{"id":10042,"date":"2017-03-13T21:31:12","date_gmt":"2017-03-13T20:31:12","guid":{"rendered":"http:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=10042"},"modified":"2024-06-12T03:59:52","modified_gmt":"2024-06-12T02:59:52","slug":"roteiche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=10042","title":{"rendered":"Roteiche"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Roteiche ist eine in Nordamerika heimische Laubbaumart aus der Gattung der <a title=\"Eichen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Mitteleuropa wird die Roteiche seit Anfang des 18. Jahrhunderts &#8211; aufgrund ihrer attraktiven Blattform und ihrer h\u00fcbschen Herbstf\u00e4rbung &#8211; h\u00e4ufig als Park- und Alleebaum angepflanzt. Als Datum der Ersteinf\u00fchrung werden 1691 oder 1724 genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In weiten Teilen Europas wird sie auch forstwirtschaftlich genutzt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Roteiche als Ersatz f\u00fcr die einheimischen Eichen-Arten angepflanzt, die durch Fra\u00dfsch\u00e4den sehr dezimiert wurden. Dadurch entstanden teilweise selbstvermehrende Roteichenbest\u00e4nde, und durch die Verbreitung durch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichelh%C3%A4her\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eichelh\u00e4her<\/a> kann die Roteiche weitere Gebiete besiedeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den deutschen W\u00e4ldern nimmt die Roteiche nach den Ergebnissen der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundeswaldinventur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dritten Bundeswaldinventur von 2012<\/a> einen Fl\u00e4chenanteil von 0,5 Prozent ein.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">waldwisen.net &#8211; <a href=\"http:\/\/www.waldwissen.net\/waldwirtschaft\/waldbau\/umbau\/lwf_roteiche\/index_DE?dossierurl=http:\/\/www.waldwissen.net\/dossiers\/wsl_dossier_gastbaumarten\/index_DE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Roteiche im Vergleich zu heimischen Eichen<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">waldwisen.net &#8211; <a href=\"http:\/\/www.waldwissen.net\/waldwirtschaft\/waldbau\/wachstum\/fva_roteiche\/index_DE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das Wachstum von Eichen und Roteichen<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">forstcast.net &#8211; <a href=\"http:\/\/www.forstcast.net\/roteiche-fremdlaender-klimawandel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fremdl\u00e4nder im Klimawandel \u2013 die Roteiche<\/a><br \/>\nIm Interview: <a href=\"https:\/\/www.hswt.de\/person\/manfred-schoelch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Manfred Sch\u00f6lch<\/a>, Professor f\u00fcr Waldbau und Waldwachstum an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=2&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwizx_Hq9fvSAhWD1xQKHbNfDVEQFggoMAE&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.univerlag.uni-goettingen.de%2Fbitstream%2Fhandle%2F3%2Fisbn-978-3-86395-240-2%2FGoeForst7_baumarten.pdf%3Fsequence%3D4&amp;usg=AFQjCNFUJftc3AeQFjlAVyS46QqiQsV_zA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Potenziale und Risiken eingef\u00fchrter Baumarten<br \/>\n<\/a>2015 G\u00f6ttinger Forstwissenschaften, Band 7, Auszug Seiten 219\/220:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Roteiche (Quercus rubra) wird als nicht invasiv eingestuft.<br \/>\nDie Roteiche hat sich nach \u00fcber 250-j\u00e4hrigem forstlichen Anbau und \u00fcber 130-j\u00e4hriger systematischer \u00dcberpr\u00fcfung der Anbaueignung als eine der wenigen eingef\u00fchrten Laubbaumarten als anbauw\u00fcrdig erwiesen.