnel sehr viel M\u00fche gegeben, ihn zu dokumentieren. Dieses Engagement ist wirklich lobenswert. Deshalb m\u00f6chte ich Euch mit einigen Informationen unterst\u00fctzen.<\/em><br \/>\n<em>Dieser Tunnel wurde 1944 als Stollen f\u00fcr die Telefonzentrale des Generalbauinspekteurs in den Torfgraben gebaut.<\/em><br \/>\n<em>Bis zum Ende des Krieges blieb er jedoch nur ein Rohbau. Der Stollen hat eine U-Form und besa\u00df zwei Zug\u00e4nge, die etwa 60 Meter auseinander liegen.<\/em><br \/>\n<em>Heute gibt es jedoch nur noch einen Zugang.<\/em><br \/>\n<em>Der Stollen ist zu gro\u00dfen Teilen versch\u00fcttet und wird heute als Reservat f\u00fcr Flederm\u00e4use genutzt, daf\u00fcr wurden diese erkennbaren Ziegel eingebaut.<\/em><br \/>\n<em>Der Haltegriff war einmal ein Halter f\u00fcr die Stollenbeleuchtung.<\/em><br \/>\n<em>Ich hoffe, da\u00df ich Euch damit etwas weiter helfen konnte und verbleibe<\/em><br \/>\n<em>mit freundlichem Gru\u00df<\/em><br \/>\n<em>Reiner Janick (AG Bunkeranlagen)<\/em><\/p>\n<p>Der zweite Eingang wurde offenbar gut versch\u00fcttet, denn er ist im Gel\u00e4nde nicht mehr auszumachen, jedenfalls nicht bis zum September 2015, denn dann wurde der zweite Eingang von Fledermaus-Freunden mit einem Bagger freigelegt.<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">A<a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5301\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein-300x192.jpg\" alt=\"1933 ca Skisprungschanze Teufelsfenn a2 klein\" width=\"300\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein-300x192.jpg 300w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein-150x96.jpg 150w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein-1024x658.jpg 1024w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein-400x257.jpg 400w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1933-ca-Skisprungschanze-Teufelsfenn-a2-klein.jpg 1244w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>ber damit nicht genug, der <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>S\u00fcdhang<\/strong><\/span> birgt noch ein weiteres geschichtliches Geheimnis. In den drei\u00dfiger Jahren stand dort eine gro\u00dfe Skisprungschanze. Die offizielle Einweihung fand am 05.02.1933 statt. Bis auf vielleicht einen kleinen Sandh\u00fcgel, welcher sich im Birken-Bereich befindet, sind von der Schanze keine sofort ins Auge fallende Reste mehr zu erkennen. Ich habe hier zwei sch\u00f6ne Fotos von der Anlage beigef\u00fcgt, auf welchem auch sehr sch\u00f6n der terrassenartige Gel\u00e4ndeverlauf zu erkennen ist. Das eine Foto datiert auf den <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/gallery\/torfgraben-skisprungschanze\/1940-01-07-skimeisterschaften-grunewald-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">07.01.1940<\/a>, es handelt sich um eine &#8222;Meisterschaft&#8220;, nicht aber die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Deutschen_Meister_im_Skispringen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutsche Meisterschaft<\/a>, denn diese fand 1940 in Ruhpolding statt. Wann die Schanze wieder abgetragen wurde, ist mir bisher nicht bekannt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1933<\/strong> Vossische Zeitung, Sonnabend, 28. Januar:\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Ski-Springen bei Schildhorn \/ <\/em><em>Erste Probe auf neuer Schanze<br \/>\n<\/em><em>Trotz der bescheidenen Schneelage hat der R.S.B. seine fertiggestellt gro\u00dfe Ski-Schanze zwischen Schildhorn und Pichelsberg durch Aufsch\u00fctten gro\u00dfer Schneemenegen sprungf\u00e4hig gemacht und beabsichtigt, falls nicht noch ein Witterungsumschlag eintritt, morgen, nachmittag 14 Uhr, ein erstes Probespringen durchzuf\u00fchren. Die Schanzen-Weihe w\u00fcrde dann am darauffolgenden Sonntag <\/em>[Anm.: 05.02.1933]<em> stattfinden. Die Schanze ist vom Bahnhof Pichelsdorf mit dem Schildhorn-Omnibus oder mit Stra\u00dfenbahn 58 und 75 bequem zu erreichen.<\/em>&#8220;<br \/>\n<span style=\"font-size: x-small\">(\u00dcbermittlungsdank an Oliver Ohmann, BZ)<\/span><\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: left;\">\n<li style=\"text-align: right;\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>1950<\/strong> Schmock, Seite 57\/63:<em><br \/>\n&#8222;In den H\u00fcgeln bei Schildhorn&#8230; An dem Berge der unfreiwilligen Rutschpartie wurde \u00fcbrigens einige Jahre sp\u00e4ter eine Skisprungschanze erbaut&#8230;.&#8220;<\/em><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\"><strong>1995<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.sporton.de\/CMS\/users\/templates\/template.asp?user_id=225591&amp;page_id=1108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ski-Club-Pallas e. V.