{"id":11013,"date":"2017-11-13T09:11:52","date_gmt":"2017-11-13T08:11:52","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=11013"},"modified":"2024-05-06T08:34:21","modified_gmt":"2024-05-06T07:34:21","slug":"thorshammer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=11013","title":{"rendered":"Thors Hammer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-08-08-DSC02842-Pechsee-klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11022\" src=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-08-08-DSC02842-Pechsee-klein-450x253.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-08-08-DSC02842-Pechsee-klein-450x253.jpg 450w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-08-08-DSC02842-Pechsee-klein-200x113.jpg 200w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-08-08-DSC02842-Pechsee-klein-768x432.jpg 768w, https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2011-08-08-DSC02842-Pechsee-klein.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a>In der N\u00e4he des <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=1047\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pechsees<\/a> habe ich 2011 einen Zement-Stein mit Runenschrift gefunden, der scheinbar urspr\u00fcnglich in die Erde gestellt war. Au\u00dferdem noch zwei weitere ohne Runnen, welche ich jedoch nicht umdrehen konnte, weil sie zu schwer sind, m\u00f6glicherweise befinden sich auf diesen beiden Steinen ebenfalls Runnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem einen Stein stehen die Buchstaben &#8222;MJOLLNIR&#8220;, was \u00fcbersetzt f\u00fcr &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mj%C3%B6lnir\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mj\u00f6lnir&#8220;<\/a> oder Thorshammer stehen k\u00f6nnte. M\u00f6glicherweise soll der Stein auch selbst Thorshammer darstellen, was auch der Form der drei Steine entsprechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Wikipedia (Stand 20.09.2012) wurde der Thorshammer \u201e<em>von der um 1880 entstandenen <a title=\"V\u00f6lkische Bewegung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6lkische_Bewegung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">V\u00f6lkischen Bewegung<\/a> als Abzeichen verwendet, wurde aber 1910 zunehmend vom <a title=\"Swastika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Swastika\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hakenkreuz<\/a> abgel\u00f6st<\/em>\u201e. Und das Pseudonym Mj\u00f6lnir bzw. Mjoelnir, verwendete&nbsp; zum Beispiel auch der NS-Propagandak\u00fcnstler <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Herbert_Schweitzer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans Herbert Schweitzer<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es k\u00f6nnte vielleicht sein, dass die Gravur etwas mit der Nutzung des fr\u00fcheren <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=5333\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hochschulsportplatzes<\/a> von der Hitlerjugend zu tun hatte. Die &#8222;Jungs&#8220; musste man ja sicher wohl auch au\u00dferhalb des Lagers irgendwie besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6glich ist aber auch, dass es sich einfach nur um Fundamentsteine einer ehemaligen Sitzbank oder einer Wegsperrung handelt, bei welcher irgendjemand nachtr\u00e4glich die Gravur eingeschlagen hat. So gibt es zum Beispiel ein Runnenzeichnen wohl neueren Datums auch an einem ehemaligen Reiterweg am Barschsee.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4ter hat sich diese Vermutung dann auch best\u00e4tigt, denn in der N\u00e4he befinden sich zwei weitere Steine, welche jedoch noch im Boden eingelassen sind, wobei sich der breitere Teil im Boden befindet und der schmalere Teil nach oben herausschaut. An der Schmalseite des oberen Teils befindet sich eine eingelassene Schraube, so dass offenbar die M\u00f6glichkeit besteht, dort ein Brett oder einen Balken einzulassen und so eine feste Schranke f\u00fcr eine Wegsperrung zu befestigen. Die Ma\u00dfe dieser beiden Steine stimmen mit den drei frei herumliegenden Steinen \u00fcberein und alle Steine verf\u00fcgen \u00fcber diese Schraube. Bei den drei frei herumliegenden Steinen fehlt also noch ein Stein, entweder wurde er weggebracht, oder er ist zwischenzeitlich im lockeren Waldboden unter einer dicken Laubbodenschicht verborgen. Erstaunlich ist, dass diese schweren Steine nicht einfach im Boden belassen wurden. Sie wieder aus dem Boden zu heben muss mit Aufwand verbunden gewesen sein, egal ob per Hand oder mithilfe eines Baggers und falls ein Bagger zum Einsatz kam, warum wurden sie dann nicht entsorgt oder wenigstens ordentlich abgelagert und nicht einfach querbeet direkt am Wegesrand liegen gelassen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Thors Hammer ist also ein Befestigungsstein einer ehemaligen Wegsperrung und die Gravur (welche auf dem Kopf steht, falls man den Stein wieder in den Boden einlassen sollte) wurde vermutlich sp\u00e4ter angebracht. <\/strong><strong>Aber von wem?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der N\u00e4he des Pechsees habe ich 2011 einen Zement-Stein mit Runenschrift gefunden, der scheinbar urspr\u00fcnglich in die Erde gestellt war. Au\u00dferdem noch zwei weitere&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template\/full-width.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"iawp_total_views":41,"footnotes":""},"class_list":["post-11013","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11013"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41583,"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11013\/revisions\/41583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forst-grunewald.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}