<br \/>\n<\/em>Ausnahme:<br \/>\n<em>Ausgesprochen <a href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/lexikon\/biologie\/stenophag\/63653\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">stenophagen<\/a>, an die heimischen Eichen angepassten Arten, insbesondere hoch spezialisierten Insekten, kann die Roteiche dagegen nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt als Lebensgrundlage dienen. Punktuell bestehende oder potenzielle Konflikte mit naturschutzfachlichen Zielen in lichten und warmen Sonderbiotopen, die vor allem aus der beschattenden Wirkung der Baumart resultieren, lassen sich durch die Ber\u00fccksichtigung potenzieller Ausbreitungsentfernungen beim Anbau bzw. durch die relativ einfache und sichere Beseitigung von Verj\u00fcngungspflanzen l\u00f6sen.<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dagegen der BUND in seinem <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiSt7rLzPzSAhUBVRQKHW_cBbEQFggjMAA&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.bund.net%2Ffileadmin%2Fuser_upload_bund%2Fpublikationen%2Fwaelder%2Fwaelder_waldreport_2016.pdf&amp;usg=AFQjCNFA5nE4-_x8HzLxssq_uFcS2WtZoQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Waldreport 2016<\/a>, Seite 11 in Bezug auf die Situation in Hessen:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Forsten und Naturschutz sind sich einig: Um dem Wald nachhaltig zu helfen, m\u00fcssten Verbesserungen des Wasserhaushaltes erfolgen. Wo dies absehbar nicht erreicht werden kann stellt sich die Frage nach der abgemessenen waldbaulichen Reaktion.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Hierzu besteht massiver Dissens.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>W\u00e4hrend der BUND die naturnahen, alten W\u00e4lder unter Hinnahme von Einnahmeverzichten empfiehlt, will Hessen-Forst den Altbaumbestand noch m\u00f6glichst wirtschaftlich nutzen, dann z\u00fcgig umwandeln und dabei vermehrt Neophyten wie Douglasie und Roteiche einbringen, die man f\u00fcr standortgerechter h\u00e4lt. Dabei wird ignoriert, dass sich in der Praxis an vielen Stellen zeigt, dass unsere heimischen Baumarten auch bei Wassermangel vitaler sind als die von Hessen-Forst propagierten Neophyten. So sind schon Kulturen von Roteiche und Douglasie missgl\u00fcckt, w\u00e4hrend sich vielerorts Rotbuchen und Stieleichen finden, die trotz Wassermangel gut belaubt sind. Diese B\u00e4ume sollen nach Meinung des BUND die Mutterpflanzen der n\u00e4chsten Baumgeneration werden, auch wenn sie keine starken Wuchsleistungen zeigen und damit der holzwirtschaftliche Nutzen des Waldes sinkt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Die Roteiche im Grunewald<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1929-1933<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Grunewald gib es seit (mindestens rund) 100 Jahren Roteichen. Dies ergibt sich aus den Schilderungen von Herrn&nbsp; <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/?page_id=583\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Alexander Schmook<\/a>, Grunewaldforstmeister von 1929-1933, so schreibt er auf Seite 12:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>An einigen Wegen und Gestellen gab es auch alte Kastanien- und Roteichenbest\u00e4nde&#8230;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso erw\u00e4hnt er auf Seite 27 ein &#8222;<em>Roteichenvorwuchshorst von 100 Quadratmetern<\/em>&#8220; bei Paulsborn:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Im Stacheldrahtzaun befand sich ein Loch. So oft wir dieses flickten, stets wurde es wieder neu ge\u00f6ffnet. Die Roteichen und die Dickung dahinter waren eben eine gar zu sch\u00f6ne &#8222;Liebeslaube&#8220;&#8220;.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auf Seite 191\/192 erw\u00e4hnt er Roteichen in der N\u00e4he der Avus, auf der Seite zur Seenkette hin.