<\/a>, 75 Jahre-Jubil\u00e4umsheft:\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>1932 wurde die neue Sprungschane am Postfenn im Grunewald eingeweit. Es war Helmut Tornows Verdienst, da\u00df die Schanze mit viel Eigenleistung erbaut wurde. Unter dem Schanzentisch entstanden zwei Clubr\u00e4ume, in denen man sich jedes Wochenende zum Training traf. 1933 veranstaltete der Norddeutsche Skiverband ein Skispringen, an dem 18 Springer teilnahmen und Weiten von 31 Metern erzielt wurden.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><strong>2002<\/strong> taz \u2013 Ein Hauch von Olympia im Grunewald \u2013 <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=le&amp;dig=2002%2F02%2F18%2Fa0182&amp;cHash=59c0abd5d4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen <\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><strong>2014<\/strong> BZ &#8211; Skispringen im Grunewald &#8211; <a href=\"http:\/\/service.bz-berlin.de\/bzblogs\/westendblog\/2014\/02\/10\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Informationen um Torfgraben:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1946 <\/strong>Zeltlager am Postfenn &#8211; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/werbinich\/wissen-auf-sand-gebaut-leserin-vera-kloss-hatte-unterricht-im-zeltlager\/653414.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">lesen<\/a><\/li>\n<li><strong>1996<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/315-kita-plaetze-sind-zur-zeit-im-bezirk-nicht-besetzt-eltern-werfen-dem-jugendamt-fehlplanung-vor,10810590,9181914.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (21.09.) &#8211; &#8222;Eltern werfen dem Jugendamt Fehlplanung vor&#8220;<\/li>\n<li><strong>1996<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/kindergarten-im-grunewald-soll-geschlossen-werden---vorwurf-der-eltern--ein--abgekartetes-spiel--noch-30mal-postfenn-und-zurueck,10810590,9200698.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (07.11.) &#8211; &#8222;Kindergarten im Grunewald soll geschlossen werden \/ Vorwurf der Eltern: ein &#8222;abgekartetes Spiel&#8220;<\/li>\n<li><strong>1996<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/eltern-wollen-den-petitionsausschuss-anrufen-postfenn-kita--trotz-schliessung-bleiben-kosten,10810590,9206704.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (22.11.) &#8211; &#8222;Postfenn-Kita: Trotz Schlie\u00dfung bleiben Kosten&#8220;<\/li>\n<li><strong>1998<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/senat-zahlt-kein-platzgeld-an-anthroposophen-wald-kita-droht-aus-geldmangel-die-schliessung,10810590,9497124.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (21.10.) &#8211; &#8222;Wald-Kita droht aus Geldmangel die Schlie\u00dfung&#8220;<\/li>\n<li><strong>1998<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/die-senatsjugendverwaltung-genehmigte-zwar-die-kita-am-postfenn--aber-nun-fehlt-das-geld-fuer-den-betrieb-anthroposophen-bekommen-keine-zuschuesse-fuer-ihren-kindergarten,10810590,9497108.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (21.10.) &#8211; &#8222;Anthroposophen bekommen keine Zusch\u00fcsse f\u00fcr ihren Kindergarten&#8220;<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>1999<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/grundstueck-im-wald,10810590,9655158.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (18.06.) &#8211; &#8222;Grundst\u00fcck im Wald&#8220;<br \/>\n&#8222;<em>Von 1951 bis 1997 betrieb das Bezirksamt Wilmersdorf den Kindergarten am Postfenn. Von 1997 bis Juni 1999 wurde der Kindergarten f\u00fcr eine monatliche Pacht von etwa 10 000 Mark an den <a href=\"http:\/\/www.waldorfsuedost.de\/verein.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verein zur F\u00f6rderung der Waldorfschule Berlin S\u00fcdost<\/a> vermietet. Das Kindergartengeb\u00e4ude hat eine Grundfl\u00e4che von rund 800 Quadratmetern. Das dazugeh\u00f6rige Grundst\u00fcck ist etwa 11 500 Quadratmeter gro\u00df und liegt im Grunewald.<\/em>&#8222;<\/li>\n<li><strong>1999<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/ab-juli-wird-das-grundstueck-an-die-berlin-british-school-vermietet-kindergarten-am-postfenn-schliesst,10810590,9654908.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (18.06.) &#8211; &#8222;Kindergarten am Postfenn schlie\u00dft&#8220;<\/li>\n<li><strong>1999<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/ab-juli-wird-das-grundstueck-an-die-berlin-british-school-vermietet-kindergarten-am-postfenn-schliesst,10810590,9654908.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (18.10.) &#8211; &#8222;Kindergarten am Postfenn schlie\u00dft&#8220;<\/li>\n<li><strong>1999<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/ein-junger-mann-wurde-durch-einen-schuss-in-den-mund-schwer-verletzt-die-taeter-entkamen-unerkannt\/100556.