Skisprungschanze

1962 Skisprungschanze - LandesarchivFrüher einmal gab es auf dem Teufelsberg sogar eine Skisprungschanze. Heute ist davon aber leider nichts mehr zu sehen. Daneben gab es in früheren Zeiten im Grunewald eine Sprungschanze am Torfgraben und eine am Langen Luch in der Nähe vom Riemeistersee bei Onkel Toms Hütte.

  • 1995, Aus dem Jubiläumsheft 75 Jahre SC Pallas:

Lesen:

„1955 wurde der Grundstein für die Sprungschanzen am Teufelsberg gelegt. Das erste Springen auf der kleinen Schanze, die man heute kaum noch wiedererkennt, fand im Februar 1955 statt. Es wurden Weiten bis zu 24 m erzielt. Die Sprungmeisterschaften waren ein fester Bestandteil im Berliner Sportkalender.

Am 4. März 1962 wurde dann am Teufelsberg die Große Schanze vor 5000 Zuschauern mit einem Eröffnungsspringen eingeweiht. Am 4. November 1962 fand das erste Mattenspringen mit Beteiligung der Deutschen Nationalmannschaft statt. Georg Thoma, der spätere Olympiasieger in der Nordischen Kombination, gehörte mit zu den Teilnehmern. 1964 wurde die Schanze nochmals umgebaut, so daß dann Weiten von 50 Metern erreicht wurden. Die Mattensprungveranstaltungen mit internationaler Beteiligung waren jedes Jahr ein sportlicher Höhepunkt.

1969 fand leider die letzte große Sprungveranstaltung statt. Mit dem Tod Helmut Tornows verlor das Skispringen in Berlin seinen Initiator und wichtigsten Förderer.“

  • 2002, taz – Ein Hauch von Olympia im Grunewald – lesen

 

 

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