*<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1950<\/span><\/strong> (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=10&amp;ved=0ahUKEwjy04fMsvzSAhWEwxQKHXJwBmQQFghIMAk&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stadtentwicklung.berlin.de%2Fumwelt%2Fumweltatlas%2Fe_text%2Fk504.doc&amp;usg=AFQjCNF_ENNMDVOXLA7mqzbEsFSKwMU1TQ&amp;cad=rja\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Senatsverwaltung 1995<\/a>, Seite 3):<span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em>Ab Anfang der 50er Jahre wurde von den Forsteinrichtungen in West-Berlin die Chance einer Waldumwandlung genutzt und in lichten Altbaumbest\u00e4nden durch Laubholzuntersaat sowie Laubholzunterbau ein Schritt in Richtung Mischwald unternommen. Ziele waren eine Forstwirtschaft im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plenterwald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Plenterprinzip<\/a> und der Aufbau eines <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dauerwald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dauerwaldes<\/a>. Gleichzeitig wurden in dieser Zeit aber auch florenfremde Baumarten, wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_L%C3%A4rche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">L\u00e4rche<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6hnliche_Douglasie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Douglasie<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weymouth-Kiefer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Strobe<\/a> und Roteiche, horst- und gruppenweise in den Bestand eingebaut,<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1995<\/span><\/strong> (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=10&amp;ved=0ahUKEwjy04fMsvzSAhWEwxQKHXJwBmQQFghIMAk&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stadtentwicklung.berlin.de%2Fumwelt%2Fumweltatlas%2Fe_text%2Fk504.doc&amp;usg=AFQjCNF_ENNMDVOXLA7mqzbEsFSKwMU1TQ&amp;cad=rja\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Senatsverwaltung 1995<\/a>, Seiten 7 und ):<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Als Folge der neuen Einteilung und damit der ver\u00e4nderten Legende im Umweltatlas wurde beispielsweise die Roteiche aus der Kategorie der Eiche herausgenommen und den florenfremden Baumarten hinzugef\u00fcgt. &#8230;&nbsp;Eine <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/1995-1985-Berlin-Umweltatlas-Vergleich.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gegen\u00fcberstellung<\/a> der alten und der neuen Legende in Tabelle 3 verdeutlicht die Ver\u00e4nderungen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Im Forstamt Grunewald ist ebenfalls die Kiefer mit einem Anteil von ca. 52 % die h\u00e4ufigste Baumart. Danach folgen Eiche (22 %), Birke (10 %) und Roteiche (5 %). Der Grunewald wird auf ca. 50 % seiner Fl\u00e4che von Kiefern- und Kiefern-Eichenmischwald bedeckt. Es haben sich gut strukturierte Mischwaldfl\u00e4chen entwickelt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>2005<\/strong><\/span> (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwjIrs6G2vzSAhXDVRQKHYrtCB0QFgghMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stadtentwicklung.berlin.de%2Fumwelt%2Fumweltatlas%2Fe_text%2Fka504.pdf&amp;usg=AFQjCNFJYnLOQCAIB1xhMqx9aXoxSegyhQ&amp;bvm=bv.151325232,d.d24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Senatsverwaltung 2005<\/a>, Seiten 7 und 8):<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Im Gegensatz zum Umweltatlas 1995 wurde auf die gesonderte Darstellung florenfremder Baumarten verzichtet. Diese Baumarten werden \u00fcber die Forsteinrichtung nach wie vor detailliert erfasst und k\u00f6nnen auch ausgewertet werden. <strong>Die Erfahrungen, die im letzten Jahrzehnt bei der Bek\u00e4mpfung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_Neophyten_in_Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Neophyten<\/a> gesammelt wurden