Badestrand

„Capy“

An der Südspitze, neben dem Segelclub der privaten Schele-Schule (ehemals Siemenswerder / Ausflugslokal Königgrätzer Garten (Galerie 5)), befindet sich heute im ein Hundebadestrand, welcher davor bereits als großer Badestrand genuzt und sogar als „Freibad“ bezeichnet wurde.

Während der West-Berliner Zeit wurde der größte Teil davon von der Britischen Schutzmacht als Kanuclub genutzt, wie sich aus Wanderkarten und einem Luftbild ergibt, wo zwei größere Gebäude zu erkennen sind und auf dem einen Dach der Schriftzug „BERLIN FIELD FORCES CANOE CLUB“ aufgemalt ist. Dieses Gebäude existiert inzwischen nicht mehr.

Heute befindet sich an der Badestelle noch eine Rettungsstation der DLRG Berlin.

Baden ist dort mit aber natürlich auch ohne Hund möglich. Die Wasserqualität ist dort besser als an der direkten Südspitze des Pichelswerder, wo vom Gemünde des Kanals kommend viel Unrat angetrieben wird, welches sich dann im Schilf und im Ufergeäst verfängt. Allerdings kann man im Bereich der direkten Südspitze ziemlich weit ins Wasser hineinlaufen, während es  an der Badestelle hingegen schnell abwärts geht. Die Hunde-Badestelle ist also aus meiner Sicht deswegen nicht für kleine Kinder oder Nichtschwimmer geeignet.

Vom Strand aus bietet sich ein schöner Ausblick auf den südlichen Stößensee und das auf der anderen Uferseite gelegene Restaurantschiff „Alte Liebe“ . Sie ist eine ehemalige Hamburger Hafenfähre, welche seit ca. 1970 dort einen festen Liegeplatz hat. Ein Besuch lohnt sich, zumal es jetzt direkt am Schiff ein Ponton mit Außenplätzen gibt.

Von der Badestelle aus führt eine lange Treppe auf das Hochplateau des Pichelswerder, von wo aus sich ein wunderbarer Ausblick auf den „Breite See“ der Unterhavel in Richtung Schildhorn bietet.