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tagesspiegel<\/a> (26.10.) &#8211; &#8222;Ein junger Mann wurde durch einen Schuss in den Mund schwer verletzt&#8220;<\/li>\n<li><strong>1999<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/taeter-entkamen-unerkannt-mann-in-den-mund-geschossen,10810590,9727174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (27.10.) &#8211; &#8222;Mann in den Mund geschossen&#8220;<\/li>\n<li><strong>2000<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/british-school-am-postfenn,10810590,9817198.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (17.07.) &#8211; &#8222;British School am Postfenn&#8220;<\/li>\n<li><strong>2003<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/kroetenzaeune-werden-aufgestellt,10810590,10068554.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (28.02.) &#8211; &#8222;Kr\u00f6tenz\u00e4une werden aufgestellt&#8220;<\/li>\n<li><strong>2004<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/cdu-will-rettungsstation-erhalten,10810590,10226350.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Zeitung<\/a> (28.10.) &#8211; &#8222;CDU will Rettungsstation erhalten&#8220;<\/li>\n<li><strong>2012<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.berlinbritishschool.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berlin British School e. V.<\/a> &#8211; \u00dcber uns\/<a href=\"http:\/\/www.berlinbritishschool.de\/de\/ueber-uns\/geschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Geschichte<\/a>:\n<div style=\"text-align: justify;\"><div class=\"spoiler-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-head folded\">Spoiler<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"spoiler-body\">&#8222;<em>Auf Anregung der <a href=\"http:\/\/ukingermany.fco.gov.uk\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Britischen Botschaft <\/a>begannen in den fr\u00fchen 1990er Jahren Diplomaten und eine Gruppe anderer Berufst\u00e4tiger damit, Pl\u00e4ne f\u00fcr eine British School in Berlin zu entwickeln. Ihr Ziel war es dabei, britische Traditionen in der Stadt zu verwurzeln, die nach dem Abzug der Alliierten zur deutschen Hauptstadt werden sollte. Der BBS e.V. wurde gegr\u00fcndet, um gemeinsam mit der deutschen Regierung, dem Berliner Senat und schlie\u00dflich dem Bezirksamt den Weg f\u00fcr die \u00dcbernahme der fr\u00fcheren British Military School in Charlottenburg zu ebnen&#8230;<\/em><br \/>\n<em>Im Jahr 1999 gelang es uns, unsere Vorschulklassen Nursery and Reception auf den H\u00fcgel an der Havelchaussee zu verlegen, in ein Geb\u00e4ude am Wald, das mit seinen speziell zu diesem Zweck erbauten R\u00e4umlichkeiten perfekt an die Bed\u00fcrfnisse kleiner Kinder angepasst ist. Seit September 2000 steht den Sch\u00fclern der Oberschule ein gro\u00dfz\u00fcgiger Campus Am Postfenn zur Verf\u00fcgung. An diesem Standort, einem gesch\u00fctzten Gebiet von au\u00dfergew\u00f6hnlicher nat\u00fcrlicher Sch\u00f6nheit, haben wir eine Kunstwerkstatt, einen Speisesaal und ein hochmodernes Naturwissenschaftslabor eingerichtet. Eines der sechs bereits existierenden Geb\u00e4ude wurde in ein Studienzentrum f\u00fcr unsere IB-Sch\u00fcler umgewandelt. Ein siebtes Geb\u00e4ude, das gro\u00dfz\u00fcgigerweise durch die <a title=\"Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin\" href=\"http:\/\/www.stiftung-deutsche-klassenlotterie-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Lotto-Stiftung<\/a> finanziert wurde, konnte im Januar 2010 fertig gestellt werden und bietet eine ger\u00e4umige Bibliothek sowie weitere naturwissenschaftliche Labore und Klassenr\u00e4ume.<\/em><em>Wir sind zuversichtlich unsere wachsende Sch\u00fclerschar in einer sch\u00f6nen und gut ausgestatteten Umgebung unterbringen zu k\u00f6nnen, um ein fr\u00f6hliches und gesundes Lernklima zu gew\u00e4hrleisten. Die Schule bietet au\u00dferdem <a title=\"Summer Camp und Ferienbetreuung in Berlin\" href=\"http:\/\/www.berlinbritishschool.de\/de\/besondere-programme\/feriencamps\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sommercamps<\/a> und ein Ferienbetreuungsprogramm.<\/em><em><br \/>\nDer BBS e.V. ist bis zum heutigen Tag Inhaber der unabh\u00e4ngigen, privaten britischen Schule.<\/em>&#8222;<\/div>\n\t\t\t<\/div><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Torff Stetten Grund &#8211; Torfstellen Grund &#8211; Torfst\u00e4tten-Grund &#8211; Teufelsgraben &#8211; Teufelsschlucht &#8211; Torfgraben &#8211; Gendarmeriefenn &#8211; Landj\u00e4gerfenn. 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