lassen aber darauf schlie\u00dfen, dass die Verdr\u00e4ngung nicht immer am erfolgreichsten ist, wenn der Aufwand m\u00f6glichst hoch ist. Das nat\u00fcrliche Altern und Sterben unerw\u00fcnschter Baumarten f\u00fchrt in vielen F\u00e4llen durch die Konkurrenzwirkung gew\u00fcnschter Baumarten ebenso und viel kosteng\u00fcnstiger zum Ziel<\/strong>. Daher erscheint eine gesonderte Darstellung nicht mehr erforderlich. Folgende Baumartenzuordnungen zu Baumartengruppen liegen dem jetzigen Forsteinrichtungsdatenbestand zugrunde: <a href=\"https:\/\/forst-grunewald.de\/wp-content\/uploads\/2005-Umweltatlas.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Grafik<\/a>.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>2006 &#8211; 2017<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute versuchen die Berliner Forsten die Roteiche aus den Berliner W\u00e4ldern zu verdr\u00e4ngen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2006 Berliner Morgenpost &#8211; <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/printarchiv\/wwbm\/article104422116\/Gute-Noten-fuer-den-Grunewald.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gute Noten f\u00fcr den Grunewald<\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"p_1\" style=\"text-align: justify;\"><em>Revierf\u00f6rster Andreas Constien ist zufrieden. Gelbe Bl\u00e4tter in vielen Farbnuancen schm\u00fccken die Buchen und Birken, der Grunewald im <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0ahUKEwivttWV1vzSAhVhDsAKHUgOAmIQFggjMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stadtentwicklung.berlin.de%2Fforsten%2Fberliner_forsten%2Forganisation%2Fdownload%2Fflyer_dachsberg.pdf&amp;usg=AFQjCNFC2cm3AoA9ok0iv2cDKo43L3dqGg&amp;cad=rja\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Revier Dachsberg<\/a> zeigt sein Herbstkleid. Constien ist seit 1987 f\u00fcr das Waldst\u00fcck verantwortlich. &#8222;Die B\u00e4ume wachsen so gut, wie ich es noch nie erlebt habe&#8220;, sagt er. Zwar habe es zu wenig geregnet &#8211; bisher nur 70 Prozent des Jahressolls &#8211; doch die Luftfeuchtigkeit sei hoch. Auch die Eichen h\u00e4tten nicht unter der Trockenheit gelitten. &#8222;Man kann fast keine Waldsch\u00e4den erkennen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p class=\"p_2\" style=\"text-align: justify;\"><em>Seit Constien f\u00fcr das Revier Dachsberg zust\u00e4ndig ist, hat es sich in gro\u00dfen Teilen gewandelt. Aus der Kiefern-Monokultur, die Anfang der 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts angelegt wurde, ist ein Mischwald geworden. Der F\u00f6rster hat den Bestand an amerikanischen Roteichen verringert. An ihrer Stelle sind Buchen gewachsen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">2007 Abgeordnetenhaus, Kleine Anfrage &#8211; <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=16&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiS0PuLv_zSAhVCwxQKHcEWBf44ChAWCDcwBQ&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stiftung-naturschutz.de%2Ffileadmin%2Fimg%2Fpdf%2FKleine_Anfragen%2Fka16-10419.pdf&amp;usg=AFQjCNE3RnjKVy8GhsWO3-Qys6ozQzuPfQ&amp;bvm=bv.151325232,d.d24\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Forstwirtschaft im Grunewald<\/a> (Auszug):<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Frage 3: Inwieweit steht die derzeit im Bereich des Forstamtes Grunewald\/<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiQ8tyG1_zSAhVKLMAKHZu5CI4QFggjMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.stadtentwicklung.berlin.de%2Fforsten%2Fberliner_forsten%2Forganisation%2Fdownload%2Fflyer_eichkamp.pdf&amp;usg=AFQjCNElPQvCHI6AqK7cWBW53uJK4C_O7w\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Revierf\u00f6rsterei Eichkamp<\/a> festzustellende massive Herausnahme von Laubh\u00f6lzern im Einklang mit dem Ziel \u201estrukturreiche Mischw\u00e4lder\u201c zu schaffen?