Grunewaldbrennholz und „Reichenfeinstaub“ bzw. Feinstaubbelastung durch Holzverbrennung

Die Senatsverwaltung fürUmwelt,  Verkehr und Klimaschutz bzw. die Berliner Forsten verkaufen leider auch Brennholz – Waldprodukte: Brennholz:

Die Revierförstereien der Berliner Forsten bieten nach saisonalem Angebot Brennholz der unterschiedlichen in Berlin vorkommenden Holzarten an (Kiefer, Eiche, Birke, Buche u.a.). […] Das Brennholz aus Berliner Wäldern ist nach den Kriterien des internationalen Forest Stewardship Council (FSC) und des Naturlandverbandes zertifiziert. Mit dem Kauf unterstützen Sie also die nachhaltige Pflege und Bewirtschaftung der Berliner Wälder.

Die Berliner Forsten bieten sogar Selbstsägekurse an:

Besonders viel Geld spart derjenige, der sich sein Brennholz im Wald eigenhändig aufarbeitet. Seit dem 01. Oktober 2006 darf in den Berliner Wäldern aber nur noch mit der Motorsäge arbeiten, wer die Handhabung dieses gefährlichen Arbeitsgerätes sicher beherrscht und einen entsprechenden Nachweis erbringt. […] In Zusammenarbeit mit der Gemeinnützige Service Gesellschaft zur Förderung des Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes m.b.H. (GSG) bieten die Berliner Forsten nach Bedarf Kurzlehrgänge für die Motorsägenarbeit an.

In diesem Zusammenhang lesenswert:

Telepolis vom 09.04.2018: „Reichenfeinstaub“ über eine Meldung von Jörg Kachelmann vom 07.04.2018 bei Twitter:

Die Behauptung, dass die Feinstaub-Belastung in den letzten Jahren abgenommen habe, ist eine Lüge und beruhrt auf den traditionellen Messstandorten in Industrie- und Strassennähe. In Wohngebieten hat die Feinstaubbelastung wegen des Holzofen-Wahnsinns drastisch zugenommen.

Als Quelle dafür gibt Jörg Kachelmann sich selbst an:

Auswertung aller entsprechenden Messstationen der letzten 10 Jahre. Wir machen sowas beruflich seit 1983. Wir brauchen keine Quelle. Wir machen das selbst.

 

 

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