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Antwort zu 3: Die in der Antwort zu Frage 1 genannten Vorschriften fordern eine konsequente F\u00f6rderung einheimischer Laubh\u00f6lzer. Demzufolge wird die Entnahme von Laubb\u00e4umen im Bereich der Revierf\u00f6rsterei Eichkamp entweder im Rahmen normaler Holzeinschlagsarbeiten, zum Zwecke der Verkehrssicherung oder zur Verdr\u00e4ngung biotopfremder, sogenannter neophytischer Arten, welche heimische Waldgesellschaften gef\u00e4hrden, vorgenommen. Dies schlie\u00dft alle laufenden bzw. abgeschlossenen Ma\u00dfnahmen ein. Eine massive Entnahme heimischer Laubb\u00e4ume fand nicht statt und wird auch nicht stattfinden, da dies nicht im Sinne der Nachhaltigkeit als eines der h\u00f6chsten waldbaulichen Handlungsprinzipien ist und nicht im Einklang mit den forstfachlichen Rahmenbedingungen steht.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Frage 4: Inwieweit h\u00e4lt der Senat das ebenso massive Herausnehmen von st\u00e4rkeren St\u00e4mmen und das Belassen von fast nur noch sehr schwachen St\u00e4mmen bei den aus der Nachkriegszeit stammenden Roteichenbest\u00e4nden f\u00fcr fachlich richtig, &#8230;?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Antwort zu 4: Die durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen h\u00e4lt der Senat f\u00fcr fachlich richtig, er teilt die von Ihnen genannten Sorgen nicht.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die naturgem\u00e4\u00dfe Waldwirtschaft sieht als eines ihrer Hauptziele die Bestockung der W\u00e4lder mit den Hauptbaumarten der potenziell nat\u00fcrlichen Vegetation (PNV) vor. Die PNV setzt sich im Raum Berlin vorrangig aus Stiel- und Traubeneichenw\u00e4ldern in Mischung oder \u00dcberg\u00e4ngen zu Waldkiefern- bzw. Rotbuchenw\u00e4ldern zusammen. Die Roteiche ist eine nordamerikanische und somit biotopfremde Baumart in unseren W\u00e4ldern. Daraus ergibt sich das waldbauliche Ziel, den Anteil dieser Baumart an der Bestockung unserer W\u00e4lder perspektivisch zu senken.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">2015 Tagesspiegel &#8211; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nicht-heimisch-genug-roteichen-im-grunewald-gefaellt\/599506.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nicht heimisch genug &#8211; Roteichen im Grunewald gef\u00e4llt:<\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Wald in Richtung H\u00fcttenweg ist stark gelichtet. Die Berliner Forsten haben den seit Jahren gr\u00f6\u00dften Einsatz gegen die amerikanische Roteiche hinter sich gebracht.<\/em><br \/>\n<em>Marc Franusch von der Forstverwaltung spricht von \u201eintensiven Pflegema\u00dfnahmen\u201c, die der naturnahen Entwicklung des Waldes zugute kommen sollten. Vor allem die<span style=\"text-decoration: underline;\"> s\u00fcdliche Seite der Avus*<\/span>, der Bereich H\u00fcttenweg und die Krumme Lanke seien betroffen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Forsten begr\u00fcnden die Aktion damit, dass die gro\u00dfkronige Roteiche \u201eeher fremd\u201c in den heimischen W\u00e4ldern sei. Der Baum, auch an Stra\u00dfenr\u00e4ndern weit verbreitet, spende viel Schatten und nehme im Wald anderen jungen B\u00e4umen das Licht. Er wirke auf Insekten absto\u00dfend, passe nicht ins heimische \u00d6kosystem, mache die W\u00e4lder steril.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>*<span style=\"font-size: 8pt;\">Und hierbei handelt es sich m\u00f6glicherweise sogar um jene Roteichen, welche Herr Schmook in der N\u00e4he der AVUS erw\u00e4hnte?<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Roteiche ist eine in Nordamerika heimische Laubbaumart aus der Gattung der Eichen. In Mitteleuropa wird die Roteiche seit Anfang